Archiv für alternatives Schrifttum

 
 

Aktuelles:

Jeden Monat möchten wir besondere Fundstücke aus den Weiten unserer Sammlungen vorstellen. Im September zeigen wir ein Telegramm von Bertha von Suttner an Magnus Schwantje von 1911.

Das afas feierte 2015 sein 30-jähriges Bestehen. Dazu ist im Archivar (2/2015, S.186f) ein Artikel erschienen: Wie wir wurden was wir immer noch nicht sind - 30 Jahre Archiv für Alternatives Schrifttum

Beim MAO-Projekt (Materialien zur Analyse von Opposition) werden seit einiger Zeit auch afas-Zeitschriften eingegeben!

Die Ergebnisse unserer empirischen Untersuchung zu Beständen der Neuen Sozialen Bewegungen in Kommunalarchiven haben wir in einem Artikel im ARCHIVAR (3/2015, S. 251ff) zusammengefasst.

Das Verzeichnis der Kommunalarchive, die über Materialien aus den Neuen Sozialen Bewegungen verfügen, ist jetzt hier abrufbar.

Zu unserer erschlossenen Sammlung der Initiative Frauen-Presse-Agentur (IFPA) gibt es hier einen Blogbeitrag.

In der Düsseldorfer Stattzeitung Terz haben wir einen Artikel zur Düsseldorfer Wohnungsnot ab den späten 1970er Jahren veröffentlicht.

Die Sammlungen des Rheinischen JournalistInnen-Büros und der Initiative Frauen-Presse-Agentur sind erschlossen. Die Findbücher und Archivalien können bei uns im Archiv eingesehen werden.

Das Buch zur Geschichte der Freien Archive, "Bewegung bewahren", von Cornelia Wenzel und Jürgen Bacia ist erschienen und weiterhin im Buchhandel erhältlich. ...mehr

Knapp 3000 Plakate und knapp 100 Transparente sind über unseren Katalog recherchierbar. Die Plakate können als Thumbnails angeschaut werden...ein Beispiel.

Das Verzeichnis der Freien Archive in Deutschland ist online abrufbar und kann hier aufgerufen werden.


Projekt 2016/17

Im laufenden Projekt 2016/17 widmen wir uns folgenden Arbeiten:

  • Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 2.500 Dias aus der Anti-Apartheid-Arbeit der Kirchen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) und des Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika (MAKSA); aus der El-Salvador-Solidaritätsarbeit von Radio Venceremos aus Köln; vom Rheinischen JournalistInnenbüro sowie von weiteren Dias aus dem Friedens- und Eine-Welt-Aktivismus.
  • Digitalisierung und Verzeichnung ca. 1.000 neuer Plakate in unserer auch online zugänglichen Plakatdatenbank.
  • Überarbeitung unserer internen Kataloge und Erweiterung des Online-Katalogs um die im vorigen Projekt erschlossenen Buttons, Spuckis, Aufkleber, Devotionalien und vielen weiteren Objekten.
  • Aktualisierung und Modernisierung der Website!

Abgeschlossenes Projekt 2015/16

 Im Projekt 2015/16 haben wir folgende Sammlungen erschlossen, die jetzt bei uns im Archiv recherchier- und nutzbar sind:

  • Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 3000 Fotos, vor allem der Anti-Apartheid-Bewegung, aber auch kleinere Bestände aus verschiedenen Sammlungen.
  • Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 700 Tonkassetten aus den 1970er bis 1990er Jahren. Diese stammen vom Rheinischen JournalistInnen-Büro, aus der Anti-Apartheid-Bewegung und der Friedensbewegung.
  • Digitalisierung und Verzeichnung von Museumsgut, also von Buttons, Aufklebern, bedruckten T-Shirts, Tüten und Beuteln, Kleidungsstücken, Stelltafeln, Postkarten, Utensilien für Kundgebungen und Demonstrationen, Spiele, Kugelschreiber, Streichholzschachteln etc.
  • Sichtung und Verzeichnung von Sammlungen, z.B. der Aktion Friedensdorf und der Kinderhilfe Chile.



    Wir in Kürze

    Das Archiv für alternatives Schrifttum ist ein freies Archiv. Es ist im März 1985 in Duisburg gegründet worden und hat im Sommer 1986 seine Räumlichkeiten im Kultur- und Freizeitzentrum in Duisburg-Rheinhausen bezogen. Träger ist ein Verein, der vom Finanzamt als gemeinnützig und wissenschaftlichen Zwecken dienend anerkannt ist. Das afas dokumentiert die Materialien aus den Neuen Sozialen Bewegungen. Viele Initiativen aus dem breiten Spektrum der linken und alternativen Bewegungen können aufgrund ihrer Struktur oder Kurzlebigkeit keine guten Hüter ihrer eigenen Geschichte sein. Spätestens wenn sie umziehen oder ihre Büros auflösen, geraten ihre Sammlungen in größte Gefahr, häufig landen sie in Altpapiercontainern. Das afas versucht, diesem Mißstand abzuhelfen. Mit dem Sammeln und Erschließen der oben aufgezählten Materialien wird ein Stück dezentraler, lokaler und alternativer Geschichte bewahrt und öffentlich zugänglich gemacht. Das afas ist auf die Unterstützung der Gruppen und Projekte angewiesen. Diese Unterstützung besteht vor allen Dingen darin, daß die Projekte uns kostenlose Belegexemplare ihrer aktuellen Zeitungen, Broschüren, Flugblätter oder Plakate zusenden; sie besteht aber auch darin, daß uns ,historische' Sammlungen zur Verfügung gestellt werden.

 
 

Stand: 11.11.2015 afas-archiv t-online.de