Aktuelles

23.05.2022

Wir haben das Archiv der Deutschen Zentrale für Globetrotter übernommen! Die DZG ist die größte Globetrotter-Vereinigung in Europa. An den nun im afas liegenden Unterlagen kann die Geschichte der alternativ und unabhängig Reisenden seit 1974 erforscht werden.


Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Mai 2022 zeigen wir ein Plakat aus den Anfängen der Anti-AKW-Bewegung Mehr…


18.5.2022

Das afas im ARD-Mittagsmagazin

afas-Mitarbeiter Bernd Drücke wurde vom WDR als ehemaliger Aktivist der Volkzählungsboykottbewegung 1987 interviewt. Auszüge aus dem Gespräch hat das ARD-Mittagsmagazin am 17. Mai 2022 gezeigt. Sie finden sich in der ARD-Mediathek, ab Minute 36:59:


5.4.2022

afas-Artikel in den Mitteilungen erschienen

Ende März 2022 hat der Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung die 61. Ausgabe seiner Mitteilungen herausgebracht. Darin ist auch das afas vertreten mit einem Artikel von Bernd Drücke: „Bewegungsgeschichte bewahren. Neues aus dem Archiv für alternatives Schrifttum (afas).“
Im Editorial teilt die Redaktion der Mitteilungen mit: „Unter dem Schwerpunkt ‚Archive‘ stellt sich das afas, Archiv für alternatives Schrifttum, mit seinen wichtigen Neuzugängen vor. Mit der neuerlichen Veröffentlichung (siehe auch Heft 55, März 2019) solidarisiert sich unser Förderkreis mit diesem Archiv und dessen Bemühungen, den plötzlichen Stopp der Finanzierung aus dem Landeshaushalt rückgängig zu machen, denn dieses einzigartige Kulturgut muss für Forschung und Lehre erhalten bleiben.“


5.4.2022

afas übernimmt den Nachlass von Ernst Aust

Der 1923 in Hamburg geborene Ernst Aust gehörte zur illegalen KPD der 1950er Jahre, war lange Herausgeber der Küstenzeitung Blinkfüer und Ende der 1960er Jahre Mitbegründer der maoistischen Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten (KPD/ML). Bis Ende der 1970er Jahre gehörte er zu den führenden Köpfen des westdeutschen Maoismus. Nach diversen Umstrukturierungs- und Auflösungsprozessen in diesem Milieu wurde es still um ihn. 1985 ist er gestorben.
Überraschend erhielt vor ein paar Jahren das MAO-Projekt (Materialien zur Analyse von Opposition) den Hinweis, dass der Nachlass Ernst Austs und seiner Frau Waltraud bei der Entrümpelung eines Hauses in Peine aufgetaucht ist. Von dort wanderte er in eine Leipziger Hausgemeinschaft. In einer konzertierten Aktion des afas und das MAO-Projekt konnte der Nachlass nun ins afas geholt werden, wo er eine dauerhafte Bleibe gefunden hat.


22.2.2022

Übernahme des Archivs von FIAN international

Vor kurzem konnte das afas eine weitere große Sammlung übernehmen: das Archiv des internationalen Sekretariats von FIAN International (Food First Informations- und Aktions-Netzwerk) aus Heidelberg.
FIAN wurde 1986 gegründet, um für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung zu kämpfen. Mittlerweile ist das Netzwerk in über 50 Ländern aktiv.

Die Sammlung im afas umfasst über 200 Kartons mit rund 1500 Ordnern und Schubern zur Geschichte von FIAN.


21.2.2022

Am 11. Februar sendete der Deutschlandfunk ein Interview mit Jürgen Bacia über das afas und seine aktuelle Finanzierungssituation. Wir freuen uns über den Bericht, die anschließenden Artikel in den Online- und Printmedien und die Diskussion in den sozialen Netzwerken. Aufgrund der notwendigerweise gekürzten Form des Radio-Interviews kann es zu Missverständnissen kommen, die einiger Anmerkungen bedürfen:

  • Jürgen Bacia ist nicht hauptverantwortlicher Leiter des afas, sondern Teil des Leitungsteams
  • Das afas erhält den überwiegenden Teil seiner Förderungen über Projektmittel des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
  • Die afas-Sammlung umfasst das gesamte Spektrum der Neuen Sozialen Bewegungen
  • Das afas ist nicht das größte Archiv Deutschlands (sondern das größte Freie Archiv)

8.02.2022

Im Rahmen der Ausstellung Pop Punk Politik. Die 1980er Jahre in München in der Monacensia fand die digitale Vernetzungsaktion #PopPunkPolitik statt. Hier wurde in zahlreichen Beiträgen über die Bedeutung von autonomen Räumen für Vergangenheit und Gegenwart diskutiert. Jürgen Bacia bespricht in seinem Beitrag, welche Rolle Archive für die Erkämpfung und Erinnerung von autonomen Räumen spielen.


7.12.2021

Wir haben heute unseren Online-Katalog aktualisiert. Er enthält nun ca. 9500 Zeitschriften-Titel, knapp 17.000 Broschüren , sowie über 5.300 Plakate und etwa 2.200 Museumsobjekte.


30.11.2021

Wir konnten ein weiteres Teilprojekt im Rahmen unseres dreijährigen Erschließungsprojektes abschließen: 1025 Plakate aus der Region Westfalen-Lippe aus dem Zeitraum 1970er – 2010er Jahre wurden digitalisiert und katalogisiert. Die Plakate umfassen ein weites thematisches Spektrum unter anderem von lokalen Bürgerinitiativen, Anti-AKW-Protesten, Hausbesetzungen, studentischen Gruppen, Friedensdemonstrationen und Flüchtlingsinitiativen. Beispielhaft zeigen wir hier vier Plakate, die vermutlich in keinem anderen Archiv zu finden sind.

Münster 1995.Druckvorlage.Sig. P3.995
Unna 1989. Sign. P3.660
Ammeln,1990er. Sign.P2.1631

Die Plakate können bereits in unserem internen Katalog recherchiert werden, unser Online-Katalog wird Ende 2021 aktualisiert.

Finanziert wurde das Teilprojekt durch die Allgemeine Kulturförderung des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL), das Land Nordrhein-Westfalen und die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.


30.11.2021

Zeitzeuginnengespräch mit Ellen Diederich

MünsterTube-Video mit Ellen Diederich vom IFFA

Im Frühjahr 2021 ist ein Teil des Internationalen Frauen-Friedensarchivs Fasia Jansen (IFFA) von Oberhausen nach Duisburg umgezogen, wo es dem afas angegliedert wird. Aufgebaut wurde das IFFA von der afrodeutschen Liedermacherin Fasia Jansen (1929-1997) und ihrer langjährigen Lebensgefährtin Ellen Diederich (77). Ellen ist seit den 1960er Jahren aktiv in der Frauen- und Friedensbewegung. Zusammen mit Fasia bereiste die Oberhausenerin mit einem Friedensbus die ganze Welt und setzte sich für Frieden, Freiheit und Emanzipation ein. Mit der Zeitzeugin sprach Dr. Bernd Drücke vom afas für Radio Graswurzelrevolution. Lothar Hill von MünsterTube hat das Gespräch gefilmt und die Aufnahmen in einem Dokumentarfilm verarbeitet. Im November und Dezember 2021 wurden in der Graswurzelrevolution Nr. 463 und Nr. 464 Teile des Interviews abgedruckt. Das Gespräch wurde mit Musik u.a. von Fasia Jansen angereichert und – aufgeteilt auf drei 55-Minuten-Sendungen – im Bürgerfunk auf Antenne Münster ausgestrahlt. Alle drei Radiosendungen sind seit dem 24.08.2021 dauerhaft abrufbar in der Mediathek bei NRWision.


21.10.2021

Übernahme des iz3w-Archivs

 

1968 war das Jahr eines weltweiten Aufbruchs. In vielen Ländern entstanden seitdem neue soziale Bewegungen. 1968 war auch das Geburtsjahr des Informationszentrums 3. Welt (iz3w) in Freiburg. 50 Jahre später beschrieben die Autor*innen der gleichnamigen Zeitschrift die Gründungsgeschichte: „Die verbreitete gesellschaftliche Aufbruchsstimmung erfasste auch das Verhältnis zur Dritten Welt. Nach dem Kolonialismus und zwei Weltkriegen sowie angesichts von neokolonialer Ausbeutung und antikolonialer Befreiung stellten immer mehr Menschen die Forderung nach Solidarität mit den Ländern des Südens. Genauer gesagt: Solidarität mit den dort lebenden geknechteten und unterdrückten Menschen.“

Mit der Gründung des iz3w entstand auch das iz3w-Archiv. Letzteres hat sich in den letzten 53 Jahren zu einem der größten Eine-Welt-Archive entwickelt und ist den Freiburgern im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf gewachsen. Sie haben deshalb das afas gebeten, diese Sammlung zu übernehmen. Nach einer ausgiebigen Sichtung wurden all diejenigen Materialien, die noch nicht im afas vorhanden waren, in rund 230 Umzugskartons verpackt. Die etwa 1.600 Ordner und Schuber mit einem Gewicht von etwa viereinhalb Tonnen beinhalten vorwiegend Graue Literatur, Bewegungszeitschriften, Flugblätter und Broschüren.

Seit dem 11. Oktober 2021 befindet sich das iz3w-Archiv nun in Duisburg. Wir sind froh, dass wir zum dauerhaften Erhalt dieses entwicklungspolitischen Archivs beitragen können und bedanken uns herzlich bei den iz3w-Mitarbeiter*innen für das uns entgegengebrachte Vertrauen.


16.09.2021

Bewertung schwach strukturierter Unterlagen

Der Arbeitskreis „Archivische Bewertung“ im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat im Sommer 2020 eine Handlungsempfehlung vorgelegt. Titel: „Bewertungskriterien für schwach strukturiertes Schriftgut“. Für Stadt- und Landesarchive stellen derartige Materialien erschließungsmäßig eine Herausforderung dar, in vielen Freien Archiven der Neuen Sozialen Bewegungen bilden sie oft den Kernbestand der Sammlung.

Im Herbst 2020 sollte eigentlich eine Fachtagung zu diesem Thema im Historischen Archiv der Stadt Köln stattfinden, doch pandemiebedingt musste sie ausfallen. Alternativ sind im August 2021 im 107. Heft der „Mitteilungen aus dem Stadtarchiv Köln“ sowohl die Empfehlungen des Arbeitskreises „Archivische Bewertung“ als auch die geplanten Vorträge abgedruckt.

Neben Beiträgen von Ole Fischer (Landesarchiv Schleswig-Holstein), Barbara Limberg (Bundesarchiv) und Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln) ist auch Jürgen Bacia vom afas vertreten. Titel seines Beitrags: „Bewertung in Freien Archiven am Beispiel des afas“.


31.08.2021

Über das Förderprogramm “WissensWandel” des Deutschen Bibliotheksverbands konnten wir einen Großformat-Scanner anschaffen. In den letzten Wochen haben wir so bereits zahlreiche Plakate im Rahmen unseres Digitalisierungsprojekts scannen und erfassen können. Mit dem neuen Scanner können wir aber nicht nur unsere Plakate, sondern auch Fotos, Flugblätter, Briefe, Aufkleber oder Objekte wie Buttons in bester Qualität digitalisieren. Zugleich konnten wir über WissensWandel einen Arbeits- und einen Nutzer*innen-PC kaufen, so dass wir für künftige Digitalisierungen und für Nutzungen vor Ort gut ausgestattet sind.


07.07.2021

Archiv des Grundrechtekomitees im afas

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat sich seit der Gründung 1980 zu einer der bedeutendsten Bürgerrechtsorganisationen in Deutschland entwickelt. Das unter anderem von Wolf-Dieter Narr, Andreas Buro, Roland Roth, Klaus und Hanne Vack gegründete Grundrechtekomitee gehört dem Netzwerk Friedenskooperative an und ist verankert in sozialen Bewegungen wie z.B. auch der Graswurzel-, Anti-Rassismus-, Anti-Atom- und Klimagerechtigkeitsbewegung. Es tritt dafür ein, durch ein „aktives, streitbares, couragiertes und zivil ungehorsames Engagement Grundrechte und Demokratie zu verteidigen“.

Seit 1980 sammelt die Geschäftsstelle des Grundrechtekomitees in Köln Materialien nicht nur zur eigenen Arbeit. So ist ein umfangreiches Archiv entstanden, das nun zum großen Teil dem afas angegliedert wurde. Wir freuen uns, dass wir diese Sammlung der Öffentlichkeit künftig zugänglich machen und zu seinem dauerhaften Erhalt beitragen können.


20.04.2021

Im Wintersemester 2018/19 fand am Hamburger Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie das Kolloquium “Gedächtnisinstitutionen und Perspektiven der Wissensvermittlung” statt. Der Vortrag von Jürgen Bacia zu Freien Archiven als Gedächtnisorten der Neuen Sozialen Bewegungen wurde im Heft 12/2020 des Hamburger Journals für Kulturanthropologie veröffentlicht.


8.04.2021

In der vierten Nummer der Aachener Zeitung “Tacheles” ist ein Artikel von Anne Niezgodka über die Sammlung einer Aktivistin erschienen. Außerdem: Im Band “Logik und Lücke. Die Konstruktion des Authentischen in Archiven und Sammlungen” hat Jürgen Bacia den Beitrag “Unsere Geschichte gehört uns! Die Archive der Neuen Sozialen Bewegungen” veröffentlicht.


 
29.03.2021

Arbeitslosenzeitungen als Quellen zur Geschichte der Deindustrialisierung

Wir freuen uns immer, wenn Archivalien aus dem archiv für alternatives schrifttum (afas) für das Erstellen von spannenden Artikeln und Forschungsarbeiten genutzt werden. „Stadtgeschichten“ ist der Blog der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung. Das Onlineprojekt richtet sich an Wissenschaftler*innen und die stadtgeschichtlich interessierte Öffentlichkeit. Für „Stadtgeschichten“ hat Sebastian Haumann Arbeitslosenzeitungen aus dem Bestand des afas unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Das Ergebnis seiner Recherchen ist seit März 2021 unter dem Titel „Arbeitslosenzeitungen als Quellen zur Geschichte der Deindustrialisierung“ zu finden.


24.02.2021

In der aktuellen Ausgabe von “Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin” – Nr. 217 vom Februar/März 2021 ist ein Interview zum Afas erschienen: “Freie Archive. Werft eure Geschichte nicht weg”


16.02.2021

Das Internationale Frauen-Friedensarchiv Fasia Jansen (IFFA) ist vom Stadtarchiv Oberhausen zu uns ins benachbarte Duisburg gezogen. Das IFFA wurde von den beiden Aktivistinnen Ellen Diederich und Fasia Jansen aufgebaut, die sich rund um den Globus für Frieden und Frauen einsetzten. Auf ihren Reisen, die sie zum Beispiel in ihrem Friedensbus unternahmen, sprachen die beiden mit den Frauen vor Ort, sammelten ihre Geschichten, Dokumente und Kunsterzeugnisse. In Oberhausen wuchs auf diese Weise ein einzigartiger Bestand an, der 2009 dem Oberhausener Stadtarchiv übergeben wurde. Dank des Einsatzes von Ellen Diederich und der tatkräftigen Oberhausener Archivare konnte die unerschlossene, rund 140 Umzugskartons umfassende Sammlung nun ins afas umziehen, wo sie aufgrund des Themenschwerpunkts und der Nutzungsmöglichkeiten besser aufgehoben ist.

Das IFFA im afas

11.1.2021

Ende letzten Jahres konnten wir die Erschließung eines Teilbestandes des Archivs des Umweltzentrums Münster abschließen. Die Dokumente sind nun anhand unseres internen Kataloges recherchierbar und vor Ort einsehbar. Mehr…


28.10.2020

Die Erschließung des Bestands “Rheinpreußensiedlung” ist abgeschlossen. Nutzer*innen, die sich für Themen wie etwa Genossenschaften, Wohnformen, Zechensiedlungen, Architektur im Ruhrgebiet, gewaltfreie Protestformen (…) interessieren, können den Bestand ab sofort einsehen. Mehr…


21.09.2020

Wir suchen eine*n Mitarbeiter*in für unser Leitungsteam! Interessierte klicken hier für die Stellenausschreibung.


11.09.2020

In der aktuellen Rote Hilfe-Zeitung ist ein Artikel von uns erschienen: Unsere Geschichte gehört uns – Zur Bedeutung freier Archive. Hiermit wollen wir zur Diskussion über den Umgang mit den Unterlagen der Roten Hilfe beitragen. Die Ausgabe kann hier als PDF heruntergeladen werden.


1.09.2020

Unser Antrag bei der Allgemeinen Kulturförderung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) wurde bewilligt! Ab sofort können wir hierdurch einen Teil des Umweltzentrum-Archivs Münster erschließen!


25.08.2020

Dank einer Projekt-Förderung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) konnten wir bereits vor einigen Wochen beginnen, den Bestand der Rheinpreußen-Siedlung zu erschließen. Die Zechensiedlung in Duisburg-Homberg sollte abgerissen werden – die BewohnerInnen kämpften vor allem in den 1970ern jahrelang um den Erhalt und gegen eine Privatisierung “ihrer” Siedlung. In den Unterlagen, die nun von uns zugänglich gemacht werden, ist die Geschichte dieses Kampfes in Original-Korrespondenzen, Manuskripten, Bauzeichnungen, Flugblättern, Fotos und Plakaten dokumentiert.


17.08.2020

Zahlreiche Bewegungsarchive haben Position bezogen zu einer geplanten Urheberrechtsreform, in der eine EU-Richtlinie in deutsches Recht überführt werden soll. Das Bundesjustizministerium gab Gelegenheit, den deutschen Gesetzesentwurf zu kommentieren. Da das Urheberrecht in z. T. großem Umfang auch die Arbeit von Bewegungsarchiven tangiert, haben sie eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht, die hier eingesehen werden kann. Die Stellungnahmen anderer Einrichtungen dokumentiert das Bundesjustizministerium hier.


14.07.2020

Im Rahmen des laufenden Projekts werden seit Anfang dieses Jahres die Zeitschriftenbestände des afas nach und nach in die Zeitschriftendatenbank ZDB übertragen. Mittlerweile ist das afas mit mehr als 1.500 Titeln in der ZDB vertreten. Knapp die Hälfte dieser Titel findet sich einzig im afas und in keiner weiteren Einrichtung in der Bundesrepublik.


Ab dem 4. Mai 2020 ist die Nutzung vor Ort im afas wieder möglich. Eine Voranmeldung hierfür ist unbedingt nötig, da wir die Plätze im Lesesaal begrenzen, um ausreichend Abstand gewährleisten zu können.


Aktueller Hinweis, März 2020:

Ein Besuch im afas / die Nutzung unserer Bestände ist zurzeit aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus leider nicht möglich. Wir bitten um Verständnis. Per Telefon oder Email sind wir aber weiterhin für Anfragen erreichbar!


Die Märzausgabe von Politik & Kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrates, widmet sich dem Themenschwerpunkt “Archiv”. Wir haben darin einen Artikel über die Arbeit Freier Archive und des afas veröffentlicht.


Tag der Archive am 7.3.2020 im Duisburger Stadtarchiv

Unter dem diesjährigen Motto des bundesweiten Tags der Archive  „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ präsentieren sich am 7. März 2020 von 11 bis 17 Uhr sechs Duisburger Archive gemeinsam mit einer Veranstaltung im Stadtarchiv Duisburg. Es gibt eine Ausstellung zum Thema und Filmvorführungen von Lehr- und Werbefilmen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Das afas trägt Transparente und Stelltafeln aus seinem Fundus zur Ausstellung bei.
Zudem finden im afas, im Landesarchiv NRW und im Stadtarchiv Duisburg jeweils drei Führungen statt. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier.


Die Arbeit geht weiter

Was sich Ende 2018 anbahnte, ließ sich 2019 nicht korrigieren: die Haushaltsmittel für das afas, die der Landtag erst 2017 eingerichtet hatte, bleiben gestrichen. Aber es ist uns gelungen, mit der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen drei neue Geldgeber mit ins Boot zu holen. Auch die Stadt Duisburg steuert ihren 2017 zugesagten Anteil weiterhin bei. Vor diesem Hintergrund sah sich das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft in der Lage, etwa zwei Drittel der Gesamtkosten eines dreijährigen Erschließungsprojektes zu übernehmen.

In den Jahren 2020 bis 2022 sollen unter anderem das Archiv des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz, das Archiv des Umweltzentrums Münster, das Archiv der Rheinpreußen-Siedlung (einer Bergarbeitersiedlung in Duisburg-Homberg, der es in den 1970er Jahren gelungen ist, die Privatisierung ihrer Siedlung zu verhindern), der Nachlass des Duisburger Arztes Michael Lefknecht (der in verschiedenen Duisburger Bürgerinitiativen aktiv war) sowie einige kleinere Sammlungen gesichtet und erschlossen werden. Ferner soll die Plakat-Datenbank erweitert und mit der Eingabe der afas-Zeitschriften in die Zeitschriftendatenbank begonnen werden.


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