Aktuelles

Von Mitte Juli bis Mitte September bleibt das afas wegen des Umzugs in die Duisburger Innenstadt für NutzerInnen geschlossen! Per Email und Telefon sind wir weiterhin erreichbar. Aber Achtung: ab August gibt es eine neue Telefonnummer: 0203 / 93554300, unsere Email-Adresse bleibt gleich.


Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Wegen unseres Umzugs zeigen wir im Juli eine Impression aus dem Vorbereitungs- und Aufräumtrubel.


Die Hoffnung stirbt zuletzt! Wir ziehen tatsächlich um! Im Frühjahr haben wir einen Mietvertrag für unsere neue Bleibe in der Duisburger Innenstadt unterschrieben, in die wir voraussichtlich im August 2017 einziehen werden. Dank finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg haben wir in den neuen Räumlichkeiten eine vielversprechende Perspektive: es gibt ausreichend Platz, in zwei großen Magazinen mit Rollregalanlagen werden die Materialien geschützt aufbewahrt und wir werden besser für unsere NutzerInnen erreichbar sein.


Auch dieses Jahr trafen sich wieder rund 50 gutgelaunte Menschen aus 34 Einrichtungen beim „Workshop der Archive von unten“, der am 15. und 16. Juni 2017 im Archiv der Jugendkulturen in Berlin stattfand. Das Programm ist hier, ein Kurzbericht mit Foto ist hier zu finden.


Mit dem Schwerpunkt „Freie Archive“ zeigt die aktuelle Ausgabe des ARCHIVAR, dass Bewegungsarchive und Freie Archive in der Fachdiskussion angekommen sind. Auch die afas-MitarbeiterInnen haben zwei Artikel beigetragen.


Von Februar bis Ende März 2017 konnten wir dank Projektmitteln des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) die Materialien des Friedensforums Duisburg und das Archiv der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden erschließen.


Zum neuen Jahr eine neue Homepage: In den letzten Monaten haben wir intensiv an der Website gebastelt und unseren Online-Katalog, ergänzt um unsere umfangreiche Objektsammlung, wieder auf den aktuellsten Stand gebracht. Viel Spaß beim Stöbern!


Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat ein Positionspapier zu den Überlieferungen Neuer Sozialer Bewegungen veröffentlicht: Zur Zukunft der Archive von Protest-, Freiheits- und Emanzipationsbewegungen.


Im Winter 2016 erhielten wir zwei größere Sammlungen: Zum einen das Archiv der Rheinpreußensiedlung in Duisburg, zum anderen etwa 500 Leitzordner eines langjährigen Anti-Apartheid-Aktivisten aus dem Raum Köln/Bonn.


Im Ende 2016 erschienenen Sammelband Archive zur Musikkultur nach 1945 ist auch der Beitrag Der Sound der Bewegungen oder: Kommt die Musik in den Freien Archiven an? von Jürgen Bacia und Cornelia Wenzel dabei.


Im Sommer 2016 haben wir zwei große neue Sammlungen übernommen. Zum einen das Archiv des Vegetarierverbundes (VEBU) inklusive des Nachlasses von Magnus Schwantje. Schwantje gehörte schon in den 1910er und 1920er Jahren zu den Aktivisten der Friedensbewegung und war 1919 der Gründer des „Bundes für radikale Ethik“. Sein Nachlass enthält Tausende von Briefen und Notizen aus der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis Ende der 1950er Jahre. Außerdem erhielten wir den Nachlass der aufgelösten Hilfsorganisation der Oromo Relief Association in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (HORA), die seit 1985 Solidaritätsarbeit mit den Flüchtlingen am Horn von Afrika praktizierte.


Das afas feierte 2015 sein 30-jähriges Bestehen. Dazu ist im Archivar (2/2015, S.186f) ein Artikel erschienen: Wie wir wurden was wir immer noch nicht sind – 30 Jahre Archiv für alternatives Schrifttum


Beim MAO-Projekt (Materialien zur Analyse von Opposition) werden seit einiger Zeit auch afas-Zeitschriften eingegeben!


Projekt 2016/17 Im abgeschlossenen Projekt 2016/17 widmeten wir uns folgenden Arbeiten:

  • Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 2.500 Dias aus der Anti-Apartheid-Arbeit der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) und des Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika (MAKSA); aus der El-Salvador-Solidaritätsarbeit von Radio Venceremos aus Köln; vom Rheinischen JournalistInnenbüro sowie von weiteren Dias aus dem Friedens- und Eine-Welt-Aktivismus.
  • Digitalisierung und Verzeichnung ca. 1.000 neuer Plakate in unserer auch online zugänglichen Plakatdatenbank.
  • Überarbeitung unserer internen Kataloge und Erweiterung des Online-Katalogs um die im vorigen Projekt erschlossenen Buttons, Spuckis, Aufkleber, Devotionalien und vielen weiteren Objekten.
  • Aktualisierung und Modernisierung der Website!

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