96 Archiv(e) gefunden

Aktionszentrum 3. Welt e.V.

Adresse:
Bierstr. 29
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 / 260 981 -   Fax: 0541 / 288 96
Email:  aktion3welt-osnabrueck@t-online.de

Homepage:
www.a3w-os.de

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 10:00 - 18:00 ; Sa 10:00 -16:00

Entstehungsgeschichte:
Der eingetragene Verein "Aktionszentrum 3. Welt" (A3W) existiert seit 1982. Ziel des A3W ist es, die entwicklungspolitische Arbeit vor Ort zu vernetzen. Neben dem Verkauf fair gehandelter Produkte aus den Staaten der "Dritten Welt" ist es ein Bildungs- und Informationszentrum. Wir betreiben einen großen Weltladen, in dem wir fair gehandelte Produkte, die zumeist aus genossenschaftlicher Produktion in sog. Dritte-Welt-Ländern entstanden sind, verkaufen. Dieser Verkauf soll nicht nur die Projekte in diesen Ländern fördern, sondern über diese Transaktion auch die Osnabrücker Konsumenten anregen und aktivieren, über den kommerziellen Welthandel nachzudenken, der zumeist auf Kosten der Länder der sog. Dritten-Welt betrieben wird. Der Weltladen hat somit primär kein wirtschaftliches Gewinnziel, sondern ist Teil einer entwicklungspolitischen Bildungsstrategie, die zum konkreten alternativen Handel(n) auffordert. Die originäre entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist das zweite Standbein des A3W. Zu diesem Zweck wird eine umfangreiche Mediothek mit ca. 5.000 Büchern, 50 Zeitschriften, Audiovisuellen Medien und Unterrichtsmaterialien betrieben. Darüber hinaus werden Inhalte zum Themenkomplex "Dritte Welt" durch Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Filmveranstaltungen vermittelt. So ist das Aktionszentrum z.B. Mitveranstalter im "Colloquium Dritte Welt - Umwelt & Entwicklung" und beim biennal stattfindenden Afrikanischen Kultur- und Filmfestival.


Bücher: ca. 5.000
Zeitschriftentitel: ca. 50

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Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz)

Adresse:
Lausitzer Str. 10
10999 Berlin
Telefon: 030 / 611 62 49 -   Fax: 030 / 611 62 49
Email:  mail@apabiz.de

Homepage:
www.apabiz.de

Öffnungszeiten:
Do 15.00 - 19.00 und nach Vereinbarung

Gründungsjahr
Mitte der 80er Jahre als Projekt, als Trägerverein Anfang der 90er

Sammelprofil:
Wir sammeln alles von und über die (extreme) Rechte nach 1945. Schwerpunkt sind die 1980er Jahre bis zur Gegenwart, aber auch die wichtigsten Veröffentlichungen aus den Jahrzehnten davor (v.a. durch Materielen des Otto-Stammer Zentrums). Darüber hinaus sämtliche Veröffentlichungen der "Antifaschistischen Bewegung" wie Zeitschriften, Flugblätter, Plakate etc., aber auch Veröffentlichungen aus der Zeit des Nationalsozialismus, soweit diese uns angeboten werden. Sammelgebiete: Antifaschismus ; Politische Linke ; Rechte Organisierung ; Nationalsozialismus Besondere Schätze: Redaktions- und Fotoarchiv der DVZ/Die Tat sowie Sammlung vom Otto-Stammer-Zentrum der FU Berlin zu rechten Strukturen nach 1945

Nachlässe: ca. 20
Bücher: ca. 18.000
Zeitschriftentitel: ca. 4.000
Broschüren: ca. 2.500
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 100
Plakate: ca. 400
Flugblätter: ca. 8.000
Pressearchive: 1945-2007
Fotos: ungezählt
Filme: ungezählt
Objekte: ca. 150 (nur von rechts)
Elektronische Dokumente: ungezählt

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.bibliothek.apabiz.de; Zeitschriften teilweise in der ZDB zdb-opac.de

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Archiv & Bibliothek Metroproletan

Adresse:
Eberhardshofstr. 11
90429 Nürnberg
Email:  metroproletan-archiv@web.de

Homepage:
www.redside.tk/cms/metroproletan/

Öffnungszeiten:
Do 19:00 -22:00

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Das Archiv will die Geschichte widerständiger Theorien und Aktivitäten bewahren, als subversives Potential in einer zunehmend eindimensionalen Gesellschaft. Eine unzensierte, breitgefächerte Sammlung an linker Literatur - von Nachschlagewerken und Zeitschriften über Klassiker und Belletristik bis hin zu Broschüren und Flugblättern - spricht ein breit gefächertes Publikum an, das vor allem eines gemeinsam hat: Den Willen nicht alles zu glauben, was die öffentlichen Medien vorplappern. Das Archiv versteht sich als richtungsübergreifendes linkes Projekt und kooperiert daher mit allen Gruppen links der Grünen. Es finanziert sich in erster Linie durch Beitragszahlungen von Mitgliedern. Neben dem Sammeln und Archivieren linker Literatur, Zeitschriften und Dokumenten wurden und werden Diskussionen, Lesungen und Ausstellungen veranstaltet. Darüber hinaus ist das Metroproletan seit 1996 auch Mitorganisator der alljährlich in Nürnberg stattfindenden Linken Literaturmesse. Das Metroproletan versteht sich als Ort linker Gegenöffentlichkeit, das Informationen gegen den Zeitgeist, gegen Zensur, Geschichtsrevisionismus und Medienmanipulation liefert. Es geht darum, Raum für alternative Gedanken und Diskussionen gegen den Strom und die uniformierten Massenmedien zu schaffen.

Sammelprofil:
Geschichte der Arbeiterbewegung, Klassiker linker Theorie, Kommunismus, Anarchismus, Bewaffneter Kampf, Hausbesetzerbewegung, Anti-Atom, neue soziale Bewegungen, Faschismusanalysen, Philosophie, Neue Theorie, Frauen, Länderanalysen, Linksradikale Zeitschriften (ca. ab 80er Jahre) u.v.m.

Nachlässe: ja
Bücher: 7.000
Zeitschriftentitel: ja
Broschüren: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja

Kataloge:
Kein Katalog; grob nach Stichworten und numerisch geordnet

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Archiv & Bücherei im AllerWeltHaus Hagen

Adresse:
Potthofstr. 22
58095 Hagen
Telefon: 02331 / 2 14 10 -   Fax: 02331 / 18 39 39
Email:  archiv@allerwelthaus.org ; buecherei@allerwelthaus.org

Homepage:
www.archiv-awh.org

Öffnungszeiten:
16.00 - 19.30 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Gerd Brodowski

Gründungsjahr
1976

Entstehungsgeschichte:
Teil des 1976 gegründeten 3. Welt-Ladens; seit 1990 mit Domizil in der Hagener Innenstadt; Ziele und Selbstverständnis siehe: www.allerwelthaus.org/verein/verein.html

Sammelprofil:
Entwicklungs- und Friedenspolitik; s. a. www.archiv-awh.org/Buecherei_im_AWH/Zeitschriften.html"> sowie www.archiv3.org/standortzeitschriften_11.htm

Angaben zum Bestand: ca. 30 Regalmeter mit über 1.500 Büchern sowie Videos, Diaserien und U-Materialien


Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.archiv3.org

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Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF)

Adresse:
Gottschalkstr. 57
34127 Kassel
Telefon: 0561 / 989 36 70 -   Fax: 0561 / 989 36 72
Email:  info@addf-kassel.de

Homepage:
www.addf-kassel.de

Öffnungszeiten:
Di - Do 11.00 - 17.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Barbara Günther

Gründungsjahr
1983

Entstehungsgeschichte:
Das Archiv der deutschen Frauenbewegung entstand aus den Zusammenhängen der Neuen Frauenbewegung und wurde 1983 mit dem Ziel gegründet, alle noch verfügbaren Dokumente der "alten" Frauenbewegung (ca. 1800 bis 1945) zusammenzutragen. Sehr bald schon wurde der Sammelzeitraum auf die 1950er und 1960er Jahre erweitert, weil sich zeigte, dass diese Zeit von keinem anderen Frauenarchiv dokumentiert wurde. Mitte der 2000er Jahre erfolgte die nächste Erweiterung: seither bieten wir uns als Archiv für die Bestände der im Deutschen Frauenrat zusammengeschlossenen Verbände an, die die feministischen Archiven eher nicht im Blick haben, weil sie nicht zur autonomen Frauenbewegung zählen. Von Anfang an war die Zielrichtung, Archiv und Bibliothek zu sein, aber zugleich auch Forschungen zu betreiben oder zumindest anzuregen und Veranstaltungen durchzuführen.

Sammelprofil:
Gesammelt werden im Archiv und in der Spezialbibliothek alle Dokumente zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre (Nachlässe von Personen und Gruppen, Fotos, Bücher, Zeitschriften, Graue Literatur ....). In zwei Fällen wird der Sammelzeitraum bis in die Jetztzeit ausgeweitet: bei den Frauenverbänden, die im Deutschen Frauenrat zusammengeschlossen sind und bei der Kasseler Frauenbewegung. Die Sammlungen ergeben sich oft zufällig, es werden aber auch gezielt Frauen und Frauengruppen/-verbände angesprochen und - soweit das Geld reicht - Bücher und Zeitschriften über Antiquariate erworben.

Nachlässe: 52 Nachlässe von Frauen, 41 Akten- und andere Bestände von Organisationen, insgesamt ca. 650 Regalmeter
Bücher: 33.500
Zeitschriftentitel: über 2.000
Broschüren: Bei Büchern enthalten
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: Bei Büchern enthalten, ca. 500
Plakate: ungezählt, etwa 100
Flugblätter: vereinzelt in Nachlässen enthalten
Pressearchive: 33 Regalmeter
Fotos: ca. 6.000
Filme: vereinzelt in Nachlässen
Interviews: 40
Objekte: vereinzelt in Nachlässen

Kataloge:
Elektronischer Katalog und Online-Findbücher im Internet: www.addf-kassel.de (OPAC Bibliothek und diverse Online-Findbücher);
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu;
Pressedokumentation und ein Teil der Nachlässe noch nicht erschlossen.

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Archiv der Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG (Eden-Archiv)

Adresse:
Struveweg 501
16515  Oranienburg
Telefon: 03301 / 52 32 6 
Email:  info@eden-eg.de

Homepage:
www.eden-eg.de

Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1893

Sammelprofil:
Das Eden-Archiv dokumentiert die historischen und aktuellen Ereignisse, die für die Entwicklung der Obstbau-Siedlung Eden und ihrer reformerischen Ideen von Bedeutung sind. Es dient den Edenern als Zugang zu ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit und ist Quelle für die Öffentlichkeitsarbeit der Genossenschaft. Das Archiv kann aber auch von Interessenten aus allen Fachbereichen für wissenschaftliche Arbeiten genutzt werden.

Angaben zum Bestand: Literatur zum Thema Boden-, Wirtschafts- und Lebensreform, Vegetarismus, Vollwert-Ernährung, Ganzheitsmedizin, Naturheilkunde, Jugendbewegung und Ökologischer Gartenbau. Bücher, Broschüren, Manuskripte, Festschriften, Dissertationen und Diplomarbeiten über Eden. Presseveröffentlichungen, Fotos, Dias, Videofilme über Eden. Ausgaben der Edener Mitteilungen 1906 - 1939 und ab 1992. Werbematerial, Verpackungen und Etiketten von Eden-Produkten (bis 1990). Urkunden und Medaillen von Auszeichnungen der Obstbau-Siedlung Eden. Manuskripte, Drehbücher und Programme der Edener Heimatbühne. Ansichtskarten, künstlerische Plakate, Werke Edener Künstler


Kataloge:
Es gibt keinen Katalog, aber auf Anfrage eine sehr ausführliche Übersicht mit zahlreichen Bildern und Dokumenten.

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Archiv der Geschichtswerkstatt Dortmund

Adresse:
Zwickauer Str. 10
44139  Dortmund
Telefon: 0231 / 43 67 24 
Email:  info@geschichtswerkstatt-dortmund.de

Homepage:
www.gwdoev.de

Öffnungszeiten:
Nur nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Andreas Müller

Gründungsjahr
Ca. 1986

Sammelprofil:
Dortmunder soziale Bewegungen mit dem Schwerpunkt ab 1950; Dokumente aus Dortmund und Umgebung ab 1750

Nachlässe: Etwa 100 (Teil)Nachlässe, sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen mit unterschiedlichen Umfängen
Bücher: ca. 10.000
Zeitschriftentitel: ca. 2.000
Broschüren: ca. 5.000
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 3.000 (u.a. Sammlung Pädagogische Hochschule Dortmund/Lünen 1930-1960)
Plakate: mehrere Tausend
Flugblätter: über 10.000
Pressearchive: ca. 1.500 Mappen
Fotos: Tausende
Filme: unter 100
Interviews: ca. 200
Objekte: mehrere Kisten

Kataloge:
Karteikarten (Periodika, Bücher, Broschüren); Elektronischer Katalog vor Ort (Antifa-Bereich); Findbuch zum Antifa-Bereich; z.T. Findblätter zu Nachlässen und Schwerpunktbereichen

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Archiv der Jugendkulturen e.V.

Adresse:
Fidicinstraße 3
10965  Berlin
Telefon: 030 / 694 29 34 -   Fax: 030 / 691 30 16
Email:  archiv@jugendkulturen.de

Homepage:
www.jugendkulturen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10.00 – 18.00

AnsprechpartnerInnen:
Daniel Schneider

Gründungsjahr
1998

Entstehungsgeschichte:
Entstanden ist das Archiv der Jugendkulturen e. V. schlicht aus dem Bedürfnis heraus, eine Einrichtung dieser Art zu haben, doch es gab sie nun einmal nicht. Wer sich in Deutschland (und, wie wir später feststellen mussten, auch überall sonst in der Welt) mit Jugendkulturen beschäftigen wollte, ob als Schüler oder StudentIn, als Theaterautor oder Lehrerin, Journalist oder Mitarbeiterin der politischen Bildung, als DJane oder Schülerzeitungsredakteur, fand nirgendwo eine Einrichtung, die sich wirklich kontinuierlich mit Punk, Techno, HipHop, Skinheads, Grufties, Fußball und Science-Fiction-Fans usw. beschäftigte und Material darüber zur Verfügung stellen konnte. Das sollte man ändern, dachte sich eine kleine Gruppe – zwei Pädagogen, ein Journalist, ein Kriminologe, ein Sozialwissenschaftler – während einer Fortbildungstagung im Bremer Lidice-Haus im September 1997. Die Idee stand: Es müsste eine Bibliothek geben, in der sich interessierte Menschen mit Informationen versorgen könnten, nicht nur mit wissenschaftlichen Arbeiten, sondern vor allem auch mit Primärquellen, mit authentischen Medien aus den Szenen selbst. Ausführliche Darstellung auf www.jugendkulturen.de

Sammelprofil:
Das Berliner Archiv der Jugendkulturen e. V. sammelt als einzige Einrichtung dieser Art in Europa authentische Zeugnisse aus den Jugendkulturen selbst (Fanzines, Flyer, Musik etc.), aber auch Bücher, Zeitschriften, wissenschaftliche Arbeiten, Medienberichte etc. und stellt diese der Öffentlichkeit in seiner Präsenzbibliothek kostenfrei zur Verfügung. Bücher und Zeitschriften werden dem Archiv zum Großteil von den Verlagen in Form von Rezensionsexemplaren und Freiabos zur Verfügung gestellt. Fanzines, Flyer und Musik werden von MitarbeiterInnen und Privatpersonen gesammelt und im Archiv abgegeben. Gelegentlich erhalten wir auch größere Sammlungen. Schwerpunkt unserer Sammlung mit allein mehr als 40.000 Titeln sind jugend- und szeneeigene Medien (Fanzines, Schülerzeitungen, also sog. Graue Literatur, die es sonst nirgendwo zu unserem Fokus gibt) ab den 70er Jahren (Schülerzeitungen und SF-Fanzines auch seit den 50er Jahren).

Nachlässe: vereinzelt
Bücher: ca. 8.000
Zeitschriftentitel: ca. 10.000 (davon 7.000 Fanzines)
Broschüren: ungezählt
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 600
Plakate: ca. 500
Flugblätter: ungezählt, aber sicher 100.000 Flyer
Pressearchive: 6 Hängeregisterschränke zu zahlreichen Themen
Fotos: kaum
Filme: ca. 2.400
Objekte: ca. 400 Buttons u. a.

Kataloge:
Bücher, Zeitschriften, Fanzines, Filme: Bestandslisten (Word, Excel); Elektronischer Katalog vor Ort in Bearbeitung; Ab September 2011 Bibliotheksdatenbank online

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Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V.

Adresse:
Ebenböckstr. 11
81241  München
Telefon: 089 / 83 44 683 -   Fax: 089 / 83 44 683
Email:  info@arbeiterarchiv.de

Homepage:
www.arbeiterarchiv.de

Öffnungszeiten:
Nur nach Absprache, dann in der Regel in der Zeit von Montag bis Donnerstag 10-17 Uhr

AnsprechpartnerInnen:
Ursula Brunner, Wolfgang Kucera

Entstehungsgeschichte:
Den Anstoß zur Gründung gab die Ausstellung "Empor zum Licht - Arbeitersänger und Arbeitersportler in München vor 1933", veranstaltet vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und vom DGB-Kreis München. Seither übernimmt das Archiv die Aufgabe der Sicherung, Archivierung und Präsentation einer über 150-jährigen Sozialgeschichte der arbeitenden Menschen und ihrer Organisationen. In Briefen, Dokumenten, Lebenserinnerungen, Fotografien und Alltagsobjekten wird die Geschichte der "einfachen Leute" in München dokumentiert und somit werden auch wichtige Aspekte der Stadt- und Regionalgeschichte beleuchtet. Die Sammlung, Aufbereitung und Katalogisierung erschließt die Archivbestände zudem der wissenschaftlichen Forschung. Langfristiges Ziel ist hierbei die Gründung eines Museums der Arbeit in München. Unterstützt wird das Archiv in seiner Arbeit vom Kulturreferat der Landeshauptstadt.

Sammelprofil:
Das Archiv der Münchner Arbeiterbewegung sammelt Zeugnisse und Dokumente aus dem Alltag arbeitender Menschen, der Arbeiterbewegung, den neuen sozialen Bewegungen und der Industriekultur in München. Wichtige Ziele sind dabei, die Geschichte der arbeitenden Menschen und ihrer Organisationen vor dem Vergessen zu bewahren. Zeitzeugnisse und Dokumente vor Verfall und Vernichtung zu schützen, zu erhalten und zu archivieren. die Archivbestände durch Ausstellungen, Vorträge und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Blick auf die Arbeiterbewegung beschränkt sich nicht nur auf Organisations- und Parteiengeschichte, sondern bezieht auch die Sozial- und Alltagsgeschichte mit ein.

Nachlässe: Persönliche Nachlässe 50 Regalmeter, Organisationsabgaben (Sammlungen, Akten) 800 Regalmeter
Bücher: 250 Regalmeter
Zeitschriftentitel: 850 Titel
Broschüren: 80 Regalmeter
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: wenige
Plakate: 6.000
Flugblätter: 8 Regalmeter
Pressearchive: wenige
Fotos: 8 Regalmeter
Filme: ca. 120 relevante Kopien auf Video, DVD, 16 mm
Interviews: 70
Objekte: 50 Regalmeter, z.T. Großobjekte
Elektronische Dokumente: 2 Regalmeter

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Archiv der sozialen Bewegungen Bremen

Adresse:
St.Pauli-Str. 10/12
28203 Bremen
Email:  info@archivbremen.de

Homepage:
www.archivbremen.de

Öffnungszeiten:
mittwochs 16:00 bis 19:00 nach vorheriger Anmeldung

Gründungsjahr
1999

Entstehungsgeschichte:
Das Archiv wurde im Dezember 1999 gegründet, als sich der Infoladen der »Bremer BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen« (BBA) und der autonome Infoladen »Umschlagplatz« zum Infoladen Bremen zusammenschlossen. Ihre seit Mitte der 1970er Jahre (BBA) bzw. seit 1990 (Umschlagplatz) gesammelten Dokumente bildeten den Anfangsbestand. Seit 2001 kommt Material von anderen Bewegungs-archiven, von politischen Gruppen und von Einzelpersonen hinzu, so dass der Gesamtbestand mittlerweile rund 500 Regalmeter umfasst. Neben 130 abonnierten Periodika zählen die Abgaben des Bremer Infoladens zu unseren regelmäßigen Eingängen. Unter dem Motto »Von der Bewegung – für die Bewegung« werden verschiedenstes Materialen aus den vielfaltigen Widerstands- und Protestbewegungen der letzten Jahrzehnte zusammengetragen, erschlossen und zur Verfügung gestellt, damit politische Erfahrungen aufgearbeitet werden können und generations-übergreifende Lernprozesse entstehen. In diesem Sinne ist das Archiv für die Beteiligten ein politisches Projekt.

Sammelprofil:
Antifaschismus, Antisemitismus, Antirassismus, Flucht/ Migration, Arbeit/ Erwerbslosigkeit, Studierendenbewegung, APO, Bildung/ Wissenschaft, Antimilitarismus/ Friedensbewegung, Internationalismus, Alternativökologie, Anti-Atom-Bewegung, Klimakämpfe, Jugend/ Subkultur, Gender/ Sexualität, Stadtentwicklung/ Häuserkämpfe, Stadtguerilla, Antirepression, Innere Sicherheit/ Soziale Kontrolle, Sozialpolitik, Tierrechte, Linke Organisationen und Parteien


Bücher: ca. 5.000
Zeitschriftentitel: ca. 3.000
Broschüren: ca. 5.000
Plakate: ca. 1.500
Flugblätter: unzählige
Pressearchive: viele
Fotos: vereinzelt
Filme: vereinzelt

Kataloge:
Der Zeitschriftenbestand ist in einer Titel-Liste erfasst.

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Archiv der sozialen Bewegungen Hamburg

Adresse:
Achidi-John-Platz 1
20357  Hamburg
Telefon: 040 / 433 007 
Email:  asb@nadir.org

Homepage:
asb.nadir.org

Öffnungszeiten:
Mo 15.00 - 20.00 (Fotoarchiv 18.00 - 20.00) und nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1989

Entstehungsgeschichte:
Materialien und Dokumente von sozialen Bewegungen verschwinden mit dem Zerfall von Gruppen und Bewegungen; all die mühsam erarbeiteten Zeitungsausschnittssammlungen, Privatarchive und Broschürenberge landen häufig beim Altpapier oder verschimmeln als private Erinnerung auf dem Dachboden. Der Öffentlichkeit und selbst dem kollektiven Gedächtnis der sozialen Bewegungen bleiben die Quellen verborgen. Auch die staatlichen Archive und Bibliotheken verfügen nur über wenig Material dieser Herkunft. Diesem Verlust entgegenzuwirken war die Motivation zur Gründung des Archivs der Sozialen Bewegungen Hamburg. Als ein unabhängiges Archiv sehen wir es als unsere Aufgabe, die Aktivitäten der sozialen Bewegungen in der BRD (und darüber hinaus) zu dokumentieren und Materialsammlungen möglichst umfassend aufzuarbeiten. Damit sollen aktuelle und zukünftige theoretische Arbeiten und praktische Auseinandersetzungen ermöglicht werden. Das Geschichtsbewusstsein vieler Menschen unterliegt aktuellen politischen Trends; uns ist es wichtig, die Vielfalt und Kontinuität von Protest, Widerstand und Alltag der sozialen Bewegungen zu dokumentieren und zugänglich zu machen. Erst so ist die Möglichkeit gegeben, sich mit Hilfe von Quellen ein eigenes Bild der bundesrepublikanischen Zeitgeschichte machen zu können. Dies hat praktische Auswirkungen: Von Erfahrungen kann gelernt werden, alte Diskussionen können verstanden, andere Formen politischer Kämpfe überprüft oder als Anregung gesehen werden. Damit werden die eigenen politischen Formen und Sichtweisen in Frage gestellt und erweitert. Das Archiv der Sozialen Bewegungen Hamburg ist ein Ort der kritischen Reflexion ebenso wie der aktuellen Diskussion.

Sammelprofil:
zufällig; Zeitrahmen: nach 1945, besonders ab den 1960er Jahren

Nachlässe: 30 Regalmeter
Bücher: zu viele (werden eigentlich nicht gesammelt)
Zeitschriftentitel: 5.500
Broschüren: 15.000
Plakate: 10.000
Flugblätter: zigtausend
Pressearchive: hunderte
Fotos: zigtausend
Filme: ca. 100
Objekte: ungezählt

Kataloge:
teilweise elektronisch erschlossen, Katalog im Internet: http://asb.nadir.org

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Archiv für alternatives Schrifttum (afas)

Adresse:
Münzstr. 37-43
47051 Duisburg
Telefon: 0203 / 93 55 43 00 
Email:  afas-archiv@t-online.de

Homepage:
www.afas-archiv.de

Öffnungszeiten:
meist vom späten Vormittag bis in den frühen Abend; mittwochs immer bis 19.00

AnsprechpartnerInnen:
Jürgen Bacia

Gründungsjahr
1985

Entstehungsgeschichte:
Das afas ist entstanden im Kontext der Idee, unabhängige Archive als Orte der Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen zu gründen. Viele Initiativen aus dem breiten Spektrum der linken und alternativen Bewegungen können aufgrund ihrer Struktur oder Kurzlebigkeit keine guten Hüter ihrer eigenen Geschichte sein. Spätestens wenn sie umziehen oder ihre Büros auflösen, geraten ihre Sammlungen in größte Gefahr, häufig landen sie in Altpapiercon-tainern. Das afas versucht, diesem Mißstand abzuhelfen. Mit dem Sammeln und Erschließen dieser Materialien wird ein Stück dezentraler, lokaler und alternativer Geschichte bewahrt und öffentlich zugänglich gemacht.

Sammelprofil:
Alle Bereiche der Neuen Sozialen Bewegungen

Nachlässe: Hunderte von Nach- und Vorlässen von Gruppen, Redaktionen und Personen
Bücher: weit über 10.000
Zeitschriftentitel: 9.000
Broschüren: 13.000
Plakate: ca. 12.000
Flugblätter: ca. 50.000
Fotos: 6.000
Interviews: Audiocassetten aus der Anti-Apartheid-Bewegung
Objekte: 1.500

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet (Zeitschriften, Broschüren, Plakate, Objekte): www.afas-archiv.de;
Umfassenderer elektronischer Katalog vor Ort (SPEX-Register und Archivalien)

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Archiv für Umwelt und Entwicklung im Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (IFAK)

Adresse:
Wilhelmsplatz 3
37073  Göttingen
Telefon: 0551 / 487 141 -   Fax: 0551 / 487 143
Email:  r.drubig@ifak-goettingen.de ; info@ifak-goettingen.de

Homepage:
www.ifak-goettingen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 11.00 - 16.00

AnsprechpartnerInnen:
Dr. Roland Drubig

Gründungsjahr
1989

Entstehungsgeschichte:
Das IfaK ist seit seiner Gründung in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Es hat bereits verschiedene Materialien für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit erstellt (Broschüren, Ausstellungen, CD-ROMs) und bietet Fortbildungen und Seminare zu entwicklungspolitischen und interkulturellen Themenstellungen an. Für die öffentliche Nutzung sind die Bestände des Archivs mit entwicklungspolitischen Zeitschriften und Grauer Literatur aufbereitet und mit Buchtiteln zu einer Bücherei erweitert worden. Das IfaK ist darüber hinaus in dem Bereich der Flüchtlingsarbeit engagiert und hat in diesem Zusammenhang bereits mehrere Fachtagungen ausgerichtet sowie eine Vernetzung der zu diesem Thema arbeitenden Initiativen maßgeblich vorangetrieben. In Qualifizierungsmaßnahmen für Flüchtlinge und MigrantInnen hat das IfaK verschiedenste Seminare übernommen. Das IfaK führt seine Vorhaben überwiegend in Kooperation mit anderen NROen durch.

Sammelprofil:
Dokumente zu internationalen entwicklungspolitischen und ökologischen Themen. Zeitschriftenartikel, Zeitungsartikel, Bücher, Graue Literatur, Unterrichtsmaterialien und AV-Medien aus und zu Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa.


Bücher: ca. 1.500
Zeitschriftentitel: ca. 250
Broschüren: ca. 2.000
Filme: 50

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet www.archiv3.org

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Archiv Schwarzer Stern

Adresse:
Hermannstr. 78
44263 Dortmund
Telefon: 0231 / 412114 -   Fax: 0231/ 1502120
Email:  gidortmund@gmx.de

Homepage:
www.archiv-schwarzer-stern.de

Öffnungszeiten:
Mo - Do 10.00 - 17.00 ; Fr 10:00 - 16:00

AnsprechpartnerInnen:
Herbert Kortländer

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Die Gefangeneninitiative als autonomes Anti-Knastprojekt verfügte bis 1990 über nur über einen Informationsdienst für Gefangenenzeitungen. Ab 1990 wurde dann die vorhandenen Materialien erfasst und das Archiv aufgebaut. Unser Archiv will ein wenig dazu beitragen, den "Schleier des Vergessens" (Vera Figner) zu zerreißen, Gegenöffentlichkeit herzustellen und allen Interessierten Texte und Materialien anzubieten, die sich mit der Geschichte der radikalen Linken seit 1967 auseinandersetzen wollen.

Sammelprofil:
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt eindeutig auf dem Thema "Fundamentalopposition in der BRD" im Zeitraum von 1967 bis heute und umfasst - Bücher, Broschüren, Flugschriften, Hektographien, Kopiensammlungen, Flugblätter, Zeitungen nur dann, wenn sie sich als Sondernummer oder schwerpunktmäßig auf die inhaltliche Ausrichtung beziehen - Teile des Peter-Paul Zahl Archivs (Briefwechsel, Bücher, Kritiken).


Bücher: ca. 4.000
Broschüren: ca. 2.000
Plakate: ca. 200
Flugblätter: ca. 1.500

Kataloge:
Suche über Sachgruppen unter: www.archiv-schwarzer-stern.de/such.php

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Archiv soziale Bewegungen

Adresse:
Adlerstr. 12
79098 Freiburg
Telefon: 0761 / 33362 -   Fax: 0761 / 2024506
Email:  archivsozialebewegungen@gmx.de

Homepage:
www.archivsozialebewegungen.de

Öffnungszeiten:
Mi 10.00 - 15.00, Do 11.00 - 18.00 und täglich nach telefonischer Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Volkmar Vogt

Gründungsjahr
1983

Entstehungsgeschichte:
Gegründet wurde das Archiv von einer Gruppe von Leuten aus unterschiedlichen pol. Strömungen, die wieder einmal feststellten, dass die Spuren Neuer sozialer Bewegungen so schnell verschwinden wie die Bewegungen selbst. Dem damit einhergehenden Gedächtnisverlust wollen wir mit unserer Arbeit entgegenarbeiten und hoffen - trotz gegenteiligen Eindrucks - dass aus der Geschichte gelernt werden kann.

Sammelprofil:
Flugblätter, Broschüren, Plakate, Photos, Filme, Tondokumente u.a. Dokumente aus dem gesamten Spektrum Neuer sozialer Bewegungen u. ihrer Organisationen. Ab 1950 laufend. Schwerpunkt Baden, Nordschweiz und Elsaß

Nachlässe: ja
Bücher: ja
Zeitschriftentitel: verzeichnet etwa 1.000 Titel
Broschüren: verzeichnet etwa 4.000 Titel
Plakate: etwa 2.000
Flugblätter: 100.000, eher mehr
Pressearchive: diverse
Fotos: ungezählt
Filme: 60
Objekte: ungezählt
Elektronische Dokumente: 28.000

Kataloge:
Elektronische Kataloge im Internet:
Broschüren: www.archivsozialebewegungen.de/brosch/index.html
Zeitschriften: www.archivsozialebewegungen.de/zeitsch/index.html
Systematik: www.archivsozialebewegungen.de/systematik/systindex.html

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Archiv und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Kultur der Roma Köln (ROM e.V.)

Adresse:
Venloer Wall 17
50672  Köln
Telefon: 0221 / 27 86 0 35 oder 0221 / 24 25 36 -   Fax: 0221 - 2401715
Email:  Dokuzentrum@romev.de

Homepage:
www.romev.de

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr 10.00 - 17.00

AnsprechpartnerInnen:
Kurt Holl

Gründungsjahr
1999

Entstehungsgeschichte:
Das Dokuzentrum ist entstanden aus der Sammlung von Büchern, Aufsätzen, Zeitungsartikeln, Flugblättern, Broschüren, Behördenschreiben, Graphiken, Realia, Dokumenten von Roma-Organisationen europaweit…etc.etc. seit Beginn der Bürgerrechtsarbeit des Rom e.V. 1986.

Sammelprofil:
Alles zum Thema Roma und Sinti (historisch, aktuell) weltweit, seit ca. 10 Jahren systematisch auch Dokumente aus dem Internet.

Nachlässe: 6
Bücher: ca. 4.300 Bücher nach 1800, sowie 70 Drucke/Edikte vor 1800
Zeitschriftentitel: 24
Broschüren: 800
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 60
Plakate: 70
Flugblätter: 1.500
Pressearchive: ca. 10.000 Artikel
Fotos: 6.000
Filme: 800

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Archiv-Aktiv

Adresse:
Normannenweg 17-21 /Hinterhof
20537 Hamburg
Telefon: 040 / 430 20 46 -   Fax: 040 / 401 868 47
Email:  email@archiv-aktiv.de

Homepage:
www.archiv-aktiv.de

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Andrea Walter

Gründungsjahr
1987

Entstehungsgeschichte:
Die Graswurzelwerkstatt Hamburg suchte neue Räume und stand vor der Entscheidung, entweder die alten Unterlagen zu entsorgen, oder eine andere Unterbringung dafür zu finden. Man entschied sich dafür, ein ökologisch-friedenspolitisches Archiv zu schaffen, in dem Materialien dieser Art gesammelt werden können. Daraus entwickelt hat sich das Archiv Aktiv, das Materialien der Gewaltfreien Bewegung sammelt, und vor allen Dingen auch für derzeit aktive Gruppen zugänglich macht, um diesen das Wissen und die Erfahrung bereits bestehender Gruppen weiterzugeben. Ebenso soll Wissenschaftler_innen, Studierenden und anderen Interessierten ein Blick auf diesen Teil der Geschichte ermöglicht werden, der sonst nicht zur Verfügung stünde.

Sammelprofil:
Materialien der Gewaltfreien Bewegung aus den Bereichen Frieden, Ökologie und Gewaltfreiheit seit 1945 der Bundesrepublik Deutschland. Dazu gehören Zeitschriften, Bücher, Akten, Flugblätter, Plakate etc.



Kataloge:
Die Materialien sind nicht erschlossen

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AusZeiten

Adresse:
Herner Str. 266
44809 Bochum
Telefon: 0234 / 50 32 82 
Email:  info@auszeiten-frauenarchiv.de

Homepage:
www.auszeiten-frauenarchiv.de

Öffnungszeiten:
Di und Do 15.00 - 18.00 für Frauen

AnsprechpartnerInnen:
Rita Kronauer

Gründungsjahr
1995

Entstehungsgeschichte:
Entstanden aus den Kontext der Neuen Frauen- und Lesbenbewegung zur Bewahrung der eigenen Geschichte, Printmedienauswertung aus feministischer Perspektive, Materialien der Frauen/Lesbenbewegung politisch und kulturell interessierten Frauen zur Verfügung stellen.

Sammelprofil:
Feministische Zeitschriften (deutschsprachig und international), Broschüren, Plakate, Flugblätter/Flyer und sonstige Graue Materialien, Videos, seit den 70er Jahren, Zeitungsausschnitte seit Anfang der 90er Jahre, teilweise auch früher, nach einer umfangreichen Systematik (siehe. www.auszeiten-frauenarchiv.de), relativ kontinuierliche Auswertung verschiedener Tages-, Wochen- und Monatszeitungen, Nachlässe von Gruppen und (bisher wenige) Einzelfrauen.

Nachlässe: über 20
Bücher: ca. 3.000
Zeitschriftentitel: ca. 1.100
Broschüren: über 50 laufende Regalmeter
Plakate: ca. 2.000
Flugblätter: ca. 500
Pressearchive: ca. 80 laufende Regalmeter Zeitungsausschnitte plus Flyer und z.T. Flugblätter
Fotos: kleinere Sammlungen für Bochum
Filme: 2.500 Titel
Objekte: kleinere Sammlungen

Kataloge:
Datenbank vor Ort (Bücher und Videos); Zeitschriftenbestand in ZDB registriert: www.zdb.de
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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autofocus Videowerkstatt e.V.

Adresse:
Lausitzer Str. 10, Aufgang B
10999  Berlin
Telefon: 030 / 61 88 002 
Email:  autofocus@videowerkstatt.de

Homepage:
www.videowerkstatt.de

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1988

Entstehungsgeschichte:
Die Wurzeln von autofocus Videowerkstatt e.V. liegen in der Videobewegung der späten 1970er Jahre. Parallel zur Entstehung von Bürgerinitiativen, Ökologie- und Friedensbewegung wurde Kritik an der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen und privaten Medien in der Bundesrepublik formuliert. Video- und Medienwerkstätten entstanden mit dem Ziel, Gegenöffentlichkeit herzustellen. Mit ihren Videoproduktionen wollten sie auf alternative, gesellschaftskritische, soziale Bewegungen und Proteste aufmerksam machen, boten ihnen ein Forum und berichteten selbst über die gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Arbeit von autofocus Videowerkstatt e.V. besteht in der Produktion und dem Vertrieb von unabhängigen, engagierten, politischen Dokumentarfilmen. Bildungseinrichtungen und interessierten Menschen können diese Filme bei uns als DVD bestellen und für ihre Arbeit nutzen. Außerdem verfügen wir über ein umfangreiches - mittlerweile fast vollständig digitalisiertes - Videoarchiv mit dem Schwerpunkt auf Filme von und über die sozialen Bewegungen. Aus rechtlichen Gründen können viele Filme des Archivbestandes nur in unseren Räumen gesichtet werden.

Sammelprofil:
Das Archiv von autofocus Videowerkstatt e.V. umfasst mittlerweile fast 1000 Filme aus den Jahren 1961 bis heute. Hier finden sich neben einigen Filmraritäten aus den Anfängen der Videobewegung, auch internationale Dokumentationen in Originalversion, Aufzeichnungen von herausragenden politischen Ereignissen, Sonder- und Brennpunktsendungen. Den größten Teil der Sammlung bilden die 1980er und 1990er Jahre. Themenschwerpunkte sind: Antifaschismus, Antirassismus, Migration, Arbeit, Gender, Globalisierung, Afrika, Lateinamerika, Naher Osten, Europa, Ökologie, Stadtraum/Freiraum, Repression.


Filme: ca. 1.000

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort:
Alle Filme des Archivs sind in einem elektronischen Katalog aufgeführt, der Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Herkunft, Thema, eine Inhaltsbeschreibung des Films und weitere Kriterien enthält.

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Autonomes Frauenarchiv Wiesbaden

Hinweis:
1988 gegründet, inzwischen Teil des Archivs Grünes Gedächtnis (www.boell.de/stiftung/archiv/archiv.html).

Berlin



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Avalon Frauenarchiv & -bibliothek, Augsburg

Hinweis:
1991 gegründet, 2011 geschlossen, Pressearchiv an das Bremer Frauenarchiv und Dokumentationszentrum belladonna übergeben (www.belladonna-bremen).

Augsburg



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Berliner Geschichtswerkstatt

Adresse:
Goltzstr. 49
10781  Berlin
Telefon: 030 / 215 44 50 -   Fax: 030 / 215 44 12
Email:  info@berliner-geschichtswerkstatt.de

Homepage:
www.berliner-geschichtswerkstatt.de/archiv-a.html

Öffnungszeiten:
Ladenöffnungszeiten: Mo - Fr 12.00 - 18.00 (Sommerhalbjahr), 15.00 - 18.00 (Winterhalbjahr), Archivnutzung nur nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Sonja Miltenberger, Jürgen Karwelat

Gründungsjahr
1981

Entstehungsgeschichte:
Der Verein knüpft an die Traditionen der skandinavischen "Grabe-wo-du-stehst"- und der angelsächsischen "history-workshop"-Bewegung an. In der kritischen Auseinandersetzung mit den traditionellen Methoden der Geschichtswissenschaft ist eine neue Bewegung zur Erforschung der "Geschichte von unten" entstanden. Wir wollen historische Fragestellungen über dem rein-akademischen Bereich hinaustragen und Geschichte zusammen mit Zeitzeugen und anderen Interessierten erforschen. Die "Seele" unseres Vereins sind die Projekte. Hier findet die aktive Aufarbeitung der historischen Themen zur Berliner Sozial-, Alltags- und Frauengeschichte statt. Wir führen Werkstattgespräche durch, organisieren Ausstellungen, geben Publikationen heraus und veranstalten historische Stadtrundfahrten mit dem Schiff.

Sammelprofil:
Die Ergebnisse der Projekte, insbesondere die biographischen Selbstzeugnisse, bilden den Hauptbestandteil unseres Archivs. D. h., es wird (fast) ausschließlich projektbezogen gesammelt. Unsere bisherigen Großprojekte lagen/liegen alle im Bereich Alltagsgeschichte, Stadt- bzw. Kiezgeschichte, hier z. B.: Geschichte der NS-Zwangsarbeit, Frauengeschichte, jüdischen Leben in einzelnen Stadtteilen, Arbeitsimmigration, aber auch die Zeit des Mauerfalls in Berlin Wir haben außer der Reihe einen Nachlass zum Thema Studentenbewegung, APO, 1968 - bis in die 1980er Jahre. Möglicherweise wird darauf aufbauend ein eigenes Projekt entstehen.

Nachlässe: 3
Bücher: ca. 5.000
Zeitschriftentitel: ca. 20 - 25
Broschüren: ca. 1.000
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 50
Plakate: einige Hundert
Flugblätter: ca. 100
Pressearchive: lediglich über die eigenen Aktivitäten
Fotos: ca. 4.500
Filme: ca. 30 videografierte Interviews auf DVD
Interviews: ca. 400

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort: Die Bibliothek ist fast vollständig erfasst, ebenso 23 Tagebücher aus der Zeit zwischen 1937 und 1945 sowie 1250 Dokumente aus der Zeit zwischen 1907 bis 1992

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Bibliothek des Aktionszentrums Dritte Welt

Hinweis:
Die Bibliothek des AZ3W wurde ca. 2012 aufgelöst.

Hamburg



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Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs (baf e.V.)

Adresse:
Rümelinstr. 2
72072 Tübingen
Telefon: 07071 / 369 349 -   Fax: 07071 / 317 44
Email:  info@baf-tuebingen.de

Homepage:
www.baf-tuebingen.de

Öffnungszeiten:
Do 16.00 - 19.00 und nach tel. Vereinbarung ; Bürozeiten Di 10.00 - 13.00

AnsprechpartnerInnen:
Susanne Rückl-Kohn

Gründungsjahr
1987

Entstehungsgeschichte:
Das Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs e.V. (baf e.V.) entstand 1987 als gemeinnütziger Verein aus der Zweiten Frauenbewegung heraus. Als Ziel wurde in der Satzung festgeschrieben, Geschichte(n) und Erfahrungen von Frauen_ im Land zu dokumentieren, zu erforschen und sichtbar zu machen. Als ein Landes-Frauen-Archiv und regional wie städtisch agierendes Bildungszentrum will baf e.V. ein lebendiger Ort des Austauschs und zivilgesellschaftlichen Engagements in Tübingen und Baden-Württemberg sein. Als einziges Frauenarchiv in Baden-Württemberg ist baf e.V. gegenwärtig ein prosperierender Verein, der auch zukünftig – aktuell wichtiger denn je – diese Tradition proaktiv sowohl analog als auch digital fortsetzt (Stichwort Archive 4.0). In unterschiedlichsten Formaten werden Geschichte und Gegenwart als in aktiven Wechselverhältnissen stehend sichtbar gemacht. baf e.V. schreibt aktiv an der Geschichte BadenWürttembergs mit. Mit Archiv, Bibliothek, Veranstaltungen, Aktionen, Publikationen und Fachexpertise schreibt und dokumentiert baf e.V. Geschichte, lehrt und bestärkt die Mitfrauen_ und andere, gibt Wissen und Fähigkeiten weiter. Kommunal, regional, national und international gut vernetzt ist baf e.V. als ehrenamtlich getragener Verein Teil einer aktiven Zivilgesellschaft in Tübingen und BadenWürttemberg. Interessierten, Forschenden, Studierenden, Schülern_Innen steht baf e.V. offen zur Nutzung und Entwicklung.

Sammelprofil:
Archivmaterialien zur FrauenLesbenGeschichte Baden-Württembergs ab 1968 (teilweise auch früher) sammelt, sichert und macht baf e.V. zugänglich: Flyer, Plakate, Graue Literatur, Vereins- und Verbandsakten, Zeitungsausschnitte, Auf- und Mitschriebe von Frauen, Projekten und Initiativen, Fotos, Transparente, Audio- und Filmmaterial sowie ein einzigartiges Pressearchiv. Der Archivbestand ist Großteiles ebenfalls im oben genannten META-Katalog online recherchierbar. Selbstverständlich bewahrt baf e.V. auch eine lila Latzhose und als jüngstes Objekt auch eine feministische Brezel. Der Bestand bietet folgende Highlights: Nachlässe und Überlassungen politischer Fraueninitiativen; Plakate, Flyer, Audiomitschnitte und Fotos frauen(politischer) Veranstaltungen; Materialien des ehemaligen Frauenzentrums Tübingen, der ehemaligen Frauenakademie Tübingen und des Frauenhauses Rems-Murr-Kreis; den gesamten Bestand des Landesfrauenrats Baden-Württemberg seit seiner Gründung 1968; einen Teil des Nachlasses von Frieda Leibbrand (Vorsitzende des württembergischen Lehrerinnenvereins), Zeugnisse und Originalstudien der Zeichenlehrerin Maria Retzbach geb. Huberich sowie Nachlässe und Überlassungen von Tübinger Bürgerinnen.

Nachlässe: 5 lfm, dazu 15 lfm Materialien von Vereinen, Initiativen und Landesfrauenrat BaWü sowie 3,5 lfm Sammlung Tuebingensia und 17 lfm baf-Vereinsbestände
Bücher: rd. 5.500
Zeitschriftentitel: 330
Broschüren: 20 lfm Graue Literatur insgesamt
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 3 lfm
Plakate: 700
Flugblätter: da keine Extrasammlung, sondern thematische Zuordnung Zahl unbekannt
Pressearchive: 20 lfm
Fotos: 1 lfm
Filme: 1 lfm
Interviews: umfangreiche Tonaufnahmen
Objekte: rd. 6 Kartons

Kataloge:
Bestände recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Bremer Frauenarchiv und Dokumentationszentrum belladonna

Adresse:
Sonnenstr. 8
28205 Bremen
Telefon: 0421 / 703534 -   Fax: 0421 / 703544
Email:  archiv@belladonna-bremen.de

Homepage:
www.belladonna-bremen.de/archiv-und-bibliothek.html

Öffnungszeiten:
Di 13.00 - 15.00; Do 15.00 - 18.30 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Julia Chaker / Monika Brunnmüller

Gründungsjahr
1985

Entstehungsgeschichte:
Das Bremer Frauenarchiv und Dokumentationszentrum wurde 1986 als ein Schwerpunkt des Kultur- und Bildungszentrums belladonna e.V. gegründet. Im Geiste der neuen Frauenbewegung legten damalige Studentinnen und Dozentinnen der Bremer Universität den Grundstein für eine Bildungseinrichtung, die sich bis heute als Gedächtnis der Geschichte und Gegenwart von Frauen versteht. Ziel war und ist es, sowohl das überlieferte Wissen als auch aktuelle Frauenforschung zu dokumentieren und öffentlich zugänglich zu machen.

Sammelprofil:
Thematische Schwerpunkte der Sammlungen sind: Bremer Frauengeschichte, Frauen in Arbeitszusammenhängen, Existenzgründung, Frauen in Führungspositionen, Frauen in politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, Frauen in der Geschichte, insb. die Alte und die Neue Frauenbewegung sowie LGBTIQ. Mal gezielt, mal zufällig, Schwerpunkt: Neue Frauenbewegung ab den 70er/80er Jahren.

Nachlässe: 9,5 lfd. Meter ; Sammlungen von Frauenorganisationen aus der Region: 39 lfd. Meter
Bücher: ca. 8.000
Zeitschriftentitel: über 450
Broschüren: Graue Materialien insgesamt 25,5 lfd. Meter
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: über 400
Plakate: Plakate und Flugblätter ca. 3.300
Flugblätter: Plakate und Flugblätter ca. 3.300
Pressearchive: ca. 370 000 Artikel
Fotos: wird noch erfasst
Filme: ca. 800
Objekte: 7
Elektronische Dokumente: ca. 40

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: http://belladonna-frauenarchiv.iserver-online2.de/;
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu

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Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz)

Adresse:
Bahnhofsplatz 13
28195 Bremen
Telefon: 0421 / 17 19 10 -   Fax: 0421 / 17 10 16
Email:  info@bizme.de

Homepage:
www.bizme.de

AnsprechpartnerInnen:
Gertraud Gauer Süß

Gründungsjahr
1979

Entstehungsgeschichte:
Unsere Arbeit gilt einer zukunftsfähigen, sozial- und umweltverträglichen Entwicklung unter Einhaltung der Menschenrechte. Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen insbesondere in Afrika, Asien und Lateinamerika im Kontext der Globalisierung. Unsere überparteilichen und sachorientierten Angebote möchten wir einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren. Wir arbeiten mit zahlreichen Initiativen, Organisationen und Institutionen zusammen und sind in entwicklungspolitischen, bildungsbezogenen und ökologischen Netzwerken aktiv. Wir ermöglichen und unterstützen ehrenamtliches Engagement der Zivilgesellschaft. Mit gezielter Informations- und Bildungsarbeit möchten wir globale Zusammenhänge und Einflussmöglichkeiten deutlich machen.

Sammelprofil:
Entwicklungs- und menschenrechtsbezogene Zeitschriften


Bücher: 1.726
Zeitschriftentitel: 35
Filme: ca. 100

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet www.archiv3.org (Zeitschriften); Elektronischer Katalog vor Ort

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BUKO Kampagne Stoppt die Rüstungsexporte

Hinweis:
Die Koordinationsstelle wurde aufgelöst; das Archiv der Kampagne befindet sich an verschiedenen Orten:
1. Alles, was dem Bewegungskontext zugerechnet werden kann, ging an das Archiv für soziale Bewegungen in Bremen in der St. Pauli-Str. www.archivbremen.de;
2. Alles, was Dritte-Welt-Haus, BUKO allgemein, Kampagne gegen Landminen, Kampagne gegen Kleinwaffen, und alles zum Bereich Südafrika/Apartheid/ Rüstung, ist jetzt in Duisburg im Archiv für alternatives Schrifttum, , dort befindet sich nunmehr auch das Archiv der Kampagne gegen Apartheid. www.afas-archiv.de ;
3. Das alte Archiv gegen Rüstungsexporte, also Rüstungsproduktions-Firmenverzeichnis, Rüstungsexporte und Regionen und Rüstungsexporte in Länder von A bis Z hat das Freiburger Archiv gegen Rüstungsexporte übernommen. Dort befindet sich auch das Archiv der früheren Idsteiner Kampagne: Produzieren für das Leben - Rüstungsexporte stoppen. Das Archiv in Freiburg ist nunmehr das größte und einzige Archiv in Deutschland zu dem Thema: Rüstungsexporte. www.rib-ev.de ;
4. Alles, was Bremen betrifft, also Werften, aber auch Luft- und Raumfahrt und der ganze Bereich: Konversion ist an die Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung hier in Bremen gegeben worden.
5. Das Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit "BITS" hat den Rest mit nach Berlin genommen. www.bits.de


Bremen



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Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., Kreisgruppe Heidelberg

Adresse:
Hauptstr. 42
69117  Heidelberg
Telefon: 06221 / 18 26 31 -   Fax: 06221 / 719 23 52
Email:  bund.heidelberg@bund.net

Homepage:
www.bund-heidelberg.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr 13.00 - 16.00; Di, Do 13.00 - 18.00

AnsprechpartnerInnen:
Brigitte Heinz, Stephan Pucher

Gründungsjahr
1976

Entstehungsgeschichte:
Die Bibliothek ist eine Sammlung von Büchern und Grauer Literatur, die wir im Rahmen unserer Arbeit für mehr Umwelt- und Naturschutz in Heidelberg gesammelt haben. Die Bibliothek stand allen Besuchern des Umweltzentrums als Präsenzbibliothek offen. In den letzten Jahren wurde sie allerdings immer weniger genutzt und daher auch immer schlechter gepflegt. Einige Werke aus der Bibliothek wurden in dieser Zeit auch ins Altpapier gegeben, um Platz für Neues zu schaffen

Sammelprofil:
Die Sammlung geschieht projektbezogen. Materialien zur Kommunalpolitik in Heidelberg sind von besonderer Bedeutung.

Angaben zum Bestand: Da bei uns wegen Umzugs vieles in Bewegung ist und vieles ausgemistet wurde, kann man den Bestand nur schwer abschätzen. Insgesamt sind es etwa 20 Meter Bücher und Broschüren und 8 Meter Zeitschriftensammlung.


Kataloge:
Nicht erschlossen

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Bund Naturschutz in Bayern, Kreisgruppe München

Adresse:
Pettenkofer Str. 10A/II
80336 München
Telefon: 089 / 51 56 76-0 -   Fax: 089 / 51 56 76-77
Email:  info@bn-muenchen.de

Homepage:
www.bn-muenchen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.30 - 12.00; Do 13.30 - 17.00

AnsprechpartnerInnen:
Thomas Riediger

Gründungsjahr
1913

Entstehungsgeschichte:
Der Bund Naturschutz hat sich im Laufe seiner fast 100jährigen Geschichte von einem Experten- und Honoratiorenzirkel zu einer innovativen und professionellen Umweltlobby entwickelt. Bereits in der Aufbauphase 1913-1924 gelang es dem Verband, eine bayernweite Organisation zu schaffen und sich für ganzheitliche ökologische Ziele einzusetzen. Während des Nationalsozialismus war der Bund dem Reichsbund Volkstum und Heimat eingegliedert, nach 1945 erhielt er eine demokratische Satzung, der organisatorische Aufschwung kam mit dem Europäischen Naturschutzjahr 1970. Seit Beginn der 1990er Jahre ist der Bund Naturschutz in allen Landkreisen und kreisfreien Städten präsent und hat sich zum führenden Umwelt- und Naturschutzverband Bayerns entwickelt.

Sammelprofil:
Bücher, Hefte, Zeitungsartikel gezielt und zufällig; eigene Dokumente seit Gründung, erworbene Dokumente seit ca. 1980


Bücher: 2.000
Zeitschriftentitel: 3-5
Broschüren: bei Presseordnern enthalten
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: bei Presseordnern enthalten
Plakate: bei Presseordnern enthalten
Flugblätter: bei Presseordnern enthalten
Pressearchive: ca. 110 Ordner

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Centrum Schwule Geschichte

Adresse:
In den Reihen 16
51103  Köln
Telefon: 0176 / 68862443 
Email:  centrumschwulegeschichte@hotmail.com

Homepage:
www.csgkoeln.org

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Dr. Friedrich Schregel

Gründungsjahr
1984

Entstehungsgeschichte:
Das Centrum Schwule Geschichte e.V. (CSG) wurde 1984 gegründet. Es ist ein eingetragener Verein, wir sind als gemeinnützig anerkannt. Wir sind politisch aktiv, leisten Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit, arbeiten wissenschaftlich und kulturell und verstehen uns als Gedächtnis und Archiv der Schwulenbewegung in Köln und im Rheinland. Das CSG hat zwei Wurzeln, sie repräsentieren auch heute noch die Schwerpunkte der Arbeit. Das Rheinische Schwulenarchiv hat Bücher, Zeitschriften, Videos, Objekte, alles, was mit schwulem Leben in und um Köln zusammenhängt, gesammelt. Der Arbeitskreis schwule Geschichte hat in Ausstellungen und Büchern die Resultate wissenschaftlicher Forschung an die Öffentlichkeit getragen. Das CSG versteht sich als Teil der Schwulenbewegung, möchte aber darüber hinaus eine breitere Öffentlichkeit erreichen: Mit Büchern und Ausstellungen (seit 1997 in eigenen Räumen), mit Vorträgen, Lesungen, Info-Ständen oder Stadtrundgängen dokumentieren wir schwules Leben in Vergangenheit und Gegenwart.

Sammelprofil:
Einiges Materialien werden zufällig gesammelt - z.B. durch Geschenke und weil wir keine kostenpflichtigen Abos von Zeitschriften haben. Einige Materialien werden gezielt gesammelt - z.B. weil wir bewusst in die Szene gehen und Poster, Broschüren und Postkarten sammeln. Es gibt nur einzelne Dokumente aus der Zeit vor 1895, die meisten Dokumente stammen aus der Zeit nach der Legalisierung männlicher Homosexualität 1969.

Nachlässe: 3 Regalmeter (Nachlässe, Fotos, Objekte); 60 Regalmeter (Graue Literatur: Akten schwuler Vereine, Flugblätter, Broschüren und sonstige Materialien der Schwulenbewegung)
Bücher: ca. 3.000
Zeitschriftentitel: 1.100
Plakate: ca. 12.000
Pressearchive: 15 Regalmeter

Kataloge:
Es gibt Word-Listen für die Filmtitel. Bei den Buchtiteln ist geplant, sie mit dem Archivsystem Faust zu erarbeiten. Alle Zeitschriften wurden der Zeitschriftendatenbank (ZDB) gemeldet, die deutschsprachigen wurden bereits eingestellt. www.zdb-opac.de

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DENKtRÄUME / hamburger frauenbibliothek

Adresse:
Grindelallee 43
20146 Hamburg
Telefon: 040 / 450 06 44 -   Fax: 040 / 44 78 84
Email:  info@denktraeume.de

Homepage:
www.denktraeume.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do 16.00 -19.00 ; Mo, Di 11.00 - 14.00

AnsprechpartnerInnen:
Inga Müller

Gründungsjahr
1983

Entstehungsgeschichte:
Entstanden aus der Hamburger Frauenbewegung der 80er Jahre, gegründet von Frauen aus der Erwachsenenbildung. Seit 1983 archiviert und dokumentiert DENKtRÄUME Informationen zu Frauen- und Geschlechterfragen - thematisch vielfältig und multimedial: ein umfangreicher und differenzierter Bestand an Fachbüchern und Belletristik, Presseausschnitten, Zeitschriften, Videos, Broschüren, Prospekte, Datenbanken, Info-Material. Ziel ist, das tradierte wie das aktuelle Frauenwissen in seiner Vielfalt und Unterschiedlichkeit sichtbar zu machen und einen umfangreichen Info-Pool für Forschung, (Weiter)Bildung, Recherche, Informationsbeschaffung etc. zur Verfügung zu stellen. Durch die Organisation von Veranstaltungen, Kursen, Bildungsurlauben, Vorträgen, Lesungen mischt DENKtRÄUME sich aktiv in die öffentliche Debatte ein. Das gesammelte Wissen soll so als lebendige Erfahrung für frauenpolitische Praxen und individuelle wie gesellschaftliche Lernprozesse genutzt und weiterentwickelt werden. Diversität (auch die Unterschiede zwischen Frauen), die Einnahme verschiedener Perspektiven und das Ausleuchten der Zwischen-Räume sind dabei zentrale Prinzipien. DENKtRÄUME ist in zahlreichen Netzwerken und Kooperationen aktiv und stellt Räume für Netzwerke, selbstorganisierte Initiativen und Gruppen zur Verfügung, um aktives Handeln und Vernetzung von Frauen zu unterstützen. Gruppen- und Veranstaltungsräume, Arbeitsplätze, Surfstationen stehen zum Arbeiten, Forschen, Treffen, Feiern, Entspannen allen Frauen zur Verfügung - auch zur Miete.

Sammelprofil:
Wir wollen mit dem Frauenarchiv ein Gegengewicht zu herkömmlichen Archiven und Bibliotheken setzen, die nach wie vor feministische Informationen nur unzureichend zur Verfügung stellen. Deswegen haben wir seit 1983 graue Materialien, Presseausschnitte, Videos und Broschüren zu allen frauenrelevanten Themen gesammelt. Mit dem Jahre 2006 haben wir das Archiv beendet. Das Archiv in DENKtRÄUME / hamburger frauenbibliothek umfasst mehr als 250 Ordner mit weit über 300.000 Zeitungsartikeln und Broschüren, regional, national, international. Die Systematik des Archivs beinhaltet Themenbereiche wie Politische Gegenwart, Familien- und Sozialpolitik, Gewalt und Sexismus, Gesundheitsfürsorge, Gentechnologie, Frauenbewegung und -widerstand, Lesben, Kultur und Sport.


Bücher: 16.000
Zeitschriftentitel: 7
Broschüren: im Pressearchiv enthalten
Pressearchive: ca. 14 m in 250 Ordnern mit ca. 300.000 Presseartikeln
Filme: ca. 6.000 Videos (TV-Dokumentationen und Spielfilme) und DVDs (Spielfilme)

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.hamburger-frauenbibliothek.de
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Deutsche Zentrale für Globetrotter (dzg) / Archiv zur Geschichte des Individuellen Reisens (AGIR)

Adresse:
Russhütter Str 26
66287  Quierschied-Fischbach
Telefon: 0700-GLOBETROTTER (=45623876) 
Email:  vorstand@globetrotter.org

Homepage:
www.globetrotter.org

Öffnungszeiten:
nur nach Absprache, da privat gelagert

AnsprechpartnerInnen:
Norbert Lüdtke

Gründungsjahr
1974

Sammelprofil:
Das Archiv dokumentiert das individuelle Reisen anhand einmaliger, seltener und weitgehend unbeachteter Objekte. AGIR achtet besonders auf Erfahrungen, Erlebnisse, Eindrücke, auf das Reisen Einzelner und reisender Randgruppen, das Reisen aus Not und als Trieb, als Conditio humana. Den Schwerpunkt bilden Reiseberichte als unwiederholbare Momentaufnahme schon vergangener Welten sowie biographische Materialien zu Reisenden.


Bücher: 6.000
Zeitschriftentitel: 650
Pressearchive: 15 Regalmeter

Kataloge:
Teilweise erfasst in einer Datenbank vor Ort

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DOMiD - Dokumentationszentrum und Museum für die Migration in Deutschland

Adresse:
Venloer Str. 419
50825  Köln
Telefon: 0221 / 800 2834 -   Fax: 0221 / 800 2831
Email:  archiv@domid.org

Homepage:
www.domid.org/de/archiv

Öffnungszeiten:
Di - Do 9.00 - 16.00

AnsprechpartnerInnen:
Beate Rieple

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
DOMiD, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V., ist ein gemeinnütziger Verein, der sich historischen Fragen der Migration in Deutschland und ihren Folgen widmet. Dies geschieht insbesondere durch folgende Aktivitäten: Sammlung von Dokumenten und Materialien zur Geschichte der Migration und ihre Erschließung für die Nutzung, Ausstellungen, Forschungsprojekte zu Fragen von Migration in Deutschland, Seminare, Tagungen und Vorträge. DOMiD wurde 1990 unter dem Namen "DOMiT Dokumentationszentrum und Museum über die Migration aus der Türkei e.V." als Selbstorganisation türkischer MigrantenInnen gegründet. Anlass hierzu war die Beobachtung, dass die Geschichte der Einwanderer weder in der historischen Wissenschaft noch in Museen oder Archiven besondere Aufmerksamkeit erhielt, obwohl sich die bundesdeutsche Gesellschaft in Folge der Anwerbung und der dauerhaften Niederlassung von ArbeitsmigrantInnen seit den 1950er Jahren tiefgreifend verändert hatte. Um das historische Erbe der Einwanderer für zukünftige Generationen zu bewahren, wurde ein Archiv begründet, das heute eine bundesweit einzigartige Sammlung an sozial-, alltags- und kulturgeschichtlichen Zeugnissen zur Geschichte der Einwanderung nach Deutschland umfasst. Im Rahmen des "Projekts Migration" wurde die sozial- und kulturgeschichtliche Sammlung des Vereins um Materialien zur Migration aus Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Marokko, Tunesien, Ex-Jugoslawien, Südkorea, Vietnam, Mosambik und Angola erweitert.

Sammelprofil:
Seit 1990 sammelt DOMiD sozial-, kultur- und alltagsgeschichtliche Zeugnisse, die die Einwanderung nach Deutschland seit dem ersten Anwerbeabkommen dokumentieren. Die Bestände umfassen Bücher, Graue Literatur, Zeitungen, Zeitschriften, Originaldokumente, Fotografien, Filme, Tondokumente, Interviews, Flugblätter, Plakate sowie dreidimensionale Objekte. Die Grundlage des DOMiD-Archivs bilden Leihgaben und Schenkungen von Privatpersonen und Institutionen.

Nachlässe: Nachlässe, Vorlässe und Deposita (und Splitterbestände): 534
Bücher: 3.500
Zeitschriftentitel: 1.100
Broschüren: 2.213
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 100
Plakate: 900
Flugblätter: 300
Pressearchive: 55
Fotos: 6.341
Filme: 400
Objekte: 1.247
Elektronische Dokumente: 80

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Druckluft-Archiv Oberhausen

Hinweis:
2007 aufgelöst; Bestände zum Teil im Archiv für alternatives Schrifttum in Duisburg (www.afas-archiv.de), zum Teil im Autonomen Zentrum Mülheim (www.az-muelheim.de).

Oberhausen



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eco-Archiv

Hinweis:
1986 gegründet; seit 2008 im Archiv der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (www.fes.de/archiv/adsd_neu/index.htm).

Hofgeismar



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Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.

Adresse:
Kochstr. 1a
07745 Jena
Telefon: 03641 / 22 49 952 
Email:  bibliothek@ewnt.org

Homepage:
www.ewnt.org/index.php/bibliothek

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi 10.00 - 15.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Anna Kratzsch

Gründungsjahr
2008

Entstehungsgeschichte:
Die Bibliothek richtet sich insbesondere an LehrerInnen, Studierende, BildungsreferentenInnen, sowie an alle Aktiven und Interessierten der Bereiche Umwelt und globale Entwicklung. Unser Schwerpunkt liegt auf Lernmedien für schulische und außerschulische Bildungsarbeit im Sinne des Globalen Lernens, der Interkulturellen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Weitere Informationen unter: www.ewnt.org/index.php/bibliothek

Sammelprofil:
Die Sammelschwerpunkte erstrecken sich über grundlegende Fragen der globalen Entwicklung wie Menschenrechte, Migration und Bevölkerungsentwicklung, Frieden und Konflikte, Ernährung und Gesundheit, Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit. Für die Jugend- und Projektarbeit im Bereich des Globalen Lernens stehen ausgewählte Kinder- und Jugendliteratur sowie pädagogische Fachliteratur bereit. In unseren Beständen befindet sich zudem landeskundliches Informationsmaterial über Kulturen, Religionen und die Sozialstrukturen von Lateinamerika über Afrika bis Asien. Darüber hinaus führen wir ein Zeitschriftenarchiv entwicklungspolitischer Zeitschriften seit 1970 und sind Mitglied des Archivverbundes Archiv³- Kooperation Dritte Welt Archive. Weitere Informationen unter: www.archiv3.org Gesammelt werden Zeitschriften, Sachbücher, Romane, Graue Literatur, DVDs, CDs, Spiele, Karten


Bücher: 3.000
Zeitschriftentitel: 160
Broschüren: 100
Flugblätter: mehrere 100
Fotos: mehrere 1.000
Filme: 200
Elektronische Dokumente: mehrere 100

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.ewnt.org/index.php/bibliothek/medienkataloge

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FemArchiv Bonn

Hinweis:
2001 stillgelegt; Bestände zum Teil im Archiv der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (www.fes.de/archiv/adsd_neu/index.htm), zum Teil im Frauenmuseum Bonn (www.frauenmuseum.de), zum Teil eingelagert.

Bonn



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Feministisches Archiv Freiburg

Hinweis:
1987 gegründet, ca. 2008 aufgelöst, Bestände größtenteils im Archiv Soziale Bewegungen in Baden (www.archivsozialebewegungen.de.)

Freiburg



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Feministisches Archiv Marburg

Adresse:
Erlenring 5
35037 Marburg
Email:  kontakt@fem-archiv-marburg.de

Homepage:
www.fem-archiv.de

Öffnungszeiten:
Di 11.00 - 13.00; Do 14.00 - 16.00

AnsprechpartnerInnen:
Veronika Ott / Petra Janssen

Gründungsjahr
1989

Entstehungsgeschichte:
Wir begreifen das Feministische Archiv bewusst als einen Ort feministischer Forschung und Bildung, der weitgehend autonom ist von herrschenden Strukturen und Interessen in traditionellen Forschungs- und Dokumentationseinrichtungen. 1989 aus der Frauenbewegung heraus entstanden, ist das Archiv auch heute noch wesentlicher Bestandteil feministischer Infrastruktur und somit Teil des politischen Kampfes um Gleichberechtigung.

Sammelprofil:
Themenbereich: Feminismus allgemein; Unterteilung des Archivs in 24 Kategorien.


Bücher: ca. 7.000
Zeitschriftentitel: ca. 600
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 30
Plakate: ab 1989, alles Fem-Archiv betreffendes und Aktionen anderer politischer Gruppen
Filme: ca. 30-40

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort und im Internet: www.fem-archiv-marburg.de/database_neu/

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Feministisches FrauenGesundheitsZentrum Berlin

Adresse:
Bamberger Str. 51
10777  Berlin
Telefon: 030 / 213 95 97 -   Fax: 030 / 214 19 27
Email:  ffgzberlin@snafu.de

Homepage:
www.ffgz.de/angebote/bibliothek.html

Öffnungszeiten:
Di + Do 10.00 - 13.00, Do 17.00 - 19.00

AnsprechpartnerInnen:
Cornelia Burgert

Gründungsjahr
1974

Entstehungsgeschichte:
Entstanden aus der Frauengesundheitsbewegung; Feministisches Verständnis; Hilfe zur Selbsthilfe

Sammelprofil:
Gesundheit, spez. Frauengesundheit, spez. Erkrankungen, Alternative Heilverfahren, hauptsächlich aktuell ab 2000, da Platzmangel


Bücher: ca. 2.500
Zeitschriftentitel: zwei Dutzend
Broschüren: ungezählt
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: einige

Kataloge:
AutorInnen-/Titelkatalog der Bücher (Kartei); thematische Hängeordner

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FFBIZ - das feministische Archiv

Adresse:
Eldenaer Strasse 35
10247 Berlin
Telefon: 030 / 95 61 26 78 
Email:  info@ffbiz.de

Homepage:
www.ffbiz.de

Öffnungszeiten:
Mo 13.00 - 17.00, Mi 16.00 - 20.00, Do 13.00 - 17.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Dagmar Noeldge / Roman Klarfeld

Gründungsjahr
1978

Entstehungsgeschichte:
Neue Frauenbewegung; Probleme des Helene-Lange-Archivs; ansonsten siehe unter "Geschichte" auf unserer webside: www.ffbiz.de

Sammelprofil:
Das Archiv enthält Akten, Graue Literatur, Pressedokumentationen, Autographen, Nachlässe, Plakate, Fotos, Audios, Videos, Filme, DVDs und Demotransparente. Die Bestände umfassen mehr als eine Million Informationseinheiten. Außerdem verfügt das Archiv über einen Sonder-Sammelschwerpunkt Gen- und Reproduktionstechnologien. Die Dokumente stammen aus Berlin, der Bundesrepublik und der ganzen Welt. Sammelzeitraum ist generell ab 1968; bei Personen z.T. seit etwa 1890, bei Büchern ab der Ersten deutschen Frauenbewegung.

Angaben zum Bestand: 780 lfde. Archivmeter Schachteln
Nachlässe: z.T. sehr umfangreiche Nachlässe / Vorlässe besitzen wir von 11 Frauen (inkl. der Splitter 26).
Bücher:  ca. 10.000
Zeitschriftentitel: 1.000
Broschüren: diese sind wie Flugblätter und Zeitungsausschnittdokumentationen bei uns nach Themen und nicht nach Zahl erfasst
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: diese sind wie Flugblätter und Zeitungsausschnittdokumentationen bei uns nach Themen und nicht nach Zahl erfasst
Plakate: ca. 5.000 (größtenteils digitalisiert)
Flugblätter: diese sind wie Flugblätter und Zeitungsausschnittdokumentationen bei uns nach Themen und nicht nach Zahl erfasst
Pressearchive: diese sind wie Flugblätter und Zeitungsausschnittdokumentationen bei uns nach Themen und nicht nach Zahl erfasst
Fotos: etwa 6000 (größtenteils digitalisiert)
Filme: ca. 150
Objekte: ca. 600 Buttons und Sticker; wenige Demotransparente; etliche andere Objekte (wie ehemalige Ausstellungsfiguren wichtiger Feministinnen; lesbische Kartenspiele; ein Aufklärungs- und Verhütungsspiel für Wohngemeinschaften usw.
Elektronische Dokumente: einige Dutzend Datenbanken und unsere Digitalisate; unsere eigene umfassende, regelmäßig ergänzte online Datenbank; 650 Audios (größtenteils digitalisiert)

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: ffbiz.faust-web.de/
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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FIBIDOZ - Feministisches Informations-, -bildungs- und -dokumentationszentrum

Hinweis:
1985 gegründet, 2001 geschlossen, Teile des Bestandes liegen im Stadtarchiv Nürnberg (www.stadtarchiv.nuernberg.de).

Nürnberg



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Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL

Adresse:
Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin
Telefon: 030 / 693 40 29 -   Fax: 030 / 692 65 90
Email:  info@fdcl.org

Homepage:
www.fdcl.org/archiv/

Öffnungszeiten:
Mo - Fr

AnsprechpartnerInnen:
Steffi Wassermann

Gründungsjahr
1974

Entstehungsgeschichte:
Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) ist ein gemeinnütziger Verein, der 1974 im Rahmen der Chile-Solidarität gegründet wurde. Es versteht sich als Teil der bundesdeutschen Solidaritäts- und der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Das FDCL dient weit über die Grenzen Berlins hinaus als Informations- und Kommunikationszentrum für Menschen und Gruppen, die sich über Lateinamerika informieren oder zu bestimmten Themen engagieren wollen. Politische Initiativen, Länderkomitees, MigrantInnengruppen und lateinamerikabezogene Medienprojekte arbeiten unter dem "Dach" des FDCL. Mit seinem Archiv leistet das FDCL seit 1974 einen kontinuierlichen kritischen Beitrag zur Dokumentation der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Lateinamerika und dessen Beziehungen zu den Ländern des "Nordens". Das FDCL hat eine internationalistische Grundorientierung und damit den Anspruch, sich auch hierzulande in das politische Geschehen einzumischen. Mit dem regionalen Fokus Lateinamerika/Karibik beschäftigt sich das FDCL zum Beispiel mit den verschiedenen Aspekten der Globalisierung und den internationalen Rahmenbedingungen für Entwicklung im Lichte des Verhältnisses zwischen "Nord" und "Süd", mit Handels- und Entwicklungspolitik, Ökologie, Migration und Rassismus sowie den Beziehungen zwischen fortschrittlichen Bewegungen und politischen Akteuren hier und in Lateinamerika. Das Eintreten für die politisch bürgerlichen wie die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte ist ein zentrales Anliegen und normativer Bezugsrahmen der Arbeit des FDCL.

Sammelprofil:
Lateinamerika und Internationales, Mischung aus gezieltem und kontinuierlichem Sammeln (Bücher, Zeitschriften und Zeitungen) und im Zuge von politischen Kampagnen und jeweils wichtigen politischen Themen entstandenen Teilsammlungen. Außerdem Annahme von Materialspenden.

Nachlässe: 1
Bücher: 8.000
Zeitschriftentitel: 1.200, ca. 150 laufend
Broschüren: Graue Literatur ist bei den Büchern inbegriffen
Plakate: Nicht gezählt, geschätzte Zahl: vielleicht irgendwas zwischen 400 und 700
Flugblätter: Sind im Zeitungsarchiv und in Sondersammlungen enthalten: genaue Zahl unbekannt
Pressearchive: ca. 250.000 Artikel
Fotos: Kleinere Sammlungen von Dias - kein eigener Sammelbereich
Filme: Mehr als 3.000 Filme stehen zur Verfügung - aber noch nicht alle als Verleihexemplar

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.archiv3.org;
Zeitschriftenbestand außerdem in einem elektronischen Katalog (alphabetisch und nach Ländern);
Elektronischer Katalog vor Ort: Historisches Chile-Archiv nur als Excelliste, der Rest in der Datenbank; Altbestände bis Mitte 80er auf Karteikarten (nach Ländern und Schlagworten);
Zeitungsarchiv mit einer eigenen Systematik erschlossen, aber nur vor Ort.

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FrauenGenderBibliothek Saar

Adresse:
Großherzog-Friedrich-Straße 111
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681 / 938 80 23 -   Fax: 0681 / 938 80 25
Email:  info@frauengenderbibliothek-saar.de

Homepage:
www.frauengenderbibliothek-saar.de

Öffnungszeiten:
Di 10.00 - 17.00, Mi 10.00 - 13.00, Do 14.00 - 19.00, Fr 10.00 - 14.00

AnsprechpartnerInnen:
Margarethe Kees / Petra Stein

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Entstanden aus der Neuen Frauenbewegung der Siebziger und Frauenforschung der Achtziger Jahre Selbstverständnis: Dokumentation regionaler Frauengeschichte und Fachbibliothek zu Frauen/Genderforschung Transferstelle zwischen Wissenschaft und Alltagsnutzung wiss. Erkenntnisse Treffpunkt, Forum feministischer Selbstverständigung und regionaler Frauen-Netzwerke

Sammelprofil:
Ab ca. 1970 - Gegenwart Bücher, Zeitschriften, Audio, Video, CD, DVD Plakate, Handzettel, Devotionalien

Nachlässe: 23,5 lfd. Regalmeter Archivalien der saarländischen Frauengeschichte, regionale Frauenzeitschriften („Charme“, „Lila Distel“, „DonnaWetter“; digitalisiert), zahlreiche (z.T. noch unerschlossene) Nachlass-Sammlungen, z.T. digitalisiert
Bücher: ca. 12.000
Zeitschriftentitel: ja
Broschüren: ja
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ja
Plakate: 330, davon 150 digitalisiert
Flugblätter: ja, z.T. digitalisiert
Pressearchive: ja
Fotos: ja, z.T. digitalisiert
Interviews: ca. 20, z.T. digitalisiert
Objekte: ja

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Frauenarchiv Dortmund

Adresse:
Universitätsbibliothek Dortmund, Vogelpothsweg 76
44227  Dortmund
Telefon: 0231 / 755-2854 oder 0231 / 755-5066 -   Fax: 0231 / 755-4032
Email:  frauenarchiv.ub@tu-dortmund.de

Homepage:
www.ub.tu-dortmund.de/projekte/frauenarchiv.html

Öffnungszeiten:
Freihandmagazin in der Zentralbibliothek (Öffnungszeiten: Mo - Fr: 7.00 - 1.00, Sa + So 9.00 - 1.00

AnsprechpartnerInnen:
Jutta Krüger

Gründungsjahr
1977

Entstehungsgeschichte:
Im Zuge der Neuen Frauenbewegung entstand im Sommersemester 1977 als erste Einrichtung dieser Art in der BRD das Frauenarchiv an der Universität Dortmund. Die Einrichtung dieser Spezialbibliothek für Frauenforschung ging auf die Initiative von Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel und einer Gruppe Studentinnen im Rahmen einer Seminarveranstaltung an der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Ruhr zurück. Das Archiv, das zugleich Bibliothek, Arbeits- und Kommunikationsraum sein sollte, wurde von den beteiligten Frauen 27 Jahre lang im Frauenkollektiv und überwiegend ehrenamtlich verwaltet. Seit der Auflösung des Frauenarchivs im Frühjahr 2004 befinden sich die Buchbestände als Ausleihbestand in der Universitätsbibliothek Dortmund.

Sammelprofil:
Schwerpunkte: Monographien und besonders auch graue Literatur zu frauenspezifischen Themen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Geschichte und Gesellschaft

Nachlässe: Bücher und Plakate aus den Vorlässen von z.B. Prof. Sigrid Metz-Göckel, Prof. Ruth Becker, Bestand der ehemaligen FOPA (jeweils integriert in den normalen Buch- und Plakatbestand des Frauenarchivs)
Bücher: ca. 7.000 Titel
Zeitschriftentitel: 66 Titel (allerdings integriert in Zeitschriftenbestand der UB)
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ungezählt, da integriert in den Dissertationsbestand der UB
Plakate: ca. 300 Stück
Flugblätter: vorhanden, aber dzt. noch unbearbeitet (ca. 50 Ordner)
Pressearchive: ca. 20 Ordner
Filme: 10
Objekte: diverse, ca. 20 Stück

Kataloge:
Katalog der UB Dortmund ("Unser Katalog"): www.ub.tu-dortmund.de/index.html
Bestände der Plakatsammlung nur als Liste vorhanden

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Frauenarchiv Osnabrück

Hinweis:
1981 gegründet, beim ASTA der Uni ansässig gewesen, Verbleib unbekannt.

Osnabrück



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Frauenbibliothek Lieselle (ehem. Frauenarchiv Leihse)

Adresse:
Universitätsstraße 150
44780 Bochum
Telefon: 0234 / 32-22594 
Email:  frauenbib@rub.de

Homepage:
www.rub.de/frauenbib

Öffnungszeiten:
Wechseln pro Semester. Aktuelle Öffnungszeiten unter www.ruhr-uni-bochum.de/frauenarchiv/oeffnungszeiten.html

Gründungsjahr
1978

Entstehungsgeschichte:
Frauen des Fachbereichs Geschichte gründen aus Ärger über ein "unsägliches" (O-Ton) Geschichtsseminar zum Thema "Hexen" eine eigene Forschungsgruppe. Sie diskutieren, schreiben, vernetzen sich und sammeln Materialien zur Frauengeschichte. Die Gruppe findet einen Raum für Diskussionen, Veranstaltungen und die Materialsammlung zunächst in GAFO, dann im HZO 12. Im gleichen Jahr beginnt der AStA, das Archiv zu finanzieren, das heißt durch die Semesterbeiträge der Studierenden der Ruhr-Uni Bochum. Lieselle ist eine Frauenbibliothek, die 1978 als Frauenarchiv begonnen hat. Wir verstehen uns als Treffpunkt, als Ort zum Lesen und Stöbern, als Raum für Gedankenaustausch, Inspiration und Vernetzung. Lieselle ist ein Projekt von und für Frauen.

Sammelprofil:
Wir sammeln Bücher und Zeitschriften, feministische bzw. von Frauen, sowie Abschlussarbeiten von Studentinnen. Unser Bestand kann auch ausgeliehen werden. In Ordnern archivieren wir auch Dokumente, die dann bei uns verbleiben, aber das ist nicht der größte Teil.


Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 105
Filme: 25

Kataloge:
Online-Katalog: www.rub.de/frauenbib
Elektronischen Katalog vor Ort ; Karteikarten
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Feministische Bibliothek MONAliesA

Adresse:
B.-Göring-Str. 152
04277 Leipzig
Telefon: 0341 / 94 67 21 29 
Email:  monaliesa_leipzig@gmx.de

Homepage:
monaliesa.wordpress.com

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Do 15.00 - 19.00 und nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1990; eingetragener Verein ab 1997, Insolvenz 2013, Übernahme durch neuen Träger und Wiedereröffnung 2014

Entstehungsgeschichte:
Vereinigung vielfältiger feministischer Bemühungen, um weiblichen Sichtweisen und Ausdrucksformen Raum zu geben; Förderung der Bildung, Kunst und Kultur von Frauen und Mädchen mit dem Schwerpunkt der Bereitstellung des Bestandes einer öffentlichen Spezialbibliothek; Kommunikations-, Bildungs- und Begegnungszentrum, das im Rahmen der bibliothekarischen und geschlechtsspezifischen Arbeit in einem regionalen und überregionalen Kontakt- und Informationsnetzwerk kooperiert; ständige Erweiterung der Themenkreise der Bibliothek unter Berücksichtigung gesellschaftspoltischer Diskurse. Die Bibliothek ist Treffpunkt und Veranstaltungsort, z.B. für Lesekreise, Workshops und Vorträge.

Sammelprofil:
Seit 1990 bis heute in erster Linie Literatur von, für und über Frauen und Mädchen; Belletristik von Autorinnen, Sach-/Fachliteratur zu Themen mit weiblichem bzw. geschlechtsspezifischem Bezug; Sammlung gezielt und zufällig; Literatur aus DDR-Zeit (insb. 80er Jahre); Archiv "Graue Literatur" mit Schwerpunkt auf der frauenbewegten Geschichte der DDR/Wendezeit und den 90er Jahren, Hochschulschriften zu frauenpolitischen Themen seit den 70er Jahren. Queerfenimistisches Archiv mit Zines, Programmheften, Flyern, Postern etc.


Bücher: 25.000
Zeitschriftentitel: 700
Plakate: ungezählt
Flugblätter: 5.000
Filme: 300

Kataloge:
Der Bibliotheksbestand ist fast komplett unter opac.monaliesa zu finden, der Archivbestand bisher nur teilweise.
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu und im Leipziger Regionalkatalog www.lerxe.net


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FrauenForschungsStelle D.I.W.A.

Adresse:
Achtermannstr. 10-12
48143 Münster
Telefon: 0251 / 51 11 95 -   Fax: 0251 / 51 88 76
Email:  diwa@muenster.org

Homepage:
www.muenster.org/schwarze-witwe/archiv.htm

Öffnungszeiten:
Fr 11.00 - 13.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Ulla Flesch

Gründungsjahr
1986

Entstehungsgeschichte:
Entwicklung von Frauenprojekten aus der 68er Bewegung heraus

Sammelprofil:
Feministische Zeitschriften/Reihen der letzten 30 Jahre, Frauenliteratur, Graue Literatur, Zeotungsausschnitte, Flyer, Plakate

Nachlässe: bei Büchern enthalten
Bücher: 5.000
Zeitschriftentitel: bei Büchern enthalten
Broschüren: bei Büchern enthalten
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: bei Büchern enthalten
Plakate: 580
Flugblätter: im Pressearchiv enthalten
Pressearchive: 550 Ordner
Filme: 300

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort (teilweise); Autorinnenverzeichnis und Sachgebiete

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Frauengeschichtswerkstatt Memmingen

Adresse:
Bahnhofstr.8
86860 Jengen, OT Beckstetten Jengen, OT Beckstetten
Telefon: 08241 / 1837 
Email:  hinske-memmingen@t-online.de

Homepage:
www.Frauengeschichtswerkstatt.de

Öffnungszeiten:
Monatliche Treffen in einem Lokal in Memmingen

AnsprechpartnerInnen:
Ursula Hinske-Gengnagel

Gründungsjahr
1994

Entstehungsgeschichte:
Der im Herbst 1994 von 16 Frauen gegründete Verein macht es sich zur Aufgabe "Spuren und Zeugnisse des Lebens, Arbeitens und Wirkens von Frauen, insbesondere aus Memmingen, in geeigneter Weise zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zu präsentieren". Die Mitglieder der FGW halten die Erforschung der Geschichte von Frauen für außerordentlich wichtig, denn das bestehende Geschichtsbild klammert Frauen fast völlig aus. Nur das Wissen um die Relevanz von Frauen im historischen Prozess, sowie das Sichtbarmachen von Schwierigkeiten und Hindernissen auf ihrem Weg zur freien Entfaltung kann dazu beitragen, den eigenen Standpunkt in der Gegenwart zu klären und Perspektiven für die Zukunft zu gewinnen. Aufgabengebiete: Befragung von Zeitzeuginnen; Archivarbeit, Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und historischen Quellen, Vorbereitung von Ausstellungen.

Sammelprofil:
Wir sammeln Material über Frauen (überwiegend) aus Memmingen von der Frühen Neuzeit bis heute



Kataloge:
Nicht erschlossen

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Geschichtswerkstatt Exter

Adresse:
Im Königsfeld 5 (Geschäftsstelle) (offizieller Sitz: Pivitstraße 25)
32602  Vlotho Ortsteil Exter
Telefon: 05228 636 
Email:  info@gwexter.org

Homepage:
www.gwexter.org

Öffnungszeiten:
telefonisch abends ab 18.00, Geschäftsstelle ist geöffnet

AnsprechpartnerInnen:
Wilfried Sieber

Gründungsjahr
1989

Entstehungsgeschichte:
Bürgerinnen und Bürger aus Exter mit Interesse am Vergangenen trafen sich zum ersten Mal 1989 in ihrem Ortsteil. Aus ihren unterschiedlichen Ansprüchen und Interessen entwickelte sich die Ge-schichtswerkstatt Exter in der heutigen Struktur mit vielfältigen Aktivitäten. Seit einigen Jahren beschreiben wir unseren Wirkungsbereich genauer mit "Regionalgeschichte in Vlotho und Umgebung", um so zu zeigen, dass wir uns nicht isoliert in unserem Ortsbereich sehen. Wir freuen uns, dass wir als "Hobbyforscher" einen festen Platz im Geschehen rund um die Regionalgeschichte einnehmen konnten und viele wertvolle Kontakte zu Profis und ihre Einrichtungen knüpfen konnten. Die Arbeit mit der Vergangenheit schließt praktische Übungen ein: An den vom Kreisheimatverein in Herford alle zwei bis drei Jahre gestalteten Geschichtsfesten beteiligen sich viele Organisationen und Vereine. Wir sind seit langem mit dabei, haben Bier gebraut, Spielautomaten und ein In-ternet-Café präsentiert, eine Postkutschenlinie initiiert oder mit einem Riesenwürfel und Rätselspielen interaktiv Wissen um Ortsgeschichte vermittelt. Vertreten sind wir mit Aktionen auch auf mancher anderen Veranstaltung in Vlotho und rundherum, wenn es um unser Anliegen geht.

Sammelprofil:
Gesammelt werden Dokumente, Fotos etc., allerdings keine Museumsstücke, unser Hauptanliegen ist die Dokumentation (mit eigener Publikationsreihe) von Ortsgeschichte

Nachlässe: ja
Bücher: ja
Zeitschriftentitel: ja
Broschüren: ja
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ja
Plakate: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja
Fotos: ja
Filme: ja
Interviews: ja
Elektronische Dokumente: ja

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Geschichtswerkstatt Gröpelingen

Adresse:
Herrmann-Prüser-Str. 4
28237  Bremen
Telefon: 0421/ 614815 und 0421/ 6166 369 -   Fax: 0421/ 70 86 77 09
Email:  info@geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de

Homepage:
www.geschichtswerkstatt-groepelingen-bremen.de

Öffnungszeiten:
Jeden 2. Montag im Monat 19.30 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Günter Reichert (1.Vors.) / Jens Zimmerling (2.Vors.)

Gründungsjahr
1987 (2002)

Entstehungsgeschichte:
Die Geschichtswerkstatt war seit 1987 integraler Bestandteil des sog. Kulturladens (Kulturinitiative Gröpe-lingen e. V.). Der Kulturinitiative wurden 1997 auf Grund einer politischen Entscheidung die Geldmittel entzogen und der Kulturladen somit geschlossen. Nur die Geschichtsgruppe arbeitete auf ehrenamtlicher Basis weiter und nannte sich im Jahre 2002 in Geschichtswerkstatt Gröpelingen e.V. um.

Sammelprofil:
Bilder, Ton- und Textdokumente, Filme (von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute)


Bücher: 3 Regalmeter
Fotos: ca 5.000 (seit 2004 nur noch in digitaler Form)
Filme: ca 30 ( in analoger und digitaler Form)

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Geschichtswerkstatt Milte / Dorfarchiv Milte

Warendorf-Milte
Email:  geschichtswerkstatt.milte@gmail.com

Homepage:
geschichtswerkstattmilte.blogspot.de/

Öffnungszeiten:
Derzeit nur nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Walburga Schulte Wien

Gründungsjahr
2003 als Projektgruppe innerhalb des Heimatverien Milte, 2006 Gründung als eigenständiger Verein

Entstehungsgeschichte:
Die Geschichtswerkstatt Milte formierte sich im Jahr 2003 als Projektgruppe innerhalb des Heimatvereins Milte, um ein Dorfarchiv mit Zeugnissen zur Geschichte Miltes (Ortsteil der Stadt Warendorf im Münsterland) aufzubauen. Wegen dieser immer umfangreicheren Arbeit und auch Verantwortung haben wir uns im Jahr 2006 entschlossen, diese Aktivitäten als selbstständiger Verein weiterzuführen. Nach dem Vorbild zahlreicher anderer Geschichtswerkstätten in größeren und kleineren Orten wollen wir Lokal- und Heimatgeschichte betreiben: Stöbern, Finden, Sammeln, Aufzeichnen, Präsentieren, Vermitteln. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der Aufbau und Betrieb eines Archivs mit Zeugnissen zur Geschichte des Dorfes Milte, seiner unmittelbaren Umgebung und allgemeiner Kultur- und Sozialgeschichte, die sich auf Ort und Region beziehen. Dabei soll ein Wissensnetzwerk zur Vergangenheit für die Milter Bürger entstehen. Das schließt die in späterer Zeit geplante Einrichtung geeigneter Ausstellungsräume mit ein. Dort soll das Gefundene gezeigt und "begreiflich" gemacht werden, z.B. in einer Dauerausstellung, in der beispielhaft ein Abriss der Geschichte des Dorfes wiedergegeben wird. Zusätzlich können in Sonderausstellungen interessante Einzelaspekte anschaulich gemacht werden. Diese Räume sollen möglicherweise auch temporär für Spezialsammlungen von Milter Bürgern oder Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region zugänglich sein. Ein wichtiger Ansatzpunkt des Vereins ist die Vermittlung dieser geschichtlichen Inhalte. Lokalgeschichte soll zu einem hautnahen und spannenden Erlebnis für alle Altersgruppen werden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Diese museumspädagogische Bildungsarbeit soll ihre Basis im Archiv und seiner Sammlung haben, aber auch nach außen hin wirken durch den Besuch auswärtiger Ausstellungen und Veranstaltungen. Im Internet und durch Publikationen, wie Jahreshefte, will die Geschichtswerkstatt ihre Arbeit dokumentieren und vorstellen.

Sammelprofil:
Das Sammlungsprofil der Geschichtswerkstatt Milte bezieht sich auf klassische Archivalien, Musealien und Literatur als Zeugnisse zur Geschichte und Entwicklung des Dorfes Milte und seiner unmittelbaren Umgebung.

Angaben zum Bestand: Gesamtbestand derzeit ca. 5000 Inv-Nr.: hauptsächlich Fotos/Digitalbilder, einige Musealien (Mobiliar, Haushaltsgeräte, religiöse Devotionalien, einige Dokumente/Urkunden


Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort, Onlinegang geplant

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Geschichtswerkstatt Partenstein

Adresse:
Sandweg 10
97846  Partenstein
Telefon: 09355 / 1362 -   Fax: 09355 / 975867
Email:  Info@gw-partenstein.de

AnsprechpartnerInnen:
Holger Breitenbach

Gründungsjahr
2003

Entstehungsgeschichte:
Aufarbeiten der Ortsgeschichte Partenstein

Sammelprofil:
Alles zur Ortsgeschichte


Bücher: 20 Regalmeter
Fotos: ca. 1.000

Kataloge:
nicht erschlossen

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Geschichtswerkstatt St. Georg

Adresse:
Hansaplatz 9
20099  Hamburg
Telefon: 040 / 280 37 31 -   Fax: 040 / 280 37 31
Email:  info@gw-stgeorg.de

Homepage:
www.gw-stgeorg.de

Öffnungszeiten:
Do 17.00 - 19.00

AnsprechpartnerInnen:
Michael Joho / Karla Fischer

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Entstanden aus dem Engagement von StadtteilaktivistInnen, die endlich auch eine historische Grundlegung anstrebten - in einem über 800 Jahre alten Viertel. Der Verein begleitet oftmals mit historisch geweitetem aktuelle Konflikte und Entwicklungen in diesem Hauptbahnhofviertel, betr4eibt also keine nostalgische Verklärung, sondern sieht sich als Teil einer sozialen und politischen Bewegung. Die Geschichtswerkstatt versucht, den zum Teil widerstrebenden Tendenzen ein gemeinsames historisches Dach zu verschaffen.

Sammelprofil:
Gesammelt wird alles zum Stadtteil St. Georg (der bis 1937/38 auch den Hammerbrook und das Klostertor umfasste). Bei den gesammelten Unterlagen, die zu 90 Prozent aus den letzten 20 Jahren stammen, gibt es keinerlei Beschränkungen.


Bücher: Rund 1000, davon 100 zu St. Georg
Zeitschriftentitel: 4
Broschüren: Etliche
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 20
Plakate: ca. 100
Flugblätter: ca. 1000
Pressearchive: Komplett seit 20 Jahren (alles zu St. Georg aus 3 – 4 Hamburger Tageszeitungen und einzelne Artikel aus weiteren Gazetten)
Fotos: ca. 1000
Filme: ca. 20
Interviews: ca. 20
Objekte: Einiges (Transparente, Flyer, Werbung)

Kataloge:
Die Literatur ist auf dem Wege der elektronischen Erfassung

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Geschichtswerkstatt Wandlitz

Adresse:
Arendseer Str. 2
16348  Wandlitz
Telefon: 033397 / 22095 -   Fax: 033397 / 67 764
Email:  schmid-rathjen@t-online.de

Homepage:
www.geschichtswerkstatt-wandlitz.de

Öffnungszeiten:
flexibel

AnsprechpartnerInnen:
Dr. Claudia Schmid-Rathjen

Gründungsjahr
1999

Entstehungsgeschichte:
Gemeinsam auf die Spurensuche vor Ort machen sich seit Februar 1999 historisch Interessierte aus Wandlitz. Motto: selbst Lokalgeschichte erkunden und eigene Fragen stellen. Themenmuster bis zur heutigen Zeit werden aufgespürt, um zu ahnen, woher sie kommen, damit sie verstehen, wohin sie gehen können. Historische Projektarbeit bedeutet gemeinsam reden und stöbern, sehen und nachfragen, Sachzeugnisse zum Sprechen bringen und Unbekanntes gezielt herausfinden. (Selbst)qualifizierung gehört dazu: Üben der Grundtechniken historischen Arbeites (Quellenumgang, -kritik), Austausch über Fachliteratur, gemeinsames Besuchen von Archiven, Trainieren von Interviewtechniken ...


Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja
Fotos: ja
Interviews: ja

Kataloge:
Nicht erschlossen

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Gorleben Archiv

Adresse:
Rosenstr. 17
29439 Lüchow
Telefon: 05841 / 971 58 45 
Email:  gorlebenarchiv@t-online.de

Homepage:
www.gorleben-archiv.de

Öffnungszeiten:
Di und Do 9.00 bis 15.00 sowie nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Birgit Huneke

Gründungsjahr
2001, Aufbau des Archivs 2003

Entstehungsgeschichte:
Widerstand gegen die Atomanlagen bei Gorleben seit 1976 bis heute. Sammlung und Sicherung des inzwischen historisch, bedeutsamen Materials über eine einzigartige Protestgeschichte. Aufbewahrung und Archivierung des gesammelten Materials sowie Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben. 2017 wurde von der Leibniz Universität und dem Institut für Didaktik der Demokratie in Hannover ein Rahmenkonzept zur Zukunft des Gorleben Archivs verfasst. Damit konnten wir ein wachsendes, wissenschaftliches Interesse an der Aufarbeitung des Gorleben Konfliktes feststellen und wollen weiter Anstöße zum politischen Handeln geben.

Sammelprofil:
Fotos, Filme, Bücher, Zeitschriften, Flugblätter, Aufkleber, Buttons, Dokumente in Wort und Schrift, Privat- und Gruppenbestände von 1977 bis heute.

Nachlässe: 67 Regalmeter
Bücher: 2.000 Exemplare erfasst; bearbeitet ca. 5 Regalmeter
Broschüren: 3 Regalmeter erfasst; 2 Regalmeter unbearbeitet
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 1 Regalmeter
Plakate: 600 unterschiedliche Plakate, erfasst, bearbeitet, digitalisiert. 400 Exemplare sind über das Kulturerbe Niedersachsen kulturerbe.niedersachsen.de/viewer/ öffentlich zugänglich
Flugblätter: 700 Flugblätter digitalisiert. Erfasst, bearbeitet.
Pressearchive: 8 Regalmeter teilweise erfasst und digitalisiert. Komplette Sammlung der Elbe-Jeetze-Zeitung (EJZ) um das Thema Gorleben in Artikeln, Leserbriefen und Anzeigen seit 1973 bis 2016. Erfasst und digitalisiert.
Fotos: ca. 70.000 Fotos und Dias, ca. 15.000 digitalisiert. Erfasst, bearbeitet
Filme: 3000 Stunden digitalisiertes Film- und Hörmaterial, erfasst, bearbeitet
Interviews: Sind in den einzelnen Beständen der ProtagonistInnen enthalten
Objekte: 2 Regalmeter; ist nicht unser Schwerpunkt!

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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GrauZone, Dokumentationsstelle zur nichtstaatlichen Frauenbewegung in der DDR

Hinweis:
Seit 2004 Bestandteil der Archive der Robert-Havemann-Gesellschaft, siehe unter Robert-Havemann-Gesellschaft - Archive der DDR-Opposition.

Berlin



Kataloge:
Bestände recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Hans-Litten-Archiv

Adresse:
Lange Geismar Str. 3
37073  Göttingen
Telefon: 0551 / 770 88 07 -   Fax: 0551 / 770 88 09
Email:  email@hans-litten-archiv.de

Homepage:
www.hans-litten-archiv.de

Öffnungszeiten:
Do 15.00 - 20.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Günther Siedbürger

Gründungsjahr
2005

Entstehungsgeschichte:
Die Gründung des Hans-Litten-Archivs erfolgte aus dem Trägerkreis des ca. Mitte der 1990er Jahre gegründeten Rote-Hilfe-Archivs in Göttingen heraus, in dem bereits Dokumente über den Widerstand gegen die Verfolgung der radikalen Linken, der sozialen Bewegungen und der Arbeiterbewegung durch Polizei und Justiz seit der Wiedergründung der Roten Hilfe Mitte der 70er Jahre archiviert waren. Ziel der neuen Archivgründung war es, die Arbeit des Archivs auf eine breitere gesellschaftliche Basis zu stellen, seine inhaltliche Tätigkeit zugleich auszuweiten und zu präzisieren, sie in größerer Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zu betreiben und nicht zuletzt eine finanzielle Basis für die kontinuierliche Existenz des Archivs zu sichern. Der Trägerverein hat sich der Errichtung und Förderung eines Archivs der Solidaritätsorganisationen der Arbeiter- und Arbeiterinnenbewegung und der sozialen Bewegungen verschrieben. Gesammelt werden Materialien der Roten Hilfe und anderer linker Antirepressionsgruppen sowie Dokumente zur Geschichte der politischen Justiz und der Verfolgung vom Ende des Ersten Weltkrieges über die NS-Zeit, der Verfolgung von Kommunisten unter Adenauer und der Berufsverbote der 1970er Jahre bis zur Gegenwart. Diese Materialien werden gesammelt, verzeichnet, inhaltlich erschlossen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Bildungsveranstaltungen, Vorträgen, Stadtrundgängen und wissenschaftlichen Publikationen werden Ergebnisse der Forschungsarbeiten öffentlich gemacht. Der Namensgeber Hans Litten war einer der bekanntesten Rechtsanwälte der Roten Hilfe in der Weimarer Republik und wurde als "Mann, der Hitler in die Enge trieb", bekannt. 1938 starb er im KZ Dachau.

Sammelprofil:
Das Hans-Litten-Archiv sammelt Materialien der Roten Hilfe und anderer linker Antirepressionsgruppen sowie Dokumente zur Geschichte der politischen Justiz und der Verfolgung vom Ende des Ersten Weltkrieges über die NS-Zeit, der Verfolgung von Kommunisten unter Adenauer und der Berufsverbote der 1970er Jahre bis zur Gegenwart. Gesammelt werden dabei Dokumente, Briefe, Publikationen, Flugschriften, Buttons, Fotos, Dias, Fahnen, Transparente, Presseausschnitte, Luftballons usw. Die Bestände entstehen über engen Kontakt zur Roten Hilfe e.V. und gezielte Akquisitionen, oft jedoch auch eher zufällig.

Nachlässe: ca. 80 Ordner
Bücher: ca. 20 m
Zeitschriftentitel: ca. 160 Titel in 15-20 Jahrgängen
Broschüren: ca. 3 m
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: vereinzelt
Plakate: ca. 200
Flugblätter: ca. 6 Kartons
Pressearchive: ca. 3 Ordner
Fotos: < 100
Filme: etwa 10
Objekte: ca. 2 Kartons
Elektronische Dokumente: Umfang nicht benennbar

Kataloge:
Erst zum kleinen Teil erschlossen

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Hex Libris Frauenarchiv und Bibliothek

Adresse:
c/o EWA e.V.; Prenzlauer Allee 6
10405 Berlin
Telefon: 030 / 44 25 542 -   Fax: 030 / 40 30 14 76
Email:  ewa.ev@arcormail.de

Homepage:
www.ewa-frauenzentrum.de

Öffnungszeiten:
Di 11.00 - 15.00, Do 15.00 - 19.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Frau Arnold

Gründungsjahr
1988

Entstehungsgeschichte:
1988 setzte sich im Frauenzentrum Fennpfuhl die Projektgruppe Frauenbibliothek das Ziel, Dokumente zur Frauenbewegung der DDR zu sammeln. Gespendete Materialien wurden zunächst in verschiedenen Wohnungen gelagert und bearbeitet. 1990-1992 konnten Bibliothek und Archiv als ein Projekt des Unabhängigen Frauenverbandes UFV in das Haus der Demokratie umziehen. Die Bibliothek HexLibris wurde dann vom EWA-Frauenzentrum übernommen. Im HexLibris Archiv ist eine von zwei erhaltenen FÜR DICH Gesamtausgaben archiviert.

Sammelprofil:
Zeitschriften gezielt (unterschiedliche viele Jg. je Zeitschrift); Zeitungsausschnittarchiv 1989-2009; Akten: seit 1989; Plakate, Fotos, Filme: seit 1989; Graue Literatur: seit 1988

Nachlässe: Akten 20 Regalmeter
Bücher: 4.500
Zeitschriftentitel: 8
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 20
Plakate: 2.000
Pressearchive: 4 - 5 Regelmeter
Fotos: 500
Filme: 15 Eigenproduktionen, ca. 50 Videos und DVDs
Objekte: 5

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort, Zeitungsausschnitte nicht erfasst

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Hydra - Treffpunkt und Beratung für Prostituierte

Adresse:
Köpenicker Str. 187/188
10997 Berlin
Telefon: 030 / 611 00 23 -   Fax: 030 / 611 00 21
Email:  kontakt@hydra-berlin.de

Homepage:
www.hydra-berlin.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di + Fr 10.00 - 14.00, Do 16.00 - 20.00

AnsprechpartnerInnen:
Simone Wiegratz

Gründungsjahr
1980

Entstehungsgeschichte:
Gründung als Selbsthilfeorganisation und Lobbying

Sammelprofil:
Thematischer Bezug zu Prostitution, Sexualität, Sexarbeit, Feminismus


Bücher: 572 (inkl. Zeitschriften und Broschüren)
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 1 Regalmeter
Filme: ca. 200 Videos

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort (Mediathek); Karteikarten (Pressearbeit 1980-1995)

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ID-Archiv

Hinweis:
1981 gegründet, 1988 vom Internationalen Institut für Sozialgeschichte (IISG) in Amsterdam übernommen, dort bis 2002 weiter entwickelt, heute als Bestand zugänglich (socialhistory.org/en/collections/id-archiv-im-iisg-0).

Amsterdam



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Infoladen Leipzig

Adresse:
Koburger Str. 3
04277 Leipzig
Email:  leipzig@infoladen.de

Homepage:
www.conne-island.de/infoladen.html

Öffnungszeiten:
Di - Do 17.00 - 20.00 oder nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1992

Sammelprofil:
Sammelschwerpunkte: 1. Flüchtlinge, Asyl, Rassismus; 2. Antifa; 3. Feminismus, Sexismus, Schwule & Lesben; 4. linker Widerstand, RAF, Anarchie; 5. Repression, Polizei, Geheimdienste, Knast; 6. Militär, Rüstung, Kriegsdienstverweigerung; 7. Trikont, Etwicklungspolitik, einzelne Länder; 8. Wirtschaft, Sozialpolitik, Geschichte der sozialistischen Länder; 9. Wohnungspolitik, Hausbesetzungen; 10. Religionen, Islam, Sekten, Esoterik; 11. Biopolitik, Gentechnik, Behinderte; 12. Umwelt, Tierrechte, Drogen; Zeitraum: seit der Gründung (1992), z.T. auch ältere Jahrgänge von Zeitschriften (ab 70er Jahre), viele Zeitschriften erst ab 2000. Gezielt werden Bücher, CD-Roms und Zeitschriften bestellt, eher zufällig werden Broschüren, Plakate und Flugblätter gesammelt.


Bücher: 5.500
Zeitschriftentitel: 250, davon 110 im Abo
Broschüren: 1.300
Plakate: 1.000
Flugblätter: 500
Pressearchive: wegen Nichtnutzung sehr umfangreiche Sammlung der Jahre 1992-2002 entsorgt
Filme: 1.000
Elektronische Dokumente: 75 CD-Roms

Kataloge:
Online-Katalog ildb.nadir.org

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Informationsbüro Nicaragua e.V.

Adresse:
Deweerthstr. 8
42107  Wuppertal
Telefon: 0202 / 30 00 30 -   Fax: 0202 / 31 43 46
Email:  info@informationsbuero-nicaragua.org

Homepage:
www.infobuero-nicaragua.org

Öffnungszeiten:
In der Regel Mo - Do 10.00-17.00 ( und evtl. nach Absprache)

AnsprechpartnerInnen:
Sonja Lüddecke / Dietrich Tuschhoff

Gründungsjahr
1978

Entstehungsgeschichte:
Das Informationsbüro Nicaragua gehört zu den ältesten Organisationen der Nicaragua-Solidaritätsbewegung. Historisch gesehen lassen sich folgende Gründungsdaten dieser Bewegung festhalten: das erste Treffen der Nicaragua-Soligruppen aus Wuppertal, Hamburg, Göttingen und Berlin im April 1978, die erste Ausgabe der Nicaragua Nachrichten im Mai 1978, gemeinsam herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees der BRD und Westberlin, produziert durch das Büro Nicaragua in Wuppertal, und im August 1978 die formale Vereinsgründung des Informationsbüro Nicaragua. Die Geschichte des Informationsbüros war bis in die 90er Jahre eng verknüpft mit den Konjunkturen der Solidaritätsbewegung zu Mittelamerika und speziell zu Nicaragua. Heute liegen unsere Arbeitsschwerpunkte im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit zu Lateinamerika und in der Zusammenarbeit und Förderung von Basisinitiativen in Nicaragua. Wir stellen Informationen bereit, geben Publikationen heraus, erstellen Bildungsmaterialien, unterhalten ein öffentlich nutzbares „Dritte-Welt-Archiv“, vermitteln ReferentInnen, führen Besuchsreisen mit lateinamerikanischen Gästen durch und organisieren Aktionen, Veranstaltungsreihen und Seminare. Seit jeher hat das Informationsbüro Nicaragua internationalistische Debatten angeregt und sich nicht nur mit Nicaragua-spezifischen Themen auseinandergesetzt. Unsere Themen sind: Antirassismus und Migration, Freihandel, Privatisierung, Arbeits- und Lebensbedingungen in den Ländern des globalen Südens, Fragen der sozialen Sicherheit im globalisierten Kapitalismus, Gender und reproduktive Rechte, sowie ökologische Zukunftsfähigkeit. Themen, die wir anhand unserer Einblicke und Kontakte in Nicaragua und Lateinamerika exemplarisch für Menschen in Deutschland anschaulich machen wollen. Dabei geht es uns nicht allein darum, einen Beitrag zur Bildung zu leisten, sondern auch zur Mobilisierung und Unterstützung von Menschen und sozialen Organisationen, die für menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen: hier in Europa und in den Ländern des Südens. Das Informationsbüro hat eine offene Struktur, die in der Regel alle 14 Tage eine Bürositzung beinhaltet, an der sich zur Zeit 10 Menschen aktiv beteiligen. Gleichzeitig unterhält das Büro eine hauptamtliche Struktur.

Sammelprofil:
Das Informationsbüro Nicaragua führt ein umfangreiches und öffentlich zugängliches Archiv zu Themen der Dritten Welt mit dem Schwerpunkt auf Mittelamerika. Gezielt werden aktuell ca. 30 Zeitschriften regelmäßig gesammelt (es waren wohl mal mehr als 100, sukzessiver Abbau seit Mitte der 90er). Dazu kommen - möglichst vollständig - deutschsprachige (Buch-) Veröffentlichungen zu Nicaragua Der Rest wird mittlerweile eher zufällig gesammelt, wobei v.a. die jeweils aktuellen Themen des Büros (über einen längeren Zeitraum) ausschlaggebend sind.


Bücher: ca. 10.000
Zeitschriftentitel: ca. 40 Regalmeter, plus ca. 20 (Umzugs-)Kartons
Broschüren: ca. 40 Regalmeter, plus ca. 40 (Umzugs-)Kartons, inkl. Flugblätter und Presseausschnitte
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 30-40
Plakate: ca. 500
Flugblätter: bei Broschüren enthalten
Pressearchive: bei Broschüren enthalten
Fotos: ca. 6.000
Filme: ca. 120 Videos
Interviews: über 100 Cassetten und ca. 25 Interviews auf DVDs bzw. CDs

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.archiv3.org

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Informationszentrum Dritte Welt iz3w

Adresse:
Kronenstr. 16 a
79100 Freiburg
Telefon: 0761 / 74003 -   Fax: 0761 / 709866
Email:  archiv@iz3w.org

Homepage:
www.iz3w.org

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 10.00 - 1600

AnsprechpartnerInnen:
Christian Neven-du Mont

Gründungsjahr
1968

Entstehungsgeschichte:
Gegründet zur Unterstützung der Informations- und Solidaritätsarbeit des Trägervereins des iz3w, Aktion Dritte Welt e.V., insbesondere zur Informationsbeschaffung für die ehrenamtliche Redaktion der Zeitschrift iz3w. Später trat die Information einer kritischen Öffentlichkeit (lokal und überregional) in den Vordergrund, seit 1998 Mitglied des Archivverbundes Archiv3, der seit 2007 eine Online-Datenbank www.archiv3.org betreibt, die zu sozialen Preisen Dokumentkopien von über 200.000 Fundstellen vertreibt.Zum Selbstverständnis des iz3w siehe www.iz3w.org Wir über uns.

Sammelprofil:
Laufend ca. 200 Zeitschriften, insgesamt etwa 800 aus der Geschichte der Dritte-Welt- bzw. Solidaritätsbewegung,von ca. 1965-2000 hunderttausende Zeitungsausschnitte zu Ländern des Trikont (nicht bibliographisch erfaßt), laufend graue Literatur und Unterrichtsmaterialien zu Ländern und Sachthemen wie Antimilitarismus, Bevölkerungspolitik, Entwicklungspolitik, Ernährung, Gesundheit, Kinder, Kirche, Kultur, Linke u. Solibewegung, Menschenrechte, Migration, Ökologie, Politik, Rassismus, Sex & Gender, Tourismus, Wirtschaft.


Zeitschriftentitel: 1.000
Plakate: vereinzelt
Flugblätter: zahlreich
Fotos: vereinzelt
Filme: 4-5
Elektronische Dokumente: 12 Online-Zeitschriften

Kataloge:
www.archiv3.org ; www.zdb-opac.de

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Internationale Forschungsstätte Archiv Frau und Musik

Adresse:
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt a. M.
Telefon: 069 / 95 92 86 85 -   Fax: 069 / 95 92 86 90
Email:  info@archiv-frau-musik.de

Homepage:
www.archiv-frau-musik.de

Öffnungszeiten:
Mo - Do 9.00 - 15.30; Fr 9.00 - 12.00 (nur nach Voranmeldung)

AnsprechpartnerInnen:
Teresa Blaszke

Gründungsjahr
1979

Entstehungsgeschichte:
Vor über 30 Jahren verfasste die Dirigentin Elke Mascha Blankenburg in der Zeitschrift "Emma" einen Artikel über vergessene Komponistinnen. Kurze Zeit später versammelten sich Musikerinnen aus aller Welt, um sich in einem Arbeitskreis, dem Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik e. V., zu vereinen. Sie begannen, den gesamten Noten-Bestand im musikwissenschaftlichen Institut Köln zu durchforsten, um schließlich auf eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Komponistinnen zu stoßen. Innerhalb von nur einem Jahr waren mit Hilfe der Mitglieder des Vereines rund 300 weibliche Namen in diversen Musikbibliotheken gefunden. Das Archiv Frau und Musik war geboren. Den Vorstand der ersten Stunde bildeten: Elke Mascha Blankenburg als 1. Vorsitzende, Sigrid Ernst als 2. Vorsitzende und als 3. Vorsitzende Barbara Heller. Was als Privatinitiative begann, wuchs schnell zu einer bedeutenden Institution im Bereich Frau und Musik heran. Mit Hilfe der Stadt Kassel zog das Archiv erstmals in eigene Räumlichkeiten. Nach drei weiteren Umzügen befindet sich das Archiv nun in den Hoffmanns Höfen, Frankfurt am Main, wo es nicht nur seinen festen Platz innerhalb einer hervorragenden Infrastrukur, sondern auch im Kulturleben der Mainmetropole gefunden hat.

Sammelprofil:
Die Internationale Forschungsstätte Archiv Frau und Musik widmet ihre Arbeit ausschließlich dem Schaffen, Wirken und Leben von Komponistinnen. Es pflegt weltweit den größten Bestand an Notenhandschriften und -drucken von Komponistinnen vom 9. bis 21. Jahr¬hun¬dert. Von besonderer Bedeutung sind Vor- und Nachlässe, eine umfangreiche Plakatsammlung sowie Ton- und Bildträger. Eine Präsenzbibliothek mit Literatur über Komponistinnen und Interpretinnen ergänzt den Bestand. Unter den Schätzen des Archivs befinden sich Brief-Autographe aus dem Nachlass von Clara Schumann, Früh- und Erstdrucke bislang kaum bekannter Komponistinnen und eine umfangreiche Postkartensammlung zum Thema Damenblaskapellen.

Angaben zum Bestand: Das Archiv besitzt über 20 000 Medieneinheiten.


Kataloge:
Die Bestände des Archiv Frau und Musik sind über den Online-Katalog des Verbunds Frankfurter Museumsbibliotheken recherchierbar: www.archiv-frau-musik.de/cms/onlinekatalog
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Internationales Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen

Adresse:
Lothringer Str. 64
46045 Oberhausen
Telefon: 0208 / 85 36 07 
Email:  friedensa@aol.com

Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Ellen Diederich

Entstehungsgeschichte:
Seit 1981 haben Fasia Jansen und ich Friedens- und Frauenarbeit in verschiedenen Teilen der Erde gemacht: Frauenfriedensmärsche von Kopenhagen nach Paris, Berlin - Wien, Dortmund - Brüssel, Aktionen im Atomtestgebiet Nevada, Blockadeaktionen an Stationierungsorten, Aktionen bei den Weltfrauenkonferenzen in Nairobi und Peking, Initiierung von Dialogen zwischen Frauen aus Ost und West, Beteiligung an den Gipfelgesprächen zwischen Reagan/Bush und Gorbatschow, Organisierung von Friedensaktionen in Kriegsgebieten, El Salvador, Nordirland, Bosnien, Chiapas, Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen, Öffentlichkeitsarbeit in Form von Artikeln, Radiosendungen, Filmen, Ausstellungen, Dia-Schauen, Bildung von Netzwerken durch die Fahrten mit dem Frauenfriedensbus, insgesamt etwa 250.000 km durch Europa und die USA und vieles mehr. Bei den Aktionen haben wir gesehen: Frauen machen den größten Teil der Friedensarbeit. Das aber wird sehr wenig dokumentiert. So begannen wir, bei den Aktionen zu sammeln: Flugblätter, Zeitungsartikel, Filme, Fotos, Plakate, Tondokumente, Kunstgegenstände, Bücher. Inzwischen ist es eine große Sammlung geworden. Nach dem Tod von Fasia Jansen haben wir dem Archiv ihren Namen gegeben.

Sammelprofil:
Frauenbewegung, Friedensbewegung, Kriege, Menschenrechtsfragen, Umwelt, gezielt länderspezifisch, Große Sammlung zum Nahostkonflikt, Bosnien, Kosovo, Nordirland, Weltfrauenkonferenzen, Frauen in verschiedenen Kontinenten und vieles mehr.

Angaben zum Bestand: Fotoausstellungen zu Palästina/Israel, Weltfrauenkonferenz Peking, Gorleben, die Region der Zapatisten in Chiapas/Mexiko, das Atomtestgebiet in Nevada, Friedensnobelpreisträgerinnen, Frauen für den Frieden. In Arbeit: 100 Jahre Geschichte des Internationalen Frauentages am 8. März. 600 themenspezifische Ordner, einige hundert Videos zu den o.a. Themen, ebenso Tondokumente, Interviews, Mitschnitte von Diskussionen und Veranstaltungen.
Nachlässe: einige
Bücher: ca. 3.000
Broschüren: viele
Plakate: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja
Fotos: ca. 5.000
Interviews: unzählige
Objekte: viele

Kataloge:
Die Materialien sind nicht erschlossen; Digitalisierung begonnen.

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Jarrestadt-Archiv

Adresse:
Wiesendamm 123
22303  Hamburg
Telefon: 040 / 279 18 17 -   Fax: 040 / 279 18 17
Email:  info@jarrestadt-archiv.de

Homepage:
www.jarrestadt-archiv.de

AnsprechpartnerInnen:
Alexander Reinfeldt

Gründungsjahr
1991

Sammelprofil:
Sozial- und architekturgeschichtliche Quellen und Literatur zum Stadtteil; Oral-History-Dokumente (Interviews); Fotografien; 20. Jahrhundert


Bücher: ja
Broschüren: ja
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ja
Plakate: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja
Fotos: ja
Interviews: ja

Kataloge:
teilweise erschlossen (elektronischer Katalog vor Ort)

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Kabrack! – Bibliotheken und Archive der Projektwerkstatt

Adresse:
Ludwigstr. 11
35447  Reiskirchen-Saasen
Telefon: 06401 / 903283 -   Fax: 03231 / 1434654
Email:  saasen@projektwerkstatt.de

Homepage:
www.projektwerkstatt.de/saasen

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Jörg Bergstedt

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Archive und Bibliotheken sind Teil der offenen Aktionsplattform Projektwerkstatt. Die Idee solcher Aktionshäuser entstand in der alten, unabhängigen Jugendumweltbewegung. Die Projektwerkstatt ist die älteste und letzte der damaligen Einrichtungen (Rest ist eingeschlafen, etabliert oder umgewandelt worden). Ziel des Hauses ist die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien für unabhängige, politische Projekte. Neben den Archiven sind verschiedene Werkstätten (Holz, Metall, Theater, Musik, Layout, Internet, Fahrrad, Sabotage etc.) im Haus.

Sammelprofil:
Archive und Bibliotheken erfassen alle typischen Themen politischer Bewegungen. Die Ausrichtung ist stark auf Bedarf und Themen politischer AktivistInnen ausgerichtet. So finden sich neben den klassischen Themen wie Ökologie, Wirtschaft, Bildungskritik, Anarchie, Marxismus, Gender oder Tierrechte Schwerpunkte zu Bewegungsdebatten, Dokumentation großer Organisierungen (Expo 2000, Castor, G8-Gipfel usw.) und ein spezielles Direct-Action-Archiv. Brisant sind die Quellensammlungen zu Recherchen mit teilweise nachfolgenden Veröffentlichungen, z.B. Inhalten und Strukturen von NGOs und (Protestparteien), zu vereinfachten Welterklärungen (Esoterik, Verschwörungstheorien usw.) oder den Seilschaften der Agrogentechnik.

Nachlässe: Laufende Archivierung zu Kampagnen
Bücher: ca. 20.000
Zeitschriftentitel: ca. 50
Broschüren: viele, viele
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: nur einige
Plakate: kaum
Flugblätter: viele
Pressearchive: viele
Fotos: viele
Filme: ca. 1.000
Interviews: Einige Audio-CDs/Kassetten
Objekte: Sammlung von Transparenten zur politischen Nutzung (keine Archivierung als Selbstzweck)
Elektronische Dokumente: Etliche vorhanden – wir haben mehrere Zusammenstellungen von solchen Dokumenten als CD und Downloadbereich bereitgestellt.

Kataloge:
Die Materialien sind nicht erschlossen.

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Kemnik Archiv

Hinweis:
Das Kemnik Archiv in Konstanz wurde ab 1998 aufgebaut und 2011 geschlossen. Die Bestände wurden teils an andere Archive/Bibliotheken gegeben, teils in Privatbesitz rückgeführt.

Konstanz



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Kiezarchiv Klausener Platz

Adresse:
Seelingstr. 14
14059 Berlin
Telefon: 030 / 30824495 -   Fax: 030 / 30824498
Email:  geschichte@klausenerplatz.de

Homepage:
www.klausenerplatz.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr: 10.00 - 14.00; Di, Do 14.00 - 18.00

AnsprechpartnerInnen:
Klaus Betz Harald Marpe

Gründungsjahr
2009

Entstehungsgeschichte:
Verein Kiezbündnis wurde 1999 gegründet, sieht sich aber im historischen Zusammenhang mit früheren Bewegungen (Arbeiterwiderstand gegen Nazis, Mieterinitiativen, Hausbesetzer usw.) und möchte deren Dokumente sichern und zugänglich machen. Daneben hat die eigene Tätigkeit bereits viele Archivalien gezeitigt, die wir sichern wollen.

Sammelprofil:
Alle Dokumente zur Geschichte des Stadtteils von Berlin-Charlottenburg (gegründet 1705). Dokumente bis 1960/70 in Form von Publikationen bzw. als Archivgut im Landesarchiv Berlin und im Bezirksarchiv vorhanden; Seither auch im Original (Fotos, Broschüren, Flugblätter und -schriften).

Nachlässe: Mieterinitiativen, Geschichts-AG (ca. 5 lfm)
Bücher: ca. 100 Titel
Zeitschriftentitel: KiezBlatt (komplett ab 2001), frühere unvollständig
Broschüren: ca. 20
Plakate: ca. 50
Flugblätter: wenige
Pressearchive: 1 Karton
Fotos: ca. 100
Filme: 6 (und 10 Videos von Zeitzeugeninterviews)
Objekte: Demo-Utensilien
Elektronische Dokumente: ca. 200 Digitalisate (Fotos, Zeitungen, Plakate)

Kataloge:
Nicht erschlossen (geplant für 2011)

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Kölner Frauengeschichtsverein - Historische und kulturelle Bildung von Mädchen und Frauen

Adresse:
Marienplatz 4
50676 Köln
Telefon: 0221 - 24 82 65 -   Fax: 0221 - 24 03 587
Email:  info@frauengeschichtsverein.de

Homepage:
www.frauengeschichtsverein.de

Öffnungszeiten:
Nutzung von Bibliothek und Archiv nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Irene Franken / Nina Matuszewski

Gründungsjahr
1986

Entstehungsgeschichte:
Im Herbst 1984 entstand die Idee, frauengeschichtliche Führungen in Köln anzubieten, im April 1985 führten Irene Franken und Gwen Edith Kiesewalter den ersten Stadtrundgang durch. Im Mai 1986 wurde der Kölner Frauengeschichtsverein gegründet. Das Anliegen des gemeinnützigen Vereins ist es, die Geschichte von Frauen in Köln aus feministischer Perspektive zu erforschen, sie in Stadtrundgängen, Veranstaltungen, Publikationen, Ausstellungen etc. zu vermitteln und durch Straßenum- und Neubenennungen im Stadtbild sichtbar zu machen. Das regelmäßige Angebot umfasst inzwischen mehr als 30 verschiedene frauengeschichtliche Stadtrundgänge, Kunst- oder Friedhofsführungen und Rheinfahrten. Hinzu kommen Ausstellungen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen, zu runden Jubiläen oder zu regelmäßigen Gedenkfeiern wie dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz.

Sammelprofil:
Bibliothek und Materialsammlung zur Geschichte von Frauen in Köln umfassen 2000 Jahre Stadtgeschichte. Dokumentation zur Frauenbewegungs-, Lesben- und Migrantinnengeschichte: 1968 bis heute

Nachlässe: Vor- und Nachlässe von ProtagonistInnen oder Gruppen, Broschüren, Flugblätter, Presseaus-schnittsammlungen zur Neueren Frauenbewegungs-, Lesben- und Migrantinnengeschichte: derzeit ca. 60 Archivkartons, der Bestand wird aktiv erweitert
Bücher: 2.000
Zeitschriftentitel: 50-60
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: bei Büchern enthalten
Plakate: ca. 70
Pressearchive: Materialsammlung zur Kölner Frauengeschichte (ohne Neuere Frauenbewegungs- und Les-bengeschichte): ca. 28 Regalmeter sowie ein paar noch unbearbeitete Kartons im Keller
Fotos: ca. 200 Motive auf Dias, darunter wenig originäre Bilder mit Bildrechten; aus dem Kontext der Neuen Frauenbewegung ca. 40
Filme: ca. 40
Objekte: ca. 50
Elektronische Dokumente: werden erst seit 2010 gesammelt

Kataloge:
Die Bibliothek ist in einem elektronischem Katalog vor Ort erschlossen Die Materialsammlung ist über eine Aufstellungssystematik zugänglich Das Archiv zur Frauenbewegungs- und Lesbengeschichte wird derzeit geordnet und in einem elektronischem Katalog vor Ort verzeichnet, eine Publikation im Internet ist für die nähere Zukunft beabsichtigt
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Lesbenarchiv Frankfurt

Adresse:
Klingerstr. 6
60313 Frankfurt a.M.
Telefon: 069 / 29 30 45 
Email:  Lesbenarchiv.frankfurt@t-online.de

Homepage:
www.lesbenarchiv-frankfurt.de

Öffnungszeiten:
Mo 16.00 - 19.00 ; Di 11.00 - 13.00 ; Mi 17.00 - 20.30

AnsprechpartnerInnen:
Karin Weber / Gisela aus Isseborsch

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Das Lesbenarchiv entstand aus dem dringenden Bedürfnis, die verschwiegene, verschüttete, verfälschte Geschichte der Lesben, ihrer Lebensverhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart, die von ihnen geleistete Arbeit und das von ihnen erarbeitete Wissen sichtbar zu machen und zu dokumentieren. Wir wollen im Lesbenarchiv die Lesben in ihrer Gesamtheit darstellen, in ihrem privaten, kulturellen, sozialen und politischen Lebenszusammenhang und nicht ... aus einzelnen Perspektiven der Psychologie, Medizin oder gar der Kriminologie heraus. Wir ... verstehen uns deshalb als Politikum mit dem Ziel der Öffentlichkeitsarbeit. (Aus der Konzeption des Lesbenarchivs, 1990)

Sammelprofil:
Alles von, mit und zu Lesben. Gezielt: Bücher, Filme, Zeitschriften. Zufällig: Musik, Plakate ...


Bücher: 4.100
Zeitschriftentitel: 80
Broschüren: 100
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 20
Plakate: 800
Flugblätter: ungezählt
Pressearchive: ungezählt
Fotos: ungezählt
Filme: 150 DVD ; 500 Videos
Objekte: 1.000

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort (Bücher, Filme, Musik) Zeitschriften, Fotos und Objekte sind nicht erschlossen; Plakate sind digitalisiert;
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Lila Archiv

Adresse:
Neunkirchener Str. 9
98617  Meiningen
Telefon: 03693 / 529 04 09 
Email:  lilaarchiv@freenet.de

Homepage:
www.lilaarchiv.de

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung, z.Zt. eingeschränkt zugänglich

AnsprechpartnerInnen:
Dr. Ursula Sillge / Inge Buck

Gründungsjahr
1991

Entstehungsgeschichte:
Das Lila Archiv wurde offiziell 1991 nach dem Fall der Mauer gegründet. Es bewahrt einmaliges frauenrelevantes Kulturgut. Mit Informationen über Frauen und Frauenbewegung, DDR und Osteuropa, widerständige Bewegung, Lesben etc. versteht es sich als wichtige Ergänzung zu den Archiven der öffentlichen Hand. Die Farbe Lila ist für uns das Symbol für gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern in der Gesellschaft, denn Lila ist die paritätische Mischung von Rot und Blau. Wir fordern die geschlechterparitätische Besetzung aller Entscheidungsgremien von der UNO bis zum Dorf, vom Internationalen Gerichtshof bis zur Schiedsstelle, in Aufsichtsräten, Vorständen, Parlamenten usw.

Sammelprofil:
Frauen und Männer in der Gesellschaft (Geschlecht, Gender, Gender-Mainstream; Biografien von Frauen und einigen Männern; Frauenzeitschriften aus aller Welt); DDR bzw. östliche/neue Bundesländer und Osteuropa (Übersicht und Spezielles; Belletristik von und über Frauen in der DDR; Widerständige Bewegung, z.B. Sonntags-Club; Lesben; Schwule etc.) ; Nachlässe sowie Dauerleihgaben; Sondersammlungen (Speisekarten aus der DDR u.a. sozialistischen Ländern; Sammlung zu Schwangerschaft und Geburt; Sammlung zu Sterben, Friedhof, Beerdigung etc.)

Nachlässe: 12
Bücher: ca. 30.000
Zeitschriftentitel: ca. 100
Broschüren: zahlreich
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 25
Plakate: ca. 250
Pressearchive: Biografische- und Themen-Sammlungen
Fotos: diverse
Filme: ca. 100
Interviews: ca. 30
Objekte: diverse
Elektronische Dokumente: Kassetten, Video-Kassetten, CD's, DVD's

Kataloge:
Alphabeitscher Zeitschriftenkatalog (Kartei); AutorInnen und -Titellisten Bibliothek; Elektronischer Katalog vor Ort im Entstehen

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Louise-Otto-Peters-Archiv

Adresse:
Dresdnerstr. 82
04317 Leipzig
Telefon: 0341 52917185 -   Fax: 0341 52917185
Email:  lopleipzig@web.de

Homepage:
www.louiseottopeters-gesellschaft.de

Öffnungszeiten:
Di + Do 13.00 - 17.00 und nach Vereinbarung)

AnsprechpartnerInnen:
Heiner Thurm, Barbara Kunze

Gründungsjahr
1997

Entstehungsgeschichte:
Ziel ist, das Leben und Werk der Schriftstellerin, Journalistin und Frauenpolitikerin Louise Otto-Peters zu erforschen, archivieren und für NutzerInnen bereitzustellen. Damit verbunden ist die Entwicklung der Frauenbewegung darzustellen.

Sammelprofil:
Gesammelt wird: Veröffentlichungen von und über Louise Otto-Peters, von und über Personen aus ihrem Umfeld, über Entwicklung der Frauenbewegung (1840 - 2010)


Bücher: ca. 800
Zeitschriftentitel: 4
Pressearchive: eine Zahl kann nicht angegeben werden, es sind Artikel von 1840 bis in die Gegenwart

Kataloge:
Karteikarten (Personenverzeichnis der Zeitschrift "Neue Bahnen"); elektronischer Katalog vor Ort ( Bibliotheksbestand)
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Ökologie-Zentrum Aachen

Adresse:
An der Schanz 1
52064  Aachen
Telefon: 0241 / 889 14 25 
Email:  info@oekologie-zentrum-aachen.de

Homepage:
www.oekologie-zentrum-aachen.de

Öffnungszeiten:
DDi 10.00 - 12.00; M 16.00 - 18.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Birgitta Hollmann

Gründungsjahr
1981

Entstehungsgeschichte:
Das Ökologie-Zentrum wurde von Studenten der RWTH Aachen in einem besetzten Haus gegründet. Aktiv in der Anti-AKW-Bewegung und beschäftigt mit alternativen Fragestellungen zur Energiepolitik, insbesondere auch zum Braunkohletagebau bestand das Ziel, eine allgemein zugängliche Bibliothek und ein Archiv für Umweltfragen besonders auf lokaler Ebene zu gründen. Das Ökologie-Zentrum war auch gedacht als Treffpunkt für verschiedene Arbeitsgruppen, die sich mit ökologischen Schwerpunkten beschäftigten. Im Laufe der Geschichte verlagerte sich die Arbeit des Ökologie-Zentrums auf professionelle Arbeit im umweltpädagogischen Bereich. Durch den Umzug ins Welthaus Aachen 1995 war das ÖZ auch nicht mehr Treffpunkt für verschiedene Gruppen, sondern diese Gruppen fanden ebenfalls Räumlichkeiten im Welthaus.

Sammelprofil:
Gesammelt werden Bücher, Zeitschriften, Artikel und Dokumente zu lokalen Umweltthemen seit 1981


Bücher: ca. 1000
Zeitschriftentitel: ca. 20
Broschüren: ca. 500
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 30
Plakate: ca. 50
Pressearchive: ca. 20
Fotos: 2.000 Dias

Kataloge:
Die Bestände sind nicht erschlossen

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Papiertiger Archiv & Bibliothek Ku-Bi

Adresse:
Cuvrystr. 25
10997 Berlin
Telefon: 030 / 618 30 51 
Email:  papier.tiger@web.de

Homepage:
www.archivtiger.de

Öffnungszeiten:
Mo + Do, 14:30 - 18:00 Uhr, zusätzlich nach Vereinbahrung , begrenzt Rollstuhl-tauglich (2 Stufen)

Gründungsjahr
1984

Entstehungsgeschichte:
Der Vorläufer des heutigen Archivs hatte seinen Ursprung in dem im Januar 1981 besetzten "Kunst und Kultur Centrum Kreuzberg", kurz 'KuKuCK' genannt. Durch die Zusammenfassung mehrerer privater Buchsammlungen entstand Mitte 1983 die 'KuKuCKs-Bibliothek'. Im Jahr 1984 wurde der Verein mit der Kurzbezeichnung 'Ku-Bi e.V.' gegründet. Durch die Räumung des KuKuCK-Komplexes im Juli 1984 war die Bibliothek erst einmal ohne Bleibe. In dieser Zeit entstand die Idee, neben der Bibliothek auch ein Archiv der sozialen Bewegung aufzubauen. Unter dem Motto 'Von der Bewegung - Für die Bewegung' sollte Material über und von den unterschiedlichsten Bewegungen zentral gesammelt, ausgewertet und für alle Interessierten zugänglich gemacht werden. Im Mai 1985 wurden Bibliothek und Archiv, nun mehr unter dem Beinamen 'Papiertiger', eröffnet. Als Archiv & Bibliothek der Sozialen Bewegungen können wir eine Aufarbeitung der eigenen Geschichte in der Form unterstützen, indem wir als eine Art 'Gedächtnis für die Linke' fungieren, Materialien sammeln und Interessierten für Geschichtsarbeit zur Verfügung stellen. Für Bewegungen 'von unten' wird es zukünftig von großer Bedeutung sein, dass die Zeugnisse ihrer Geschichte nicht verloren gehen und breiten Kreisen frei zugänglich bleiben. Archive allein können sicherlich nicht die Unzulänglichkeiten der neuen sozialen Bewegungen aufheben. Sie bieten aber für heutige Initiativen Anknüpfungspunkte zu früheren Erfahrungen und ermöglichen dadurch theoretische und praktische Kontinuität politischen Handelns, die auf Grund der spezifischen Bewegungsstrukturen sonst nur schwer hergestellt werden können. Soweit es uns möglich ist, wollen wir diesen Prozess durch unsere Arbeit unterstützen.

Sammelprofil:
Wir sammeln Druckerzeugnisse aller Art von und über sozialen Bewegungen. Im Einzelnen sind das Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, Broschüren, Flugblätter, Presseausschnitte und Plakate. Zeitlich beginnt die Sammlung in den 60er Jahren und reicht bis heute. Wir sammeln alles, was uns in die Hände fällt - letztendlich ist der Bestand abhängig von dem, was uns, nicht zuletzt von den Bewegten selbst, zugetragen wird.


Bücher: 9.000 Einzelbände
Zeitschriftentitel: ca. 3.500
Plakate: Mehr als 3.000
Pressearchive: 2.300 Aktenordner und Stehschuber (Flugblätter, Presseartikel, Textkopien und Broschüren)

Kataloge:
Die Zeitschriften sind über Bestandslisten erfaßt.
Das andere Material ist nach Themenbereichen sortiert, ansonsten nicht übergreifend erschlossen.
Der Archivbereich zu Männlichkeit ist bei Dataspace verschlagwortet: www.nadir.org/dataspace

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Posopa - Verein zur Förderung von Forschungen zur politischen Sozialisation und Partizipation

Adresse:
Geschwister-Scholl-Str. 70
15537 Neu Zittau
Telefon: 03362 / 821810 -   Fax: 03362 / 8132
Email:  posopa@in-brb.de

Öffnungszeiten:
Allgemein zugänglich ohne Einschränkungen. Präsenzbibliothek. Kostenlose Benutzung. Über-nachtungs- und Arbeitsmöglichkeit im Besucher-Pavillon. Terminvereinbarung erforderlich.

AnsprechpartnerInnen:
Roland Gröschel

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Der POSOPA e.V. entstand in der Zeit des Zusammenbruchs der DDR als gemeinsames Projekt von Sozial- und Geisteswissenschaftlern aus Ost- und Westdeutschland. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses standen und stehen Fragen der historischen und aktuellen politischen Sozialisationsforschung, der historischen Jugendforschung und nach Demokratisierung der Gesellschaft und Partizipationsmöglichkeiten vor allem von Jugendlichen. Um diese Fragen zu bearbeiten wurde eine Forschungsbibliothek mit derzeit etwa 110.000 Medieneinheiten, etwa 230 Zeitschriftentiteln und ein Archiv (ca. 80 lfm) aufgebaut. Besondere Bedeutung kommt dem Interviewarchiv (Jugend im 20. Jahrhundert“ zu, das Tonaufnahmen von derzeit etwa 420 in der Regel mehrstündigen narrativen lebensgeschichtlichen Interviews umfasst. Die Interviews wurden seit Mitte der 1980 er Jahre mit vergleichbarer Methodik erhoben. Befragt wurden Angehörige, Mitglieder und funktionäre von Jugendbewegungen und Jugendorganisationen in Deutschland. Die Geburtsjahrgänge umfassen den Zeitraum von 1896 bis in die 1970er Jahre. Im Rahmen einer lebensumspannenden biographischen Erzählung wird der Jugendphase ein herausragender Stellenwert eingeräumt.

Sammelprofil:
Geschichte der Kindheit und der Jugend, Jugendhilfe, Jugendbewegungen und –organisationen, politische Sozialisation, gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen; bürgerliche und proletarische Jugendbewegung, Reformpädagogik, Lebensreformbewegung, Arbeiterbewegung, deutsche Sozial- und Kulturgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

Nachlässe: Archiv ca. 80 Regalmeter
Bücher: ca. 110.000
Zeitschriftentitel: ca. 230
Fotos: wenige

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort (ca. 15.000 Titel)

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Robert-Havemann-Gesellschaft - Archiv der DDR-Opposition

Adresse:
Schliemannstr. 23
10437  Berlin
Telefon: 030 / 447 108 0 -   Fax: 030 / 447 108 19
Email:  tina.krone@havemann-gesellschaft.de

Homepage:
www.havemann-gesellschaft.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 10:00 - 15:00 ; Mi 10:00 - 18:00

AnsprechpartnerInnen:
Geschäftsführer: Dr. Olaf Weißbach / Archivleiterin: Tina Krone

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Geschichte: Initiiert vom Gründerkreis des Neuen Forums; zunächst das Robert-Havemann-Archiv aufgebaut und betrieben; 1993 Aufnahme des in der Ost-Berliner Umwelt-Bibliothek entstandenen Matthias-Domaschk-Archivs; 2003 Übernahme des Archivs zur ostdeutschen Frauenbewegung GrauZone; Zusammenführung der drei Archive zum Archiv der DDR-Opposition; Ziele: Sammeln von Materialien zu Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur und diese Unterlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Beteiligung an der gesellschaftlichen Diskussion zum Thema mit eigenenen Publikationen und Angeboten für die historisch politische Bildung.

Sammelprofil:
Alle Zeugnisse für Widerstand, Opposition und widerständiges Verhalten gegen die SED-Diktatur von Gruppen und Einzelpersonen, von 1946 bis 1990, ohne geographische Begrenzung; Materialien zur Rolle der DDR-Opposition im Transformationsprozess im Zuge der deutschen Wiedervereinigung, 1990 bis Mitte der 1990-er Jahre.

Nachlässe: 500 lfm.
Bücher: 9.000
Zeitschriftentitel: ca. 150 lfm. (sehr grob geschätzt)
Broschüren: ca. 20 lfm.
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 115 (auf der Basis von Materialien aus unserem Archiv entstandene) und ca. 150 (zu Themen, die unsere Sammelschwerpunkte berühren)
Plakate: 800
Flugblätter: zahlreiche Flugblätter in ca. 160 persönlichen und ca. 120 Gruppenbeständen
Pressearchive: ca. 35 lfm
Fotos: 100.000
Filme: 5.000
Objekte: 200
Elektronische Dokumente: 1.000

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort;
Beständeübersicht unter www.havemann-gesellschaft.de
Gedruckte Findbücher; Personenregister und Stichwortkatalog zur Pressedokumentation

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Schwules Museum / Archiv & Bibliothek

Adresse:
Mehringdamm 61
10961 Berlin
Telefon: 030 / -61 20 22 85 
Email:  archivbibliothek@schwulesmuseum.de

Homepage:
www.schwulesmuseum.de/archiv/

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do, Fr 14.00 - 18.00 Uhr

Gründungsjahr
1985

Entstehungsgeschichte:
- Schwulenbewegung 70er Jahre - Museum gründete sich im Umfeld der Ausstellung "Eldorado" 1984 - Dokumentation und Bewahrung schwuler Geschichte

Sammelprofil:
- Zeitraum: alle Epochen - Vorhandene Exponate 1600 bis Gegenwart - gezielte Anwerbung von Nachlässen in der Szene; Ankäufe von Nachlässen

Nachlässe: ca. 50, je 1-50 Kisten
Bücher: 17.000
Zeitschriftentitel: 2.000-3.000 Titel
Broschüren: (bei den Büchern)
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 200
Plakate: ca. 5.000
Pressearchive: Sammlung (inkl. Flugblätter) nach 5.000 Stichwörtern
Fotos: 10.000
Filme: 5.000
Objekte: 100 Kartons
Elektronische Dokumente: im Aufbau

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek

Adresse:
Anklamer Str. 38
10115 Berlin
Telefon: 030 / 448 58 48 
Email:  spinnboden@spinnboden.de

Homepage:
www.spinnboden.de

Öffnungszeiten:
Mi + Fr 14.00 - 19.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Sabine Balke E.

Gründungsjahr
1973

Entstehungsgeschichte:
1973 wurde der Spinnboden - Lesbenarchiv und Bibliothek e.V. im damaligen West-Berlin gegründet. Heute sind wir, neben "Herstory" in New York das größte Lesbenarchiv der Welt.

Sammelprofil:
Wir sammeln alles von und über Lesben. Fundamentales und Rares zur Freundinnenkultur der Zwanziger Jahre - Dokumente des Berliner Lesbischen Aktions Zentrums (LAZ) - kontroverse Standpunkte feministischer Theoriebildung - private Sammlungen mit Papieren und Erinnerungsstücken alles Art - wissenschaftliche Abschlussarbeiten und vieles mehr. Wir fragen gezielt nach Nachlässen von Lesben aus der 2. Frauenbewegung. Kaufen gezielt Literatur zu unserem Thema. Und bekommen viele Bücherspenden.

Nachlässe: 50 Nachlässe und Sammlungen von Gruppen und PrivatFrauen
Bücher: 12.000
Zeitschriftentitel: 1.600
Broschüren: viele
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 500
Plakate: 1.500
Flugblätter: viele
Pressearchive: 20 Ordner mit Zeitungsausschnitten
Fotos: 1.000
Filme: 1.600
Objekte: viele

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.spinnboden.de
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Stadtteilarchiv Hamm

Adresse:
Carl-Petersen-Str. 76
20535  Hamburg
Telefon: 040 / 18 15 14 93 -   Fax: 040 / 18 15 14 94
Email:  Stadtteilarchiv@hh-hamm.de

Homepage:
www.hh-hamm.de

Öffnungszeiten:
Di 10.00 -12.00 und 17.00 - 19.00, Do 10.00 - 12.00

AnsprechpartnerInnen:
Gunnar Wulf

Gründungsjahr
1987

Entstehungsgeschichte:
Wir sind eine der Hamburger Geschichtswerkstätten. Erlebte Geschichte steht im Mittelpunkt.

Sammelprofil:
Zeitungsartikel, persönliche Dokumente, Fotos, Bücher


Bücher: ja
Broschüren: ja
Fotos: ja
Filme: ja
Interviews: ja

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Stadtteilarchiv Ottensen

Adresse:
Zeißstr. 28
22765 Hamburg
Telefon: 040 / 390 36 66 
Email:  info@stadtteilarchiv-ottensen.de

Homepage:
www.stadtteilarchiv-ottensen.de

Öffnungszeiten:
Mo + Mi 9.30 - 13.00 u. 14.00 - 16.30; Do 14.00 - 19.00; und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Frau Abramenski ; Herr Sandmann ; Frau von Malottki

Gründungsjahr
1980

Entstehungsgeschichte:
Ausstellung im Altonaer Museum 1982, Thema: Ottensen - Zur Geschichte eines Stadtteils. Danach eigenständige Weiterarbeit, erstes großes Projekt über Nationalsozialismus und Nachkriegszeit.

Sammelprofil:
Regionale Alltagsgeschichte, Frauengeschichte, Industriegeschichte, Arbeitergeschichte, Architektur, Gentrifizierung u.a.

Angaben zum Bestand: Bibliothek ca. 40 Regalmeter ; im Archiv "viel von allem"

Bücher: 40 Regalmeter
Broschüren: ja
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ja
Plakate: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja
Fotos: ja
Interviews: ja
Objekte: ja
Elektronische Dokumente: ja

Kataloge:
Autoren- und Titelkatalog (Karteikarten) ;
Elektronischer Katalog im Internet im Aufbau: www.stadtteilgeschichten.net

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Terre des Femmes-Archiv (Dokumentationsstelle)

Adresse:
Brunnenstr. 128
13355 Berlin
Telefon: 030 / 40 50 46 99 - 73 -   Fax: 030 / 40 50 46 99 - 99
Email:  archiv@frauenrechte.de

Homepage:
www.frauenrechte.de/online/index.php/dokumentationsstelle/dokumentationsstelle

Öffnungszeiten:
Mo - Do 10.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00; Fr 10.00 - 14.00

AnsprechpartnerInnen:
Ute Binder

Gründungsjahr
1981

Entstehungsgeschichte:
Teil der Aufklärungs- Öffentlichkeitsarbeit von TERRE DES FEMMES. Bereitstellen von Materialien zu Frauenrechten/Frauenrechtsverletzungen für alle am Thema Interessierten: SchülerInnen, Studierende, JournalistInnen, AnwältInnen, andere NROs. Hintergrundinfos für die Arbeit der Referentinnen von TDF Dokumentation der Entstehungsgeschichte des Vereins.

Sammelprofil:
Materialien zu Frauenrechten, zu einzelnen Ländern. Gezielt zu den Arbeitsschwerpunkten von TDF: Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen LGBTI, Frauenhandel/Zwangsprostitution, Gewalt im Namen der Ehre, Genitalverstümmelung, Frauen & Religion, Frauen & Migration, Weltfrauenkonferenzen ... Tägliche Internetrecherche

Nachlässe: Einzelfall: Nachlass von Herta Haas, Mitbegründerin von TDF
Bücher: 2.500
Zeitschriftentitel: ca. 50
Broschüren: 4.500
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 150
Pressearchive: ca. 104.500 Zeitungsartikel
Objekte: unerheblich
Elektronische Dokumente: ja

Kataloge:
Elektronische Kataloge vor Ort: Literaturedatenbank
Bestände auch recherchierbar im META-Katalog der Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken: www.meta-katalog.eu


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Thüringer Archiv für Zeitgeschichte Matthias Domaschk

Adresse:
Camsdorfer Ufer 17
07749  Jena
Telefon: 03641 / 539304 
Email:  archiv@thueraz.de

Homepage:
www.thueraz.de

Öffnungszeiten:
Di 9.00 - 15.00, Do 9.00 - 18.00 sowie nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Maria Riedel

Gründungsjahr
1991

Entstehungsgeschichte:
Das "Thüringer Archiv für Zeitgeschichte Matthias Domaschk" (ThürAZ) wurde 1991 zunächst unter dem Namen "Matthias-Domaschk-Archiv" (Jena) gegründet. Träger war und ist der Verein Künstler für Andere e.V., der aus der gleichnamigen Jenaer Gruppe der DDR-Opposition hervorgegangen ist. Die Gründung des Archivs stand in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der breiten gesellschaftlichen Debatte um die Funktion und Wirkung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Es diente zunächst der Aufbewahrung der Materialien der Repression in der SED-Diktatur, so etwa von Kopien der Akten des MfS. Mitte der 1990er Jahre erfolgte ein Funktionswandel in der Arbeit des Archivs, im Mittelpunkt der Sammlungstätigkeit des ThürAZ standen und stehen seit diesem Zeitpunkt die Überlieferungen der Opposition und des Widerstandes selbst, dabei handelt es sich mehrheitlich um Egodokumente.

Sammelprofil:
Das ThürAZ hat die Aufgabe des Spezialarchivs zum Themenfeld Zivilcourage, Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur für den Freistaat Thüringen. Die Erwerbungstätigkeit zielt insgesamt auf den Zeitraum 1945 bis 1990, die größte Überlieferungsdichte ist für die 1970er und 1980er Jahre zu verzeichnen. Geographisch liegt der Schwerpunkt auf den ehemaligen Bezirken Gera, Erfurt und Suhl, dem heutigen Freistaat Thüringen. Bestandsverdichtungen sind gegenwärtig für Jena, Saalfeld, Gera, Weimar und Erfurt zu verzeichnen.

Angaben zum Bestand: Den Kern des Archivbestandes bilden die Provenienzbestände mit ca. 100 Vor- und Nachlässen, Fotosammlungen und Körperschaften (Demokratischer Aufbruch Gera, Neues Forum Erfurt, Offene Arbeit/Umweltbibliothek Erfurt, Umweltbibliothek Berlin). Daneben befinden sich im Archiv Pertinenzsammlungen wie etwa zur Opposition in Jena oder zur Bürgerbewegung 1989/1990, aber auch eine umfangreiche Interviewsammlung und Sammlungen aus der archiveigenen Forschungs- und Gutachtentätigkeit. Ergänzend dazu gibt es ein Zeitungs- und Zeitschriftenarchiv für die Zeit 1945 bis 1990 und eine Präsenzbibliothek. Die Sammlungen enthalten: Egodokumente, wie Briefe, Gedächtnisprotokolle, Kalender, Tagebücher, Fotografien; Überlieferungen der Zweiten Öffentlichkeit, wie Plakate, Flugschriften, politischer oder künst-lerischer Samisdat, Musik- und Veranstaltungsmitschnitte; Schriftgut von Gruppen und Netzwerken, wie Arbeits- und Diskussionspapiere, Reader, Geschäftsunterlagen; staatliches Schriftgut, wie Beantwortung von Eingaben, Gerichtsurteile, Haftunterlagen, MfS- Kopien.


Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort ; Bestandsübersicht im Netz: www.thueraz.de

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Tte-Bücherei

Adresse:
Melchiorstr. 3
50670  Köln
Telefon: 0221 / 3 17 98 
Email:  info@tte-buecherei.de

Homepage:
www.tte-buecherei.de

Öffnungszeiten:
Di + Do 18.00 - 21.00

AnsprechpartnerInnen:
Andreas Hollender

Gründungsjahr
1980

Entstehungsgeschichte:
Entstanden als Leihbücherei im Vereinslokal TT-Embargo des Träger- und Fördervereins selbstverwalteter Jugendzentren in Leverkusen. Nach Ende des TT-Embargo mehrere kurze Stationen in Leverkusen, 1990 dann Umzug in das selbstverwaltete Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln, seitdem dort. Wir versuchen, mit unserer Arbeit sowohl Archiv für die emanzipatorischen Bewegungen zu sein als auch eine Leihbücherei. D.h. wir beschränken unsere Sammlung nicht auf die Materialien, die es in den "normalen" Bibliotheken und Archiven nicht gibt.

Sammelprofil:
Gesammelt wird Geschichte der Linken, Neue Soziale Bewegungen, Emanzipatorisches aus Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst und Kultur. Besonders am Herzen liegt uns der undogmatische Teil. Der Bestand resultiert ganz überwiegend aus Spenden, die von uns dann sortiert werden. Gekauft wird aus finanziellen Gründen ganz selten. Dokumente gibt es v.a. seit 1968.


Bücher: 15.000
Zeitschriftentitel: 1.000
Broschüren: Einige tausend, größtenteils nicht erschlossen
Pressearchive: weniges

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.tte-buecherei.de

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Umbruch Bildarchiv

Adresse:
Lausitzer Str. 10
10999 Berlin
Telefon: 030 - 612 30 37 
Email:  post@umbruch-bildarchiv.de

Homepage:
www.umbruch-bildarchiv.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 11.00 - 17.00

AnsprechpartnerInnen:
Leh

Gründungsjahr
1988

Entstehungsgeschichte:
Umbruch-Bildarchiv "Gegen die Unterbelichtung der linken Bewegung". Das Berliner Umbruch-Bildarchiv bietet umfangreiches Bildmaterial zu sozialen, kulturellen und politischen Brennpunkten. In Zusammenarbeit mit engagierten Gruppen und Initiativen präsentiert Umbruch Foto- und Videoberichte zu aktuellen Ereignissen unter www.umbruch-bildarchiv.de. Manch großer Worte überdrüssig machten wir uns auf die Suche nach einer Bildersprache. Eine, die der Lebendigkeit und Trotzigkeit, mit denen sich Menschen hier und anderswo wehren, gerecht wird. So entstanden "Graffitis". Von Nadelstichen gegen Spekulanten und Banker, von Aktionen autonomer Bewegungen wie dem Anti-Atomkraft-Widerstand, dem Häuserkampf, der Selbstorganisierung von Flüchtlings- und antifaschistischen Gruppen; Gegenöffentlichkeit sogenannter Minderheiten. Seit 1998 gibt es den Einstieg in bewegte Videobilder, das "Videofenster", Porträts von Flüchtlingen, Videos über aktuelle Ereignisse. 1999 kam der Sprung ins world-wide-web.

Sammelprofil:
Fotos (v.a.) zu sozialen und politischen Bewegungen seit 1980


Fotos: ca. 100.000 Fotos, Dias, Bilder zu politischen und sozialen Bewegungen seit 1980
Filme: ca. 100 Videos vor allem zur Flüchtlingsbewegung seit 1998

Kataloge:
Kein Katalog; Geordnet sind die Bildbestände in etwa 190 Themenmappen deren Aufteilung und Systematik sich an dem Themenschlüssel der Bibliothek des ID-Archivs im Internationalen Institut für Sozialgeschichte (IISG) in Amsterdam orientiert. Danach gibt es acht übergeordnete Themenbereiche (Arbeit, Bildung, Gesellschaft, Politik, Widerstand, Umwelt, Kultur, International). Ein Teil der Bilder ist digitalisiert und in Fotoserien auf der vereinseigenen Website www.umbruch-bildarchiv.de veröffentlicht.

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UMKEHR e.V. - Informations- und Beratungsbüro für Verkehr und Umwelt

Adresse:
Exerzierstr. 20
13357 Berlin
Telefon: 030 / 492-7473 -   Fax: 030 / 492-7972
Email:  info@umkehr.de

Homepage:
www.umkehr.de/themen-recherche.html

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10.00 - 16.00

AnsprechpartnerInnen:
Stefan Lieb

Gründungsjahr
1979

Entstehungsgeschichte:
UMKEHR e.V. , vielen noch unter seinem ursprünglichen Namen "Arbeitskreis Verkehr und Umwelt" bekannt, ist ein "Kind" der Bürgerinitiativ-Bewegung. Daher fördern wir die Einmischung der Bürgerinnen und Bürger in ihre eigenen Belange. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt bei der Hilfe zur Selbsthilfe, obwohl wir unsere Positionen auch bei Bundestags-Anhörungen und Verbändehearings öffentlich machen. Seit 1978 unterstützen wir Bürgerinitiativen, Mitarbeiter von Ortsgruppen verschiedener Verkehrsvereinigungen und auch engagierte Betroffene bei ihren Bemühungen um einen menschen- und umweltgerechteren Verkehr. Darunter verstehen wir: - Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel; - Reduzierung des Auto- und Flugverkehrs; - Entschleunigung des mweltschädigenden Verkehrs; - Umfassende Bügerbeteiligung an Verkehrsplanungen.

Sammelprofil:
Thema Verkehr und Umwelt und Bürgerrechte, ab 1979


Bücher: 5.000 (inkl. Broschüren)
Zeitschriftentitel: 10 - 15
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ja, z.Z. schlecht abschätzbar
Plakate: wenige
Flugblätter: ja
Pressearchive: ca. 20 Regalmeter
Fotos: nur noch Altbestände
Objekte: kaum, zufällig, unsystematisch

Kataloge:
Kein Katalog; die Unterlagen sind nach 1250 Stichpunkten sortiert

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Umweltbibliothek Chemnitz

Adresse:
Henriettenstraße 5
09112 Chemnitz
Telefon: 0371 / 3 00 000 
Email:  umweltbibliothek@umweltzentrum-chemnitz.de

Homepage:
www.umweltbibliothek-chemnitz.de/

Öffnungszeiten:
Di 10.00 - 12.00, Do 09.00 - 12.00 und 13.00 - 18.00

AnsprechpartnerInnen:
Ingrid Kasiske

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Die Umweltbibliothek war von Beginn ein wichtiger Bestandteil des in der "Wendezeit" entstandenen Umweltzentrums Chemnitz. Zunächst mit Büchern aus Privatbeständen der Chemnitzer Umweltgruppen und aus Spenden befreundeter Einrichtungen aus den AltBundesländern aufgebaut, stand mit wenigen Jahren Unterbrechung auch ein kleiner städtischer Etat zur regelmäßigen Beschaffung von Medien zur Verfügung. Interessierte Laien, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gehören zu unseren regelmäßigen Nutzern. Ein wichtiger Schwerpunkt ist nach wie vor die Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im angeschlossenen Dritte Welt Archiv werden Informations- und Bildungsmaterialien zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit gesammelt und entliehen.

Sammelprofil:
Umweltrecht und Geschichte der Umweltbewegung, Umweltberichte, Umweltbildung, Kinderbücher zum Umwelt- und Naturschutz, Natur- und Artenschutz, Verkehrs- und Stadtplanung, Wasser, Boden, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Abfälle, Immissionen, Schadstoffe, Klimawandel, Energie , Bauen, Verbraucherschutz, Länderkunde Entwicklungsländer, Soziale und Umweltsituation in Entwicklungsländern


Bücher: ca. 8.000
Zeitschriftentitel: ca. 800
Broschüren: bei Büchern enthalten
Pressearchive: 2

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.umweltzentrum-chemnitz.de

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Umweltbibliothek Dresden

Adresse:
Schützengasse 16-18
01067  Dresden
Telefon: 0351 / 4943 355 -   Fax: 0351 / 4943 400
Email:  umweltbibliothek@uzdresden.de

Homepage:
www.uzdresden.de/de/projekte/umweltbildung/umweltbibliothek/

Öffnungszeiten:
Mo - Do 10.00 - 19.00, Fr 10.00 - 14.00

AnsprechpartnerInnen:
Rita Hesse-Wieck

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
1990 gegründet von der Grünen Liga Sachsen, seit Dezember 1995 im Umweltzentrum Dresden, getragen vom gleichnamigen Verein. Sie bietet als Spezialbibliothek Medien zu allen Aspekten des Themas Umwelt. Sie ist Anlaufstelle für Fragen zum Thema Umweltschutz in Dresden und Treffpunkt von vielerlei Interessen und Anliegen (Gesundheit, Ernährung, Luft, Energie, Klima, Verkehr, Stadtgeschichte und -entwicklung, Austausch, Kommunikation).

Sammelprofil:
Thematische Schwerpunkte: Natur- und Umweltschutz, Gesundheit, Umweltbildung u. Umweltbücher für Kinder, Energie und Klima, Ökologisches Bauen, Fahrradkarten u. - Radwanderführer.


Bücher: 7.000
Zeitschriftentitel: 60
Filme: 40

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.umweltbibliothek-dresden.bbwork.de

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Umweltbibliothek Freiburg - Ecotrinova e.V.

Adresse:
Goethestr. 2, Souterrain
79100 Freiburg i.Br.
Telefon: 0761 - 707583-0 
Email:  ecotrinova@web.de

Homepage:
www.umweltbibliothek-freiburg.de/ ; Deatailinformationen: www.umweltbibliothek-freiburg.de/downloads/umweltbibliothekfreiburg.pdf

Öffnungszeiten:
Di 17:45 -19:00 und nach Vereinbarung ; nicht in den Schulferien

AnsprechpartnerInnen:
ECOtrinova e.V., Freiburg i.Br., Post: c/o Dr. Löser, Weiherweg 4 B, 79194 Gundelfingen

Angaben zum Bestand: Die Sammlung umfasst 150 Kisten und enthält neben 3.000 Büchern auch Graue Literatur und Archivgut, darunter auch Unterlagen von Bewegungen seit den 1970er Jahren.


Kataloge:
Systematisches Verzeichnis nach Freiburger Umwelt-Nummernsystem FUN; EDV und online- Verbundkatalog in Vorbereitung.

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Umweltbibliothek im Umweltzentrum Bielefeld

Hinweis:
1984 entstand aus der Anti-Atomkraft-Bewegung in Bielefeld das Umweltzentrum. Aus dem ehrenamtlich geführten Infoladen entwickelte sich eine der größten freien Umweltbibliotheken der Bundesrepublik. 2010 (?) musste die Bibliothek schließen.
Die Bestände (mehr als 8.000 Bücher) wurden von der Universitätsbibliothek Bielefeld übernommen: www.ub.uni-bielefeld.de


Bielefeld



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Umweltbibliothek Leipzig

Adresse:
Bernhard-Göring-Str. 152
04277  Leipzig
Telefon: 0341 / 30 65 180 -   Fax: 0341 / 30 65 179
Email:  info@umweltbibliothek-leipzig.de

Homepage:
www.umweltbibliothek-leipzig.de

Öffnungszeiten:
Mo 13:00 - 18:00 ; Di - Do 10:00 - 19:00 ; Fr 10:00 - 13:00

AnsprechpartnerInnen:
Roland Quester

Gründungsjahr
1988

Entstehungsgeschichte:
Die Umweltbibliothek Leipzig wurde 1988 als Literatursammlung in der kirchlichen Opposition der DDR gegründet, um der staatlichen Zensur und Desinformation in Umweltfragen entgegenzuwirken. Seit 1990 ist sie Teil des gemeinnützigen Vereins Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e. V. und wird von uns als öffentliche, für jeden zugängliche, kostenfreie und aktuelle Umweltinformationseinrichtung betrieben. Wir haben uns seit 1990 zur größten auf die allgemeine Öffentlichkeit orientierten Umweltbibliothek Deutschlands in freier Trägerschaft entwickelt und sind die einzige Umweltbibliothek im Regierungsbezirk Leipzig. Wir verstehen uns als eine zentrale Stelle umweltbe-zogener Informationsvermittlung in der Region. Zu unseren Nutzern gehören ebenso Schüler, Studenten und Lehrkräften, wie Privatpersonen, Vereins-, Behörden- oder Firmenmitarbeiter. Wir bieten Sach- und Fachmedien entsprechend den Bedürfnissen unserer Nutzer zur Ausleihe, sowie Zugang zu elektronischen Informationen und die Vermittlung von Umweltberatungs- und Umweltbildungsangeboten. Wir sind Mitglied des Deutschen Bibliotheksverbandes und nehmen am deutschen Fernleihverkehr teil.

Sammelprofil:
Die Themen der Umweltbibliothek greifen weit über den technischen Umweltschutz hinaus und berücksichtigen ebenso Zusammenhänge von Umweltfragen mit z.B. kulturellen, gesellschaftlichen, sozialwissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Fragestellungen. So finden sich bei uns u.a. Medien und Informationen zu den Themen Abfall / Altlasten / Bauen / Bio- und Gentechnik / Biologie / Boden / Bürgerbeteiligung / Chemie / Entwicklungsländer / Energie / Ernährung / Gesundheit / Garten / Haushalt / Klima / Lärm / Landwirtschaft / Luft / Naturschutz / Ökobilanzen / Politik / Psychologie / Permakultur / Recht / Regionalplanung / Stadtentwicklung / Tourismus / Technikfolgenabschätzung / Umweltpädagogik / Verkehr / Wald / Wasser / Wirtschaft / Zukunft

Nachlässe: 1 (Aktion "Stop Cospuden 90")
Bücher: 17.800
Zeitschriftentitel: 100
Broschüren: 2.700
Plakate: 70
Pressearchive: 1 (Leipziger Volkszeitung)
Filme: 350

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: leipzig.internetopac.de

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ARGUS Potsdam e.V. - Umweltbibliothek und Bürgerarchiv

Adresse:
Lindenstraße 34
14467  Potsdam
Telefon: 0331 / 201 55 11 -   Fax: 0331 / 201 55 12
Email:  bibo@argus-potsdam.de

Homepage:
www.argus-potsdam.de/umweltbibliothek.php

Öffnungszeiten:
Mo + Di 10:00 - 18:00

AnsprechpartnerInnen:
Dr. Elvira Schmidt

Gründungsjahr
1991

Sammelprofil:
Abfall / Abfallwirtschaft, Boden , Chemie in unserer Umwelt, Dritte Welt / Regenwald, Energie / Energiepolitik, Ernährung, Klima / Klimaschutz, Lärm / Lärmschutz, Luft / Luftverschmutzung / Luftreinhaltung, Medizin, Naturschutz, Ökologie / Ökologischer Landbau, Ökologisches Bauen, Philosophie/ Ideologie, Raumordnung / Städtebau / Landschaftsplanung, Ratgeber / Allgemeine Nachschlagewerke, Region / Potsdam / Land Brandenburg / Berlin, Tourismus / Erholung / Sport, Umwelterziehung, Umweltgeschichte, Umweltschutz allgemein, Umweltpolitik, Umweltrecht, Verkehr / Verkehrsplanung, Wald / Bäume, Wasser

Angaben zum Bestand: Bibliotheksbestand: rd. 3.000 Einheiten, fast ausschließlich Bücher, einige Zeitschriften;
Archivbestand: ist noch nicht vollständig aufgenommen, deshalb kann derzeit keine Anzahl angegeben werden; Bestand enthält: Fotos, Dias, Schriftgut (Flugblätter, Briefe, amtliche Schreiben aus der Zeit 1988-1993; Objekte, Videos (nach 1995), Interviews mit Protagonisten der Bürgerbewegung 1989, thematische Presseausschnittsammlungen.


Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Umweltzentrum-Archiv Münster

Hinweis:
1980 gegründet, 2011 aufgelöst, Bestände im Archiv für alternatives Schrifttum (www.afas-archiv.de).

Münster



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Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt

Adresse:
Im Grünen Grunde 1
22337  Hamburg
Telefon: 040 / 5276452 -   Fax: 040 / 591358
Email:  willi-bredel-gesellschaft@t-online.de

Homepage:
www.Bredelgesellschaft.de

Öffnungszeiten:
Di 15.00 - 18.00

AnsprechpartnerInnen:
René Senenko

Gründungsjahr
1988

Entstehungsgeschichte:
Aus der Bürgerinitiative zum Erhalt des alten Torhauses am ehemaligen KZ Fuhlsbüttel ("KolaFu") im Norden Hamburgs im Jahre 1983 ging später, 1988, unsere Geschichtswerkstatt hervor.

Sammelprofil:
Arbeiterbewegung Hamburg-Fuhlsbüttel, Klein Borstel, Ohlsdorf und Langenhorn; Antifaschistischer Widerstand 1933-45 - gleiche Stadtteile; Zwangsarbeit in Hamburg; Stadtteilgeschichte - gleiche Stadtteile

Nachlässe: 3
Bücher: 5.200
Zeitschriftentitel: 20
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 10
Plakate: 80
Flugblätter: 30
Pressearchive: 2
Fotos: 1.600
Filme: 20
Interviews: 20
Objekte: 500
Elektronische Dokumente: 500

Kataloge:
Ein Großteil der Fotobestände, Nachlässe ist nicht erschlossen;
Fotos der Sammlung Willi Bredel auf Karteikarten;
Filme, Bücher, Plakate auf Titellisten;
ein Teil der Fotobestände im elektronischen Katalog vor Ort;
ein Teil der Fotos im elektronischen Katalog im Internet: www.stadtteilgeschichten.net

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