Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Dezember 2025 zeigen wir einen Button aus dem Bestand des Deutschen Vegetarierbundes. Mehr...

4.12.2025
Unsere 40-Jahre-afas-Broschüre ist da! Sie ist rund 100 Seiten stark, erzählt von der afas-Geschichte, der Gegenwart und gibt reich bebilderte Einblicke in unsere Sammlungen. Die Broschüre kann gegen Spende bei uns bestellt werden.




28.11.2025
Förderverein fürs afas gegründet!
Wir haben einen Förderverein gegründet, der die Arbeit des afas finanziell unterstützen soll. Der Verein freut sich über neue Mitglieder und Spenden! Mehr Informationen und das Beitrittsformular finden sich hier.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im November 2025 zeigen wir anlässlich des 40-jährigen afas-Geburtstages ein Foto aus den Anfangsjahren des Archivs. Mehr...
27.11.2025
Am 24.11. waren wir in der Archivschule Marburg zu Gast und konnten dort beim „Tag der Freien Archive“ etwas über die Arbeit des afas und die Überlieferung von Neuen Sozialen Bewegungen erzählen.
20.11.2025
Vergangenen Samstag, am 15. November, haben wir unser 40-jähriges Bestehen gefeiert!
Für die wertschätzenden Grußworte bedanken wir uns bei Michael Hollmann (Präsident des Bundesarchivs), Frank M. Bischoff (Präsident a.D. des Landesarchivs NRW), Michael Reitemeyer (Leiter der Kulturabteilung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW) und Andreas Pilger (Leiter des Stadtarchivs Duisburg). Der Musikjournalist Michael Kleff übergab dem afas symbolisch die Michael Kleff Research Collection und schließlich wurde über „Freie Archive in Zeiten von Fake News und Rechtsruck“ auf der Bühne diskutiert. Ausgetauscht haben sich hier Jürgen Bacia und Miriam Bajorat vom afas mit Britta Rabe (Komitee für Grundrechte und Demokratie), Bettina Joergens (Landesarchiv NRW) und Martin Stankowski (Kölner Aktivist und Journalist). Für musikalische Begleitung der Feier sorgte die Singer-Songwriterin Canan. Cornelia Wenzel aus unserem Vorstand moderierte den Nachmittag.
Wir haben uns sehr über die zahlreichen Gäste gefreut und danken allen, die da waren und zu dieser schönen Feier beigetragen haben!
Fotos: Leon Pfaff












Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Oktober 2025 zeigen wir das Spiel „Femory“. Mehr...

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im September 2025 zeigen wir Dokumente aus der Fabrik Duisburg . Mehr...

19.09.2025
Unsere Archivalien können jetzt auch im Online-Katalog recherchiert werden! Nach und nach werden wir unsere Bestandsbeschreibungen überarbeiten und hochladen: Jeder einzelne Ordner/Akte hat eine kurze Inhaltsbeschreibung, Jahresangaben und ist verschlagwortet. Zudem werden wir unsere Findbücher mit Kurzbeschreibungen als pdfs online zur Verfügung stellen. Ausführlichere Beschreibungen der Archivalien sind aus z.T. datenschutztechnischen Gründen nicht über das Internet, sondern nur über interne Findbücher vor Ort recherchierbar.
Den Anfang machen die folgenden Bestände: Anti-Apartheid-Bewegung in Deutschland, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Deutscher Vegetarierbund (VEBU, heute ProVeg), Komitee für Grundrechte und Demokratie und Kampagne für saubere Kleidung. Die Findbücher sind hier zu finden, und hier geht es zur Suche in unserem Katalog.
16.09.2025
Tour durchs afas am 18.September!
Im Rahmen der diesjährigen Ruhrtriennale hat Urbane Künste Ruhr die Ausstellung „Zwischen Erfinden und Erfassen“ im Duisburger Innenhafen realisiert. Auch wir beteiligen uns am Begleitprogramm – mit einer afas-Führung am 18.9. um 17h. Bitte vorher anmelden!
10.09.2025
In den letzten Monaten gab es zwei Hausbesuche: die Plastic Bomb kam vorbei und hat ein Interview mit uns gemacht, das in der Nummer 132 erschienen ist. Auch die Taz war da und hat einen Artikel in der Ausgabe vom 6.9. rausgebracht.
Beim diesjährigen Platzhirsch-Festival durften wir einige Dokumente zur Ausstellung „Von Orten und Standpunkten – Subkultur in Duisburg“ beisteuern. Die WAZ berichtet hier. Zusätzlich zur Ausstellung gibt es auch online eine Seite.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im August 2025 zeigen wir den Aufkleber vom Platzhirschfestival 2017 . Mehr...

19.08.2025
Im Sammelband „Duisburg. Transitionen (in) einer Stadt“ haben wir den Beitrag „Mit zeitgeschichtlichen Quellen Umbrüche dokumentieren. Das Archiv für alternatives Schrifttum“ veröffentlicht. Das Buch ist online frei zugänglich.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. ImJuni/Juli 2025 zeigen wir das Plakat: The Dyke Manifesto . Mehr...

11.07.2025
Der Band „Wissensmanagement, Archivbibliotheken und das Überlieferungsfeld Kultur“ zum 32. Fortbildungsseminar der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) ist erschienen. Miriam Bajorat hatte dort im November 2024 einen Vortrag zum Thema „Wissenstransfer bei Registraturbildnern mit informellen Strukturen – Wie die Neuen Sozialen Bewegungen ins Archiv gelangen“ gehalten, der nun auch im Band veröffentlicht wurde.
10.07.2025
Über das Symposium „Archive als Orte der Demokratiegeschichte“, das im September 2024 stattfand, gibt es nun einen Bericht in den aktuellen „Hessischen Archivnachrichten“ . Auch Jürgen Bacia hatte dort zur Rolle Freier Archive für die Demokratie auf dem Podium diskutiert.
11.06.2025
In der Sommerausgabe der „Graswurzelrevolution“ haben wir den Artikel „Keine Ruhe im Karton. 40 Jahre Bewegungsüberlieferung im Archiv für alternatives Schrifttum“ veröffentlicht.
28.05.2025
Am kommenden Sonntag, 1.6.2025, findet in Köln die Finissage der Ausstellung „Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ von recherche international e. V. stattt. Jürgen Bacia wird dort das afas vorstellen, das einen Großteil der Materialien übernehmen wird.
Wo: NS-Dokumentationszentrum, Köln. 1.6.2025, 15:00 Uhr
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Mai 2025 zeigen wir Plakate zum 8. Mai. Mehr...

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im April 2025 zeigen wir ein Flugblatt zu einer Hausbesetzung in Duisburg ca. 1981. Mehr...

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im März 2025 zeigen wir eine Fotostrecke zur Anti-Reagan-Demo am 11. Juni 1982. Mehr...
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Februar 2025 zeigen wir eine SchülerInnen-Zeitung, die sich mit dem „Bottropisch“ befasst. Mehr...
20.02.2025
Im Sammelband „Historische Gerechtigkeit. Geschichts- und archivwissenschaftliche Perspektiven“ haben Cornelia Wenzel und Jürgen Bacia den Beitrag „Was ist schon gerecht? Über die Mühen der Wahrheitsfindung und die Bedeutung Freier Archive“ veröffentlicht.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Januar 2025 zeigen wir ein Plakat der Feministischen Winteruniversität Bochum. Mehr...
27.11.2024
Heute beginnt die Bundeskonferenz der Kommunalarchive in Göttingen zum Thema: Stiefkinder im Archivalltag – Wissensmanagement, Archivbibliotheken und das Überlieferungsfeld Kultur.
Auch wir sind dabei: Miriam Bajorat hält den Vortrag: „Wissenstransfer bei Registraturbildnern mit informellen Strukturen – Wie die Neuen Sozialen Bewegungen ins Archiv gelangen“.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im November 2024 zeigen wir Fotos der Friedensaktivistin und Liedermacherin Fasia Jansen: Mehr...

20.11.2024
Jetzt zugänglich: Sammlung Komitee für Grundrechte und Demokratie und Sammlung Kampagne für saubere Kleidung
Gerade haben wir die letzten Unterlagen aus der Geschäftsstelle des Grundrechtekomitees erschlossen! Das Komitee setzt sich seit 1980 für die Einhaltung der Bürger*innen- und Menschenrechte ein. Fest verankert in den sozialen Bewegungen unterstützt es diese oder einzelne Aktivist*innen durch Demonstrations- und Prozessbeobachtungen, Öffentlichkeits- oder Netzwerkarbeit.
Die nun erschlossenen 344 Archiveinheiten umfassen einen Zeitraum von 1979 bis 2017 und bieten Einsichten in Organisationsweise, inhaltliche Diskussionen und Aktionen des Komitees.


Auch die Erschließung der Kampagne für saubere Kleidung ist fertig! Die Kampagne kämpft seit 1996 dafür, Arbeitsrechte in der globalen Bekleidungsindustrie zu verbessern. Sie informiert Verbraucher*innen hierzulande über Menschenrechtsverletzungen sowie die Arbeits- und Produktionsbedingungen unserer Kleidung.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Oktober 2024 zeigen wir das Spiel: Wem gehört die Stadt? Mehr...

14.10.2024
Das afas hat den Bestand der Bürgerinitiative COntra Pipeline aus dem Nachlass von Erich Hennen übernommen. Dazu gibt es hier in der WAZ einen Artikel.
2.10.2024
Auf dem Blog der Archivschule Marburg ist ein Bericht zum Symposium Archive als Orte der Demokratiegeschichte veröffentlicht worden. Auch auf Jürgen Bacias Vortrag zur Rolle der Freien Archive wird hier ausführlich eingegangen.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im September 2024 zeigen wir das Heftchen Lieber krankfeiern als gesundschuften. Mehr...

Am 15.9.2024 veranstaltet die Archivschule Marburg das Symposium Archive als Orte der Demokratiegeschichte. Jürgen Bacia vom afas hält einen Vortrag zur Rolle Freier Archive für die Demokratie und diskutiert auf dem Podium zum Thema.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im August 2024 zeigen wir das Eschhaus-Heft. Mehr...

14.08.2024
Das afas ist auch in diesem Jahr wieder beim Duisburger Fest der Vielen im Rheinpark an diesem Freitag und Samstag (16./17.8.) mit einem Infostand dabei. Kommt vorbei, stöbert durch unsere Dubletten-Kisten und erhaltet einen Einblick in unsere Arbeit. Mehr Infos hier.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Juli 2024 zeigen wir Dokumente zum Tod Günter Routhiers 1974 in Duisburg. Mehr...

19.07.2024
Vor einigen Monaten war ein Team vom WDR bei uns und filmte Materialien aus unserem Bestand der Rheinpreußensiedlung Duisburg. Besonders interessant waren hierbei die Fotos und Plakate von den Protesten der BewohnerInnen für den Erhalt der Siedlung, z.B. vom Hungerstreik vor dem Duisburger Rathaus. Die Sendung ist heute Abend, den 19.07.2024, um 20:15 Uhr im WDR zu sehen oder bereits hier in der Mediathek.

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Juni 2024 zeigen wir ein Fax, das eine Alarmkette im Gorleben-Protest startete. Mehr...
Bund für soziale Verteidigung im afas
Am 5. Juni machte sich ein Transporter aus Duisburg ins westfälische Minden auf: Dort hat der Bund für soziale Verteidigung seine Büros. In dem wahrlich imposanten Gebäude einer alten Fabrik nimmt der 1989 gegründete Verein für Zivile Konfliktbearbeitung nur zwei Räume ein. Diese waren aber bis zur Decke gefüllt mit Akten aus über 30 Jahren Vereinsgeschichte.
Eine Wagenladung älterer Akten steht nun im afas, um nach ihrer Erschließung die Geschichte dieser wichtigen Institution der Friedensbewegung für Forschung und Interessierte zugänglich zu machen.


Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Mai 2024 zeigen wir das Punk-Zine „Drecksblatt“. Mehr...

16.05.2024
Wir haben heute unseren Online-Katalog aktualisiert. Er enthält nun fast 11.000 Zeitschriften-Titel, knapp 19.500 Broschüren, sowie über 6.000 Plakate und etwa 2.500 Museumsobjekte.
16.05.2024
Im Rahmen des laufenden Projektes konnten wir folgenden Bestand erschließen: Das Archiv des Vegetarierbunds Deutschland e.V. (VEBU, seit 2017 umbenannt in ProVeg). Die 144 Ordner und 131 Zeitschriften sind nun anhand unseres internen Kataloges recherchierbar und vor Ort einsehbar. Weitere Informationen zum Bestand siehe hier.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im April 2024 zeigen wir ein Protokoll der Gruppe Internationale Marxisten zur Vorbereitung des 1. Mai 1981. Mehr...
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im März 2024 zeigen wir den Aufkleber: Kein Knast für Hasch. Mehr...

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Februar 2024 zeigen wir Dokumente aus der Sammlung des Vegetarierbunds Deutschland, die wir beim diesjährigen Tag der Archive am 2.3.2024 ausstellen. Mehr...

Tag der Archive am 2.3.2024
Am 2.3.2024 findet von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr der bundesweite Tag der Archive statt. Auch das afas ist wieder dabei und zeigt gemeinsam mit den anderen Duisburger Archiven Dokumente zum Thema „Essen und Trinken“ im Stadtarchiv Duisburg.
Wir präsentieren Zeitschriften, Fotografien und Objekte aus dem Bestand des Vegetarierbundes Deutschland e.V. (heute ProVeg). Außerdem laden wir zu zwei Führungen durch unsere Magazine ein, um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr. Weitere Infos gibt es hier.
Das afas ist seit kurzem auch auf der Seite Orte der Bonner Republik vertreten. Bei dem Projekt von „Moderne im Rheinland“/Zentrum für Rheinlandforschung“ der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sollen verschiedene Erinnerungsorte in der „Bonnder Republik“ vorgestellt werden, insbesondere auch solche, „die in den bestehenden Informationsangeboten noch nicht enthalten sind“.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Januar 2024 zeigen wir Plakate und einen Rundbrief der Gruppe B.A.S.T.A. aus Münster. Mehr...

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Dezember 2023 präsentieren wir ein Plakat, das zu Weihnachten in Wackersdorf einlädt. Mehr...
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im November 2023 präsentieren wir drei Friedenstauben der Künstlerin Anne Aumann. Mehr...
In der aktuellen Ausgabe des Forum Geschichtskultur Ruhr ist ein Beitrag von uns erschienen: „Dioxine in der Lunge machen ganz schön alt mein Junge – Die Duisburger Bürgerinitiative gegen Umweltgifte im Nachlass von Michael Lefknecht“.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im September 2023 präsentieren wir den Roten Kalender 1975. Mehr...

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im August 2023 präsentieren wir Fotos von Emmerich Rath aus der Sammlung des Vegetarier Bund Deutschland (VEBU), die wir gerade erschließen. Mehr...
31.07.2023
In Ausgabe 29/2023 der Jungle World ist ein kleines Interview mit uns erschienen!
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Juli 2023 präsentieren wir ein Tuch mit ca. 70 verschiedenen Buttons aus den Neuen Sozialen Bewegungen. Mehr...
05.07.2023
Auf „Stadtgeschichten„, dem Blog der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU) ist ein Beiträg von uns über die Geschichte und Sammlung der Rheinpreußensiedlung erschienen.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Juni 2023 präsentieren wir Flugblätter vom Pariser 1968. Mehr...
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Mai 2023 präsentieren wir eine Schlammhose aus Lützerath. Mehr...

04.05.2023
Nun ist es auch bei uns so weit: afas goes social media!!
Ihr findet uns auf instagram unter: afas_archiv
Und bei Facebook unter: https://www.facebook.com/afas.duisburg
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im April 2023 präsentieren wir ein Vegetarier-Lied von 1948. Mehr..
14.04.2023
Die Tagungsbeiträge des Niedersächsischen Archivtags 2022 können nun in den Archiv-Nachrichten Niedersachsen (Nr. 26/2022) nachgelesen werden. Auch der Auftaktvortrag „Freie Archive in Deutschland. Entstehung, Ziele und Schwierigkeiten“ von Anne Niezgodka ist dort abgedruckt.
6.04.2023
projekt:archiv! des AZ Mülheim im afas
Am 28. März sind zwei LKW-Ladungen mit Material aus dem AZ Mülheim bei uns angekommen. Mit tatkräftiger Unterstützung einer 10–köpfigen Crew des Autonomen Zentrums haben wir 243 Umzugskartons auf Paletten verladen und ins Magazin bugsiert. Zum bisher gesichteten Material gehören zahlreiche Zeitschriften und Broschüren aus dem linken bis linksradikalen Spektrum, Plakate, VHS-Kassetten und etliche Bücher unterschiedlicher Themenbereiche.
Die Auflösung des projekt:archiv! war nötig geworden, da das so genannte Müllerhaus im Einfahrtbereich des AZ wegen Brandschutz und Schäden am Dach geräumt werden musste.


1.03.2023
Gerade ist das Buch „Fringe of the Fringe. Queering Punk Media History“ erschienen. Anne Niezgodka hat dafür den Artikel „Preserving Movements. The archiv für alternatives schrifttum and the Archiving of New Social Movements“ beigesteuert.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Februar 2023 präsentieren wir anlässlich des rheinischen Kanevals den Spucki: Keine Jeck es illejal. Mehr..
Wir haben eine Sprinterladung voll Zuwachs bekommen: leider hat die Frauenforschungsstelle Münster D.I.W.A. ihre Räumlichkeiten verlassen müssen. Ihre Graue Literatur und einige Vereinsunikate sind nun bei uns untergebracht. DIWA ist aus einem Universitätsprojekt entstanden und wurde 1986 als „Autonome FrauenForschungsStelle Schwarze Witwe“ gegründet, 2006 dann in „D.I.W.A. Frauenforschungsstelle Münster e.V.“ umbenannt. Zudem haben wir eine weitere Ladung mit Unterlagen der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen e.V. übernommen, die seit 1982 die fachliche Vertretung der soziokulturellen Zentren NRWs ist.

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Januar 2023 dokumentieren wir 30 Jahre Streit um Garzweiler II. Mehr…
23.1.2023
Projektende und Start des neuen Projekts
Mit Ende des Jahres 2022 haben wir unser großes Erschließungs- und Digitalisierungsprojekt erfolgreich beenden können. Es wurde finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, die beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe und die Stadt Duisburg. In den letzten drei Jahren konnten wir verschiedene größere und kleinere Sammlungen erschließen (u.a. das Archiv des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz, das Archiv des Umweltzentrums Münster, das Archiv der Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg und das Archiv des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre), 2.000 weitere Plakate digitalisieren und katalogisieren, sowie über 3.000 Zeitschriften aus unserem Katalog in die Zeitschriftendatenbank (zdb) eingetragen.
In den Jahren 2023-2024 erarbeiten wir ein Digitales Konzept. Dabei wollen wir uns vor allem auch um die Frage der Langzeitarchivierung kümmern. Außerdem sollen weitere Sammlungen erschlossen und die zdb weiter bestückt werden. Finanziert wird das Projekt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die Stadt Duisburg.
21.12.2022
Wir haben heute unseren Online-Katalog aktualisiert. Er enthält nun ca. 10.400 Zeitschriften-Titel, knapp 18.300 Broschüren, sowie über 6.000 Plakate und etwa 2.200 Museumsobjekte.
16.12.2022
Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum hat einen Adventskalender mit „Impressionen aus rheinischen Archiven“ gemacht. Unser Beitrag dazu ist hinter Türchen 16 zu finden.
30.11.2022
Das afas unterstützt die iz3w-Crowdfunding-Kampagne
Seit Oktober 2021 befindet sich der größte Teil des Archivs des Informationszentrums 3. Welt (iz3w) im afas. Wir unterstützen die Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der seit 1970 erscheinenden Blätter des iz3w mit einem Solidaritäts-Video.
10.11.2022
Teilnachlass von Willi Hoffmeister im afas
Das afas hat einen Teil des Nachlasses von Willi Hoffmeister (1933-2021) aus Dortmund-Huckarde übernommen. Seit den 1950ern war der IG-Metall-Betriebsrat in den Friedens- und antifaschistischen Bewegungen aktiv. Kurz vor seinem Tod wurde der Kommunist und ehemalige Stahlarbeiter für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Das afas hat die Graue Literatur übernommen. Die Bücher aus dem Nachlass befinden sich im Hoesch-Archiv Dortmund.
17.10.2022
Im gerade erschienen Buch: „Duisburg auf den zweiten Blick – Der besondere Stadtführer zu den verborgenen Schätzen“ von Martin Wedau werden besuchenswerte Orte in Duisburg vorgestellt. Auch wir sind dabei.
17.10.2022
Wir haben ein weiteres Teilprojekt abgeschlossen: Die Erschließung verschiedener Sammlungen aus der Region Westfalen-Lippe. Es handelt sich um Teile des Bochumer Notstand-Archivs, Unterlagen der Roma-UnterstützerInnen-Gruppe Bochum, Dokumente zur Betriebsarbeit der KPD/ML und Revolutionären Gewerkschaftsopposition bei Hoesch in Dortmund, Unterlagen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland im Münsterland sowie das Archiv von Akoplan – Institut für soziale und ökologische Planung Dortmund.
Die Dokumente können in unserem internen Katalog vor Ort recherchiert werden. Finanziert wurde das Teilprojekt durch die Allgemeine Kulturförderung des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) und die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

10.10.2022
afas im Radio! Die Journalistin Diana Zulfughari hat uns letzte Woche besucht und daraus einen Beitrag für das WDR3-Format „Kultur am Mittag“ gemacht.
Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im September 2022 zeigen wir ein Plakat aus Gorleben. Mehr…

8.08.2022
Am 14. August 2022 findet der Sommertag der Duisburger Archive statt. Vor dem Stadtarchiv präsentieren die Archive spannende und kuriose Stücke aus ihren Sammlungen, es gibt einen Büchertrödel und Archivführungen durch afas, Landesarchiv und Stadtarchiv.
28.6.2022
Wir haben mittlerweile zwei weitere Sammlungen erschlossen: Zum einen den großen Aktenbestand des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), zum anderen das Archiv des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Die Findbücher zu beiden Beständen können in unserem internen Katalog eingesehen werden.
21.6.2022
Videos zu Umweltzentrum und afas online
Das Umweltzentrum (UWZ) Münster wurde 1980 von Mitgliedern des Arbeitskreises Umwelt (AKU) eröffnet als Treffpunkt für außerparlamentarische AktivistInnen. Das zeitgleich gegründete UWZ-Archiv entwickelte sich zu einem der größten freien Archive aus den Sozialen Bewegungen. 2011 wurde es dem afas in Duisburg angegliedert. Im aktuellen Projekt konnten die UWZ-Materialien erschlossen werden. Aus diesem Anlass hat Lothar Hill im Mai 2022 den afas-Mitarbeiter Bernd Drücke zur Geschichte des „Umwälzzentrums“ interviewt.
Im Rahmen ihres Bundeskongresses besuchten Mitglieder der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) das afas. Dabei ist ein weiterer Film entstanden, der hier angeschaut werden kann: https://www.youtube.com/watch?v=9zPIXIJPHw0
Mittlerweile ist auch das Video zu Anne Niezgodkas Vortrag „Bewegungen bewahren! Das Archiv für alternatives Schrifttum“ beim Festival „Fringe of the Fringe. Die Privilegien der Subkultur im Gedächtnis von Institutionen“ online. Das vom Inter Media Arts Institute (IMAI) veranstaltete Festival fand vom 18.-20. November 2021 im NRW-Forum statt.

7.6.2022
Wir konnten ein weiteres Teilprojekt im Rahmen unseres dreijährigen Erschließungsprojektes abschließen: der Nachlass von Michael Lefknecht, Arzt und Umweltmediziner aus Duisburg, ist nun zugänglich. Lefknecht war in zahlreichen Bürgerinitiativen aktiv, insbesondere in der Bürgerinitiative gegen Umweltgifte Duisburg-Nord und der Ärzteinitiative Umweltmedizin Duisburg. Mehr…
23.05.2022
Wir haben das Archiv der Deutschen Zentrale für Globetrotter übernommen! Die DZG ist die größte Globetrotter-Vereinigung in Europa. An den nun im afas liegenden Unterlagen kann die Geschichte der alternativ und unabhängig Reisenden seit 1974 erforscht werden.
18.5.2022
Das afas im ARD-Mittagsmagazin
afas-Mitarbeiter Bernd Drücke wurde vom WDR als ehemaliger Aktivist der Volkzählungsboykottbewegung 1987 interviewt. Auszüge aus dem Gespräch hat das ARD-Mittagsmagazin am 17. Mai 2022 gezeigt. Sie finden sich in der ARD-Mediathek, ab Minute 36:59.
1.5.2022
Unter dem Thema „Vor dem Verlust bewahren: Archivgut Sozialer Bewegungen, Vereine und Gedenkstätten“ fand am 25./26. April der 5. Niedersächsische Archivtag statt. Anne Niezgodka hielt dort in der 1. Arbeitssitzung zum Thema „Freie Archive“ den Vortrag: Freie Archive in Deutschland, Entstehung, Ziele und Schwierigkeiten. Ein Überblick.
5.4.2022
afas-Artikel in den Mitteilungen erschienen
Ende März 2022 hat der Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung die 61. Ausgabe seiner Mitteilungen herausgebracht. Darin ist auch das afas vertreten mit einem Artikel von Bernd Drücke: „Bewegungsgeschichte bewahren. Neues aus dem Archiv für alternatives Schrifttum (afas).“
Im Editorial teilt die Redaktion der Mitteilungen mit: „Unter dem Schwerpunkt ‚Archive‘ stellt sich das afas, Archiv für alternatives Schrifttum, mit seinen wichtigen Neuzugängen vor. Mit der neuerlichen Veröffentlichung (siehe auch Heft 55, März 2019) solidarisiert sich unser Förderkreis mit diesem Archiv und dessen Bemühungen, den plötzlichen Stopp der Finanzierung aus dem Landeshaushalt rückgängig zu machen, denn dieses einzigartige Kulturgut muss für Forschung und Lehre erhalten bleiben.“

5.4.2022
afas übernimmt den Nachlass von Ernst Aust
Der 1923 in Hamburg geborene Ernst Aust gehörte zur illegalen KPD der 1950er Jahre, war lange Herausgeber der Küstenzeitung Blinkfüer und Ende der 1960er Jahre Mitbegründer der maoistischen Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten (KPD/ML). Bis Ende der 1970er Jahre gehörte er zu den führenden Köpfen des westdeutschen Maoismus. Nach diversen Umstrukturierungs- und Auflösungsprozessen in diesem Milieu wurde es still um ihn. 1985 ist er gestorben.
Überraschend erhielt vor ein paar Jahren das MAO-Projekt (Materialien zur Analyse von Opposition) den Hinweis, dass der Nachlass Ernst Austs und seiner Frau Waltraud bei der Entrümpelung eines Hauses in Peine aufgetaucht ist. Von dort wanderte er in eine Leipziger Hausgemeinschaft. In einer konzertierten Aktion des afas und das MAO-Projekt konnte der Nachlass nun ins afas geholt werden, wo er eine dauerhafte Bleibe gefunden hat.
22.2.2022
Übernahme des Archivs von FIAN international
Vor kurzem konnte das afas eine weitere große Sammlung übernehmen: das Archiv des internationalen Sekretariats von FIAN International (Food First Informations- und Aktions-Netzwerk) aus Heidelberg.
FIAN wurde 1986 gegründet, um für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung zu kämpfen. Mittlerweile ist das Netzwerk in über 50 Ländern aktiv.
Die Sammlung im afas umfasst über 200 Kartons mit rund 1500 Ordnern und Schubern zur Geschichte von FIAN.


21.2.2022
Am 11. Februar sendete der Deutschlandfunk ein Interview mit Jürgen Bacia über das afas und seine aktuelle Finanzierungssituation. Wir freuen uns über den Bericht, die anschließenden Artikel in den Online- und Printmedien und die Diskussion in den sozialen Netzwerken. Aufgrund der notwendigerweise gekürzten Form des Radio-Interviews kann es zu Missverständnissen kommen, die einiger Anmerkungen bedürfen:
- Jürgen Bacia ist nicht hauptverantwortlicher Leiter des afas, sondern Teil des Leitungsteams
- Das afas erhält den überwiegenden Teil seiner Förderungen über Projektmittel des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
- Die afas-Sammlung umfasst das gesamte Spektrum der Neuen Sozialen Bewegungen
- Das afas ist nicht das größte Archiv Deutschlands (sondern das größte Freie Archiv)
8.02.2022
Im Rahmen der Ausstellung Pop Punk Politik. Die 1980er Jahre in München in der Monacensia fand die digitale Vernetzungsaktion #PopPunkPolitik statt. Hier wurde in zahlreichen Beiträgen über die Bedeutung von autonomen Räumen für Vergangenheit und Gegenwart diskutiert. Jürgen Bacia bespricht in seinem Beitrag, welche Rolle Archive für die Erkämpfung und Erinnerung von autonomen Räumen spielen.
7.12.2021
Wir haben heute unseren Online-Katalog aktualisiert. Er enthält nun ca. 9500 Zeitschriften-Titel, knapp 17.000 Broschüren , sowie über 5.300 Plakate und etwa 2.200 Museumsobjekte.
30.11.2021
Wir konnten ein weiteres Teilprojekt im Rahmen unseres dreijährigen Erschließungsprojektes abschließen: 1025 Plakate aus der Region Westfalen-Lippe aus dem Zeitraum 1970er – 2010er Jahre wurden digitalisiert und katalogisiert. Die Plakate umfassen ein weites thematisches Spektrum unter anderem von lokalen Bürgerinitiativen, Anti-AKW-Protesten, Hausbesetzungen, studentischen Gruppen, Friedensdemonstrationen und Flüchtlingsinitiativen. Beispielhaft zeigen wir hier vier Plakate, die vermutlich in keinem anderen Archiv zu finden sind.




Die Plakate können bereits in unserem internen Katalog recherchiert werden, unser Online-Katalog wird Ende 2021 aktualisiert.
Finanziert wurde das Teilprojekt durch die Allgemeine Kulturförderung des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL), das Land Nordrhein-Westfalen und die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.


30.11.2021
Zeitzeuginnengespräch mit Ellen Diederich
Im Frühjahr 2021 ist ein Teil des Internationalen Frauen-Friedensarchivs Fasia Jansen (IFFA) von Oberhausen nach Duisburg umgezogen, wo es dem afas angegliedert wird. Aufgebaut wurde das IFFA von der afrodeutschen Liedermacherin Fasia Jansen (1929-1997) und ihrer langjährigen Lebensgefährtin Ellen Diederich (77). Ellen ist seit den 1960er Jahren aktiv in der Frauen- und Friedensbewegung. Zusammen mit Fasia bereiste die Oberhausenerin mit einem Friedensbus die ganze Welt und setzte sich für Frieden, Freiheit und Emanzipation ein. Mit der Zeitzeugin sprach Dr. Bernd Drücke vom afas für Radio Graswurzelrevolution. Lothar Hill von MünsterTube hat das Gespräch gefilmt und die Aufnahmen in einem Dokumentarfilm verarbeitet. Im November und Dezember 2021 wurden in der Graswurzelrevolution Nr. 463 und Nr. 464 Teile des Interviews abgedruckt. Das Gespräch wurde mit Musik u.a. von Fasia Jansen angereichert und – aufgeteilt auf drei 55-Minuten-Sendungen – im Bürgerfunk auf Antenne Münster ausgestrahlt. Alle drei Radiosendungen sind seit dem 24.08.2021 dauerhaft abrufbar in der Mediathek bei NRWision.
21.10.2021
Übernahme des iz3w-Archivs
1968 war das Jahr eines weltweiten Aufbruchs. In vielen Ländern entstanden seitdem neue soziale Bewegungen. 1968 war auch das Geburtsjahr des Informationszentrums 3. Welt (iz3w) in Freiburg. 50 Jahre später beschrieben die Autor*innen der gleichnamigen Zeitschrift die Gründungsgeschichte: „Die verbreitete gesellschaftliche Aufbruchsstimmung erfasste auch das Verhältnis zur Dritten Welt. Nach dem Kolonialismus und zwei Weltkriegen sowie angesichts von neokolonialer Ausbeutung und antikolonialer Befreiung stellten immer mehr Menschen die Forderung nach Solidarität mit den Ländern des Südens. Genauer gesagt: Solidarität mit den dort lebenden geknechteten und unterdrückten Menschen.“
Mit der Gründung des iz3w entstand auch das iz3w-Archiv. Letzteres hat sich in den letzten 53 Jahren zu einem der größten Eine-Welt-Archive entwickelt und ist den Freiburgern im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf gewachsen. Sie haben deshalb das afas gebeten, diese Sammlung zu übernehmen. Nach einer ausgiebigen Sichtung wurden all diejenigen Materialien, die noch nicht im afas vorhanden waren, in rund 230 Umzugskartons verpackt. Die etwa 1.600 Ordner und Schuber mit einem Gewicht von etwa viereinhalb Tonnen beinhalten vorwiegend Graue Literatur, Bewegungszeitschriften, Flugblätter und Broschüren.
Seit dem 11. Oktober 2021 befindet sich das iz3w-Archiv nun in Duisburg. Wir sind froh, dass wir zum dauerhaften Erhalt dieses entwicklungspolitischen Archivs beitragen können und bedanken uns herzlich bei den iz3w-Mitarbeiter*innen für das uns entgegengebrachte Vertrauen.
16.09.2021
Bewertung schwach strukturierter Unterlagen
Der Arbeitskreis „Archivische Bewertung“ im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat im Sommer 2020 eine Handlungsempfehlung vorgelegt. Titel: „Bewertungskriterien für schwach strukturiertes Schriftgut“. Für Stadt- und Landesarchive stellen derartige Materialien erschließungsmäßig eine Herausforderung dar, in vielen Freien Archiven der Neuen Sozialen Bewegungen bilden sie oft den Kernbestand der Sammlung.
Im Herbst 2020 sollte eigentlich eine Fachtagung zu diesem Thema im Historischen Archiv der Stadt Köln stattfinden, doch pandemiebedingt musste sie ausfallen. Alternativ sind im August 2021 im 107. Heft der „Mitteilungen aus dem Stadtarchiv Köln“ sowohl die Empfehlungen des Arbeitskreises „Archivische Bewertung“ als auch die geplanten Vorträge abgedruckt.
Neben Beiträgen von Ole Fischer (Landesarchiv Schleswig-Holstein), Barbara Limberg (Bundesarchiv) und Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln) ist auch Jürgen Bacia vom afas vertreten. Titel seines Beitrags: „Bewertung in Freien Archiven am Beispiel des afas“.
31.08.2021

Über das Förderprogramm „WissensWandel“ des Deutschen Bibliotheksverbands konnten wir einen Großformat-Scanner anschaffen. In den letzten Wochen haben wir so bereits zahlreiche Plakate im Rahmen unseres Digitalisierungsprojekts scannen und erfassen können. Mit dem neuen Scanner können wir aber nicht nur unsere Plakate, sondern auch Fotos, Flugblätter, Briefe, Aufkleber oder Objekte wie Buttons in bester Qualität digitalisieren. Zugleich konnten wir über WissensWandel einen Arbeits- und einen Nutzer*innen-PC kaufen, so dass wir für künftige Digitalisierungen und für Nutzungen vor Ort gut ausgestattet sind.




07.07.2021
Archiv des Grundrechtekomitees im afas
Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat sich seit der Gründung 1980 zu einer der bedeutendsten Bürgerrechtsorganisationen in Deutschland entwickelt. Das unter anderem von Wolf-Dieter Narr, Andreas Buro, Roland Roth, Klaus und Hanne Vack gegründete Grundrechtekomitee gehört dem Netzwerk Friedenskooperative an und ist verankert in sozialen Bewegungen wie z.B. auch der Graswurzel-, Anti-Rassismus-, Anti-Atom- und Klimagerechtigkeitsbewegung. Es tritt dafür ein, durch ein „aktives, streitbares, couragiertes und zivil ungehorsames Engagement Grundrechte und Demokratie zu verteidigen“.
Seit 1980 sammelt die Geschäftsstelle des Grundrechtekomitees in Köln Materialien nicht nur zur eigenen Arbeit. So ist ein umfangreiches Archiv entstanden, das nun zum großen Teil dem afas angegliedert wurde. Wir freuen uns, dass wir diese Sammlung der Öffentlichkeit künftig zugänglich machen und zu seinem dauerhaften Erhalt beitragen können.
20.04.2021
Im Wintersemester 2018/19 fand am Hamburger Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie das Kolloquium „Gedächtnisinstitutionen und Perspektiven der Wissensvermittlung“ statt. Der Vortrag von Jürgen Bacia zu Freien Archiven als Gedächtnisorten der Neuen Sozialen Bewegungen wurde im Heft 12/2020 des Hamburger Journals für Kulturanthropologie veröffentlicht.
8.04.2021
In der vierten Nummer der Aachener Zeitung „Tacheles“ ist ein Artikel von Anne Niezgodka über die Sammlung einer Aktivistin erschienen. Außerdem: Im Band „Logik und Lücke. Die Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen“ hat Jürgen Bacia den Beitrag „Unsere Geschichte gehört uns! Die Archive der Neuen Sozialen Bewegungen“ veröffentlicht.
29.03.2021
Arbeitslosenzeitungen als Quellen zur Geschichte der Deindustrialisierung
Wir freuen uns immer, wenn Archivalien aus dem archiv für alternatives schrifttum (afas) für das Erstellen von spannenden Artikeln und Forschungsarbeiten genutzt werden. „Stadtgeschichten“ ist der Blog der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung. Das Onlineprojekt richtet sich an Wissenschaftler*innen und die stadtgeschichtlich interessierte Öffentlichkeit. Für „Stadtgeschichten“ hat Sebastian Haumann Arbeitslosenzeitungen aus dem Bestand des afas unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Das Ergebnis seiner Recherchen ist seit März 2021 unter dem Titel „Arbeitslosenzeitungen als Quellen zur Geschichte der Deindustrialisierung“ zu finden.
24.02.2021
In der aktuellen Ausgabe von „Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin“ – Nr. 217 vom Februar/März 2021 ist ein Interview zum Afas erschienen: „Freie Archive. Werft eure Geschichte nicht weg“
16.02.2021
Das Internationale Frauen-Friedensarchiv Fasia Jansen (IFFA) ist vom Stadtarchiv Oberhausen zu uns ins benachbarte Duisburg gezogen. Das IFFA wurde von den beiden Aktivistinnen Ellen Diederich und Fasia Jansen aufgebaut, die sich rund um den Globus für Frieden und Frauen einsetzten. Auf ihren Reisen, die sie zum Beispiel in ihrem Friedensbus unternahmen, sprachen die beiden mit den Frauen vor Ort, sammelten ihre Geschichten, Dokumente und Kunsterzeugnisse. In Oberhausen wuchs auf diese Weise ein einzigartiger Bestand an, der 2009 dem Oberhausener Stadtarchiv übergeben wurde. Dank des Einsatzes von Ellen Diederich und der tatkräftigen Oberhausener Archivare konnte die unerschlossene, rund 140 Umzugskartons umfassende Sammlung nun ins afas umziehen, wo sie aufgrund des Themenschwerpunkts und der Nutzungsmöglichkeiten besser aufgehoben ist.
11.1.2021
Ende letzten Jahres konnten wir die Erschließung eines Teilbestandes des Archivs des Umweltzentrums Münster abschließen. Die Dokumente sind nun anhand unseres internen Kataloges recherchierbar und vor Ort einsehbar. Mehr…
28.10.2020
Die Erschließung des Bestands „Rheinpreußensiedlung“ ist abgeschlossen. Nutzer*innen, die sich für Themen wie etwa Genossenschaften, Wohnformen, Zechensiedlungen, Architektur im Ruhrgebiet, gewaltfreie Protestformen (…) interessieren, können den Bestand ab sofort einsehen. Mehr…
21.09.2020
Wir suchen eine*n Mitarbeiter*in für unser Leitungsteam! Interessierte klicken hier für die Stellenausschreibung.
11.09.2020
In der aktuellen Rote Hilfe-Zeitung ist ein Artikel von uns erschienen: Unsere Geschichte gehört uns – Zur Bedeutung freier Archive. Hiermit wollen wir zur Diskussion über den Umgang mit den Unterlagen der Roten Hilfe beitragen. Die Ausgabe kann hier als PDF heruntergeladen werden.
1.09.2020
Unser Antrag bei der Allgemeinen Kulturförderung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) wurde bewilligt! Ab sofort können wir hierdurch einen Teil des Umweltzentrum-Archivs Münster erschließen!
25.08.2020
Dank einer Projekt-Förderung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) konnten wir bereits vor einigen Wochen beginnen, den Bestand der Rheinpreußen-Siedlung zu erschließen. Die Zechensiedlung in Duisburg-Homberg sollte abgerissen werden – die BewohnerInnen kämpften vor allem in den 1970ern jahrelang um den Erhalt und gegen eine Privatisierung „ihrer“ Siedlung. In den Unterlagen, die nun von uns zugänglich gemacht werden, ist die Geschichte dieses Kampfes in Original-Korrespondenzen, Manuskripten, Bauzeichnungen, Flugblättern, Fotos und Plakaten dokumentiert.
17.08.2020
Zahlreiche Bewegungsarchive haben Position bezogen zu einer geplanten Urheberrechtsreform, in der eine EU-Richtlinie in deutsches Recht überführt werden soll. Das Bundesjustizministerium gab Gelegenheit, den deutschen Gesetzesentwurf zu kommentieren. Da das Urheberrecht in z. T. großem Umfang auch die Arbeit von Bewegungsarchiven tangiert, haben sie eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht, die hier eingesehen werden kann. Die Stellungnahmen anderer Einrichtungen dokumentiert das Bundesjustizministerium hier.
14.07.2020
Im Rahmen des laufenden Projekts werden seit Anfang dieses Jahres die Zeitschriftenbestände des afas nach und nach in die Zeitschriftendatenbank ZDB übertragen. Mittlerweile ist das afas mit mehr als 1.500 Titeln in der ZDB vertreten. Knapp die Hälfte dieser Titel findet sich einzig im afas und in keiner weiteren Einrichtung in der Bundesrepublik.
Ab dem 4. Mai 2020 ist die Nutzung vor Ort im afas wieder möglich. Eine Voranmeldung hierfür ist unbedingt nötig, da wir die Plätze im Lesesaal begrenzen, um ausreichend Abstand gewährleisten zu können.
Aktueller Hinweis, März 2020:
Ein Besuch im afas / die Nutzung unserer Bestände ist zurzeit aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus leider nicht möglich. Wir bitten um Verständnis. Per Telefon oder Email sind wir aber weiterhin für Anfragen erreichbar!
Die Märzausgabe von Politik & Kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrates, widmet sich dem Themenschwerpunkt „Archiv“. Wir haben darin einen Artikel über die Arbeit Freier Archive und des afas veröffentlicht.
Tag der Archive am 7.3.2020 im Duisburger Stadtarchiv
Unter dem diesjährigen Motto des bundesweiten Tags der Archive „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ präsentieren sich am 7. März 2020 von 11 bis 17 Uhr sechs Duisburger Archive gemeinsam mit einer Veranstaltung im Stadtarchiv Duisburg. Es gibt eine Ausstellung zum Thema und Filmvorführungen von Lehr- und Werbefilmen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Das afas trägt Transparente und Stelltafeln aus seinem Fundus zur Ausstellung bei.
Zudem finden im afas, im Landesarchiv NRW und im Stadtarchiv Duisburg jeweils drei Führungen statt. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier.
Die Arbeit geht weiter
Was sich Ende 2018 anbahnte, ließ sich 2019 nicht korrigieren: die Haushaltsmittel für das afas, die der Landtag erst 2017 eingerichtet hatte, bleiben gestrichen. Aber es ist uns gelungen, mit der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen drei neue Geldgeber mit ins Boot zu holen. Auch die Stadt Duisburg steuert ihren 2017 zugesagten Anteil weiterhin bei. Vor diesem Hintergrund sah sich das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft in der Lage, etwa zwei Drittel der Gesamtkosten eines dreijährigen Erschließungsprojektes zu übernehmen.
In den Jahren 2020 bis 2022 sollen unter anderem das Archiv des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz, das Archiv des Umweltzentrums Münster, das Archiv der Rheinpreußen-Siedlung (einer Bergarbeitersiedlung in Duisburg-Homberg, der es in den 1970er Jahren gelungen ist, die Privatisierung ihrer Siedlung zu verhindern), der Nachlass des Duisburger Arztes Michael Lefknecht (der in verschiedenen Duisburger Bürgerinitiativen aktiv war) sowie einige kleinere Sammlungen gesichtet und erschlossen werden. Ferner soll die Plakat-Datenbank erweitert und mit der Eingabe der afas-Zeitschriften in die Zeitschriftendatenbank begonnen werden.
Für die Publikation sowie das dazugehörige Web-Projekt: „Apartheid No! Facetten von Solidarität in der DDR und BRD“ der Rosa-Luxemburg Stiftung hat das afas einige Fotos und Plakate aus seinem Bestand der westdeutschen Anti-Apartheid-Bewegung zur Verfügung gestellt.

Rückblick auf das Konzert mit Klaus dem Geiger und Marius Peters
Am 17.10.2019 fand das von afas und Projektladen 47 organisierte Konzert mit Klaus dem Geiger und Marius Peters statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Zunächst stellten die beiden Musiker ihre neue CD „Imma Dolla“ vor, anschließend gab es Informationen und Diskussionen zum aktuellen Stand der Dinge bezüglich des geplanten soziokulturellen Zentrums in Duisburg. Wenn alles gut geht, kann es im Frühjahr 2020 am Stapeltor eröffnet werden.
Vor der Veranstaltung besuchten Klaus der Geiger und Marius Peters das afas – bei der Führung durch unsere Magazinräume waren die beiden Kölner natürlich insbesondere von den Zeitschriften, Flugblättern und Broschüren aus ihrer Heimatstadt begeistert.



Fotos: afas
Wir danken der Stadt Duisburg für die Unterstützung.
Konzert mit Klaus dem Geiger und Marius Peters am 17.10.2019 um 19.00 Uhr im Projekt 47 (Münzstraße 47, Duisburg)
Das afas lädt herzlich ein zu folgender Veranstaltung:
Eröffnung der Ausstellung „Poesie, Prosa und Protest“ im Landesarchiv NRW am 8. 9.2019
Am Sonntag, den 8. September 2019 um 10:45 Uhr, findet die Eröffnung der Ausstellung „Poesie, Prosa und Protest“ im Landesarchiv NRW statt. Um 15:00 Uhr liest Rolf Peter Kleinen „Literarische Kostproben“ aus dem Landesarchiv und dem afas.
Zu der Ausstellung hat das afas eine Vitrine zum Thema „Literarische Subkultur“ beigetragen. In dieser werden verschiedene unabhängige Literaturzeitschriften, die meist im Selbstverlag und in Kleinstauflagen erschienen sind, vorgestellt. So ist zum Beispiel der „Duisburger Kernbeißer“ von 1978 zu sehen. In der Ausstellung, die noch bis zum 30. Januar 2020 läuft, sind zudem noch weitere Exponate des afas.
Hier gibt es den Flyer mit weiteren Informationen zur Ausstellung.
Vorankündigung / Save the Date: Konzert mit Klaus dem Geiger und Marius Peters am 17.10.2019
Am 17. Oktober 2019, 19:00 Uhr veranstaltet das afas ein Konzert mit Klaus dem Geiger und Marius Peters im interkulturellem Zentrum „47“ in der Münzstraße 47, Duisburg. Der Eintritt ist frei, es geht ein Hut rum.
Die Idee zum Konzert ist im Rahmen der Vorbereitung zur Ausstellung „Poesie, Prosa und Protest“ im Landesarchiv NRW entstanden (ab 8 Sept.), zu der das afas einige Exponate bereitstellt.
Nähere Informationen folgen in Kürze.
Veranstaltung in der „WerkStadt“ Essen am 28.6.2019
Am 28.6.2019 haben wir das afas in der „WerkStadt“ – einer Zweigstelle von PACT Zollverein (Performing Arts Choreographisches Zentrum NRW Tanzlandschaft Ruhr) – vorgestellt. Die Diskussionsrunde war eingebettet in die Projekte „Memory Stations“ der Akademie der Künste der Welt (Köln) und „Ruhr Ding: Territorien“ der Urbanen Künste Ruhr.

53. Rheinischer Archivtag am 27./28. Juni 2019 in Duisburg

Beim diesjährigen Rheinischen Archivtag unter dem Motto „Eine Königsdisziplin auf dem Prüfstand – Überlieferungsbildung heute“, hat Dr. Jürgen Bacia, Leiter des afas, an einem Podiumsgespräch zum Thema: „Im Verbund? Die Überlieferung der politischen Akteure“ teilgenommen. Die weiteren TeilnehmerInnen der Diskussion waren: Dr. Frank Bischoff, Landesarchiv NRW; Dr. Barbara Hoen, Archiv des Landtags NRW; Dr. Andreas Pilger, Stadtachiv Duisburg; Harry Scholz, Archiv der sozialen Demokratie. Hier gibt es beim offiziellen Blog zum Archivtag eine Zusammenfassung der Diskussion.
Das afas hat 2018 beim Sonderprogramm der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes (KEK) teilgenommen. Dank dieser Mittel und der ergänzenden Finanzierung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen konnten wir säurefreie Verpackungsmaterialien für die Umbettung von zwei größeren Sammlungen, die stark gefährdet waren, kaufen: Zum Einen für den Bestand des Vegetarierverbundes, darunter insbesondere der Nachlass Magnus Schwantje, zum Anderen für unsere Broschürensammlung und Folio-Zeitschriften. Besonders beim Schwantje-Bestand war aufgrund einer jahrzehntelangen schlechten Lagerung, des filigranen Papiers sowie des Alters der Unterlagen (Ende 19. Jahrhundert bis Mitte 20. Jahrhundert) eine Umbettung dringend geboten.
Hier gibt es eine Projektdarstellung auf den Seiten der KEK.
Die heutige Ausgabe von Report Mainz (7.5.2019,21:45 Uhr, ARD) zeigt einen Beitrag über die Propaganda des südafrikanischen Apartheid-Regimes in der Bundesrepublik Deutschland. Für die Hintergrundrecherchen wurde auch das afas aufgesucht und Ingeborg Wick, die langjährige Geschäftsführerin der Anti-Apartheid-Bewegung in der BRD (AAB), interviewt, wie hier in der Multimediareportage in einem kurzen Ausschnitt zu sehen ist.
Im Februar hatte der Präsident des Bundesarchivs, Dr. Michael Hollmann, im Deutschlandfunk ein Interview über das Bundesarchiv als kulturelles Gedächtnis und über die Ressourcen für den dauerhaften Erhalt von Originalen gegeben. Ab Minute 18:42 geht er dabei auch auf die Rolle von privaten Archiven ein und nennt das Archiv für alternatives Schrifttum als Beispiel der Überlieferung im Verbund.
In der April-Ausgabe der Monatszeitung Graswurzel-Revolution ist ein Interview mit uns erschienen.
Am 19. März 2019 haben wir rund 20 Umzugskartons des Bundesverbands studentischer Kulturarbeit (BSK) übernommen. Der BSK wurde 1976 gegründet und war Anlaufstelle für studentische Kulturprojekte. Der nun im afas liegende Bestand umfasst den Zeitraum von Mitte der 1980er Jahre bis etwa Anfang der Nullerjahre.
Wir waren zu Gast beim Radio Graswurzelrevolution in Münster und haben in der Sendung unser Archiv vorgestellt und über das Archivieren Neuer Sozialer Bewegungen berichtet. Die Sendung wurde am 15. März 2019 auf Antenne Münster ausgestrahlt und ist nun in der Mediathek von nrwision abrufbar.
In der Märzausgabe 2019 der „Mitteilungen“ des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e. V. haben wir das afas vorgestellt. Zum Artikel „Ein Ort für die Geschichte von unten: das Archiv für alternatives Schrifttum“ von Jürgen Bacia geht’s hier entlang.
Fotostrecke zum Bestand der Anti-Apartheid-Bewegung im afas
Das Umbruch-Bildarchiv zeigt auf seiner Seite eine kleine Auswahl von unseren Fotos der westdeutschen Anti-Apartheid-Bewegung (AAB). Der Bestand der AAB im afas umfasst neben 1.000 Ordnern mit Unterlagen aus der politischen Arbeit der Gruppe, Plakaten, Broschüren, Zeitschriften und Audiokassetten auch über 2800 Fotos von Konferenzen, Demonstrationen und Mitgliederversammlungen.
Veranstaltung im Stadtteilladen Syntopia am 17.01.2019
Das afas stellt seine Arbeit am 17. Januar im Projekt- und Stadtteilladen Syntopia in Duisburg-Hochfeld vor. Hier geht’s zur Veranstaltungsankündigung.
Den Offenen Brief des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) vom 5.12.2018 zur geplanten Mittelstreichung haben noch weitere Personen nachträglich unterzeichnet.
Landtag NRW nimmt die Mittelstreichung für 2019 zurück
Bei der heutigen Haushaltssitzung des Landtags (12.12.2018) wurde zugestimmt, dass wir auch 2019 unsere Landesförderung erhalten. CDU und FDP hatten einen entsprechenden Änderungsantrag eingebracht, der nun angenommen wurde. Das ist einerseits gut: wir haben unseren Etat für das kommende Jahr sicher! Andererseits beinhaltet der Antrag eine schwerwiegende Einschränkung: er sieht vor, das afas 2019 zum letzten Mal zu fördern:
„Die Förderung des Landes für das Archiv für alternatives Schrifttum soll auch im kommenden Jahr letztmalig fortgeführt werden. Das Archiv wird damit in die Lage versetzt, die Planungen der kommenden Jahre so anzupassen, dass der Wegfall der freiwilligen Förderung des Landes kompensiert werden kann. Zusätzlich wird das federführende Ministerium damit beauftragt, ein Konzept zur Verlagerung von landeshistorisch bedeutsamen Archivgütern in beispielsweise das Landesarchiv NRW zu erarbeiten und dem Fördermittelempfänger die Verlagerung der Archivgüter anzubieten.“ (Landtag Nordrhein-Westfalen – 17. Wahlperiode Drucksache 17/4548)
Weitere Nachrichten und Stimmen zur drohenden Mittelstreichung
Blogbeitrag des kulturpolitischen Reporters, 12.12.2018
Artikel in der WAZ, 10.12.2018: Land will Gelder streichen: Solidarität mit Duisburger Afas
Interview mit Jürgen Bacia zur geplanten Streichung der Haushaltsmittel für das afas im WDR
Heute, am 6.12.2018, war Jürgen Bacia in der WDR 3-Sendung „Kultur am Mittag“ zu Gast und sprach über die geplante Mittelstreichung. Hier geht es zur Sendung.
Haushaltsmittel des afas für 2019 in Gefahr
Teile der CDU- und der FDP-Landtagsfraktion wollen durchsetzen, dass die Haushaltsmittel des afas für 2019 auf NULL gesetzt werden. So hat es jedenfalls der Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen. Das ist schon allein deshalb unverständlich, weil die Landesregierung dem afas die Haushaltsmittel 2018 bewilligt hat. Bereits 2017 hat sie den Umzug des afas in deutlich teurere Räumlichkeiten in der Duisburger Innenstadt befürwortet. Mit dieser Verpflichtung sollen wir nun „im Regen stehengelassen“ werden.
Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) hat aus Protest gegen diese Maßnahme am 5. Dezember einen Offenen Brief an die Landesregierung und alle Landtagsabgeordneten geschrieben und um Rücknahme dieses Beschlusses in der 3. Lesung des Haushalts am 12. Dezember gebeten. Zahlreiche prominente UnterstützerInnen haben diesen Brief mitgezeichnet.
Hier geht es zur Presseerklärung des VdA und hier direkt zum Offenen Brief.
Wenn Ihr uns unterstützen mögt, könnt Ihr zum Beispiel an die Fraktionsvorsitzenden der Landtagsparteien NRW schreiben:
Bodo Löttgen (CDU): bodo.loettgen@landtag.nrw.de
Thomas Kutschaty (SPD): thomas.kutschaty@landtag.nrw.de
Christof Rasche (FDP): christof.rasche@landtag.nrw.de
Monika Düker (Die Grünen): monika.dueker@landtag.nrw.de
Lesung und Gespräch mit Gretchen Dutschke in der Zentralbibliothek Duisburg am 10.10.2018
Am 10. Oktober 2018 veranstaltet die Duisburger Stadtbibliothek in Kooperation mit dem afas eine Lesung und Gespräch mit Gretchen Dutschke zu ihrem Buch „1968. Worauf wir stolz sein können“. Der Abend wird moderiert von Jürgen Bacia.
Tag der Archive 2018 am 3. März, 11-17 Uhr: Demokratie und Bürgerrechte
Auch 2018 beteiligten sich die Duisburger Archive wieder beim bundesweiten Tag der Archive. Im Landesarchiv NRW und im Stadtarchiv waren Ausstellungen zu sehen. Das afas zeigte Plakate aus seinem großen Fundus sowie einige Fotos und Dokumente vom Kampf der BewohnerInnen der Rheinpreußensiedlung um den Erhalt ihrer Zechenhaussiedlung in Duisburg-Homberg in den 1970er Jahren. Außerdem boten das afas, das Landesarchiv und das Stadtarchiv Führungen an! Für die lokale Presseberichterstattung zum Tag der Archive klicke hier, hier und hier.
Eröffnungsfeier des afas am 24.2.2018
Nach dem Umzug in die Stadtmitte konnten wir am letzten Samstag die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten mit vielen WeggefährtInnen und FreundInnen feiern. Nach der Begrüßung durch Julia Kathke (afas-Vorstand) und Jürgen Bacia gab es Redebeiträge von Beate Möllers (Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Oliver Keymis (Vizepräsident des Landtags), Thomas Krützberg (Dezernent für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg), Frank Bischoff (Präsident des Landesarchivs NRW), Ralf Jacob (Vorsitzender des VdA), sowie Ingeborg Wick (ehemalige Geschäftsführerin der Anti-Apartheid-Bewegung) und Bernd Drücke (Redakteur der Graswurzel-Revolution). Abgerundet wurde die Veranstaltung durch zwei Beiträge des Duisburger Liedermachers Frank Baier. Danach hatten unsere Gäste die Möglichkeit, die neuen Magazine kennenzulernen und bei Sekt und Snacks den Nachmittag ausklingen zu lassen.
Hier einige Eindrücke:




Die WAZ berichtete in einem kleinen Artikel über den Umzug und die Eröffnungsfeier.
Für die Dezemberausgabe der „Graswurzelrevolution – Monatszeitung für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft“ haben wir einen Artikel über die Selbstorganisation der Zivildienstleistenden beigesteuert.
Die Hoffnung stirbt zuletzt! Wir ziehen tatsächlich um! Im Frühjahr haben wir einen Mietvertrag für unsere neue Bleibe in der Duisburger Innenstadt unterschrieben, in die wir voraussichtlich im August 2017 einziehen werden. Dank finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg haben wir in den neuen Räumlichkeiten eine vielversprechende Perspektive: es gibt ausreichend Platz, in zwei großen Magazinen mit Rollregalanlagen werden die Materialien geschützt aufbewahrt und wir werden besser für unsere NutzerInnen erreichbar sein.
Auch dieses Jahr trafen sich wieder rund 50 gutgelaunte Menschen aus 34 Einrichtungen beim „Workshop der Archive von unten“, der am 15. und 16. Juni 2017 im Archiv der Jugendkulturen in Berlin stattfand. Das Programm ist hier, ein Kurzbericht mit Foto ist hier zu finden.
Mit dem Schwerpunkt „Freie Archive“ zeigt die aktuelle Ausgabe des ARCHIVAR, dass Bewegungsarchive und Freie Archive in der Fachdiskussion angekommen sind. Auch die afas-MitarbeiterInnen haben zwei Artikel beigetragen.
Von Februar bis Ende März 2017 konnten wir dank Projektmitteln des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) die Materialien des Friedensforums Duisburg und das Archiv der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden erschließen.
Zum neuen Jahr eine neue Homepage: In den letzten Monaten haben wir intensiv an der Website gebastelt und unseren Online-Katalog, ergänzt um unsere umfangreiche Objektsammlung, wieder auf den aktuellsten Stand gebracht. Viel Spaß beim Stöbern!
Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat ein Positionspapier zu den Überlieferungen Neuer Sozialer Bewegungen veröffentlicht: Zur Zukunft der Archive von Protest-, Freiheits- und Emanzipationsbewegungen.
Im Winter 2016 erhielten wir zwei größere Sammlungen: Zum einen das Archiv der Rheinpreußensiedlung in Duisburg, zum anderen etwa 500 Leitzordner eines langjährigen Anti-Apartheid-Aktivisten aus dem Raum Köln/Bonn.
Im Ende 2016 erschienenen Sammelband Archive zur Musikkultur nach 1945 ist auch der Beitrag Der Sound der Bewegungen oder: Kommt die Musik in den Freien Archiven an? von Jürgen Bacia und Cornelia Wenzel dabei.
Im Sommer 2016 haben wir zwei große neue Sammlungen übernommen. Zum einen das Archiv des Vegetarierverbundes (VEBU) inklusive des Nachlasses von Magnus Schwantje. Schwantje gehörte schon in den 1910er und 1920er Jahren zu den Aktivisten der Friedensbewegung und war 1919 der Gründer des „Bundes für radikale Ethik“. Sein Nachlass enthält Tausende von Briefen und Notizen aus der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis Ende der 1950er Jahre. Außerdem erhielten wir den Nachlass der aufgelösten Hilfsorganisation der Oromo Relief Association in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (HORA), die seit 1985 Solidaritätsarbeit mit den Flüchtlingen am Horn von Afrika praktizierte.
Das afas feierte 2015 sein 30-jähriges Bestehen. Dazu ist im Archivar (2/2015, S.186f) ein Artikel erschienen: Wie wir wurden was wir immer noch nicht sind – 30 Jahre Archiv für alternatives Schrifttum
Beim MAO-Projekt (Materialien zur Analyse von Opposition) werden seit einiger Zeit auch afas-Zeitschriften eingegeben!
Projekt 2016/17 Im abgeschlossenen Projekt 2016/17 widmeten wir uns folgenden Arbeiten:
- Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 2.500 Dias aus der Anti-Apartheid-Arbeit der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) und des Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika (MAKSA); aus der El-Salvador-Solidaritätsarbeit von Radio Venceremos aus Köln; vom Rheinischen JournalistInnenbüro sowie von weiteren Dias aus dem Friedens- und Eine-Welt-Aktivismus.
- Digitalisierung und Verzeichnung ca. 1.000 neuer Plakate in unserer auch online zugänglichen Plakatdatenbank.
- Überarbeitung unserer internen Kataloge und Erweiterung des Online-Katalogs um die im vorigen Projekt erschlossenen Buttons, Spuckis, Aufkleber, Devotionalien und vielen weiteren Objekten.
- Aktualisierung und Modernisierung der Website!
Die Ergebnisse unserer empirischen Untersuchung zu Beständen der Neuen Sozialen Bewegungen in Kommunalarchiven haben wir in einem Artikel im ARCHIVAR (3/2015, S. 251ff) zusammengefasst.
Das Verzeichnis der Kommunalarchive, die über Materialien aus den Neuen Sozialen Bewegungen verfügen, ist jetzt hier abrufbar.
Zu unserer erschlossenen Sammlung der Initiative Frauen-Presse-Agentur (IFPA) gibt es hier einen Blogbeitrag.
In der Düsseldorfer Stattzeitung Terz haben wir einen Artikel zur Düsseldorfer Wohnungsnot ab den späten 1970er Jahren veröffentlicht.
Die Sammlungen des Rheinischen JournalistInnen-Büros und der Initiative Frauen-Presse-Agentur sind erschlossen. Die Findbücher und Archivalien können bei uns im Archiv eingesehen werden.
Das Buch zur Geschichte der Freien Archive, „Bewegung bewahren“, von Cornelia Wenzel und Jürgen Bacia ist erschienen und weiterhin im Buchhandel erhältlich. …mehr
Knapp 3000 Plakate und knapp 100 Transparente sind über unseren Katalog recherchierbar. Die Plakate können als Thumbnails angeschaut werden.
Das Verzeichnis der Freien Archive in Deutschland ist online abrufbar und kann hier aufgerufen werden
Abgeschlossenes Projekt 2015/16:
Im Projekt 2015/16 haben wir folgende Sammlungen erschlossen, die jetzt bei uns im Archiv recherchier- und nutzbar sind:
Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 3000 Fotos, vor allem der Anti-Apartheid-Bewegung, aber auch kleinere Bestände aus verschiedenen Sammlungen.
Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 700 Tonkassetten aus den 1970er bis 1990er Jahren. Diese stammen vom Rheinischen JournalistInnen-Büro, aus der Anti-Apartheid-Bewegung und der Friedensbewegung.
Digitalisierung und Verzeichnung von Museumsgut, also von Buttons, Aufklebern, bedruckten T-Shirts, Tüten und Beuteln, Kleidungsstücken, Stelltafeln, Postkarten, Utensilien für Kundgebungen und Demonstrationen, Spiele, Kugelschreiber, Streichholzschachteln etc.
Sichtung und Verzeichnung von Sammlungen, z.B. der Aktion Friedensdorf und der Kinderhilfe Chile.
































