Aktuelles

Zum neuen Jahr eine neue Homepage: In den letzten Monaten haben wir intensiv an der Website gebastelt und unseren Online-Katalog, ergänzt um unsere umfangreiche Objektsammlung, wieder auf den aktuellsten Stand gebracht. Viel Spaß beim Stöbern!


Ab Februar 2017 können wir dank Projektmitteln des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) die Materialien des Friedensforums Duisburg und das Archiv der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden erschließen.


Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Weiten unserer Sammlungen vor. Im April zeigen wir den Vorschlag zur Gründung eines „Friedensforum Duisburg“ aus dem Jahr 1989.


Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat ein Positionspapier zu den Überlieferungen Neuer Sozialer Bewegungen veröffentlicht: Zur Zukunft der Archive von Protest-, Freiheits- und Emanzipationsbewegungen.


Im Winter 2016 erhielten wir zwei größere Sammlungen: Zum einen das Archiv der Rheinpreußensiedlung in Duisburg, zum anderen etwa 500 Leitzordner eines langjährigen Anti-Apartheid-Aktivisten aus dem Raum Köln/Bonn.


Im Ende 2016 erschienenen Sammelband Archive zur Musikkultur nach 1945 ist auch der Beitrag Der Sound der Bewegungen oder: Kommt die Musik in den Freien Archiven an? von Jürgen Bacia und Cornelia Wenzel dabei.


Im Sommer 2016 haben wir zwei große neue Sammlungen übernommen. Zum einen das Archiv des Vegetarierverbundes (VEBU) inklusive des Nachlasses von Magnus Schwantje. Schwantje gehörte schon in den 1910er und 1920er Jahren zu den Aktivisten der Friedensbewegung und war 1919 der Gründer des „Bundes für radikale Ethik“. Sein Nachlass enthält Tausende von Briefen und Notizen aus der Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis Ende der 1950er Jahre. Außerdem erhielten wir den Nachlass der aufgelösten Hilfsorganisation der Oromo Relief Association in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (HORA), die seit 1985 Solidaritätsarbeit mit den Flüchtlingen am Horn von Afrika praktizierte.


Das afas feierte 2015 sein 30-jähriges Bestehen. Dazu ist im Archivar (2/2015, S.186f) ein Artikel erschienen: Wie wir wurden was wir immer noch nicht sind – 30 Jahre Archiv für Alternatives Schrifttum


Beim MAO-Projekt (Materialien zur Analyse von Opposition) werden seit einiger Zeit auch afas-Zeitschriften eingegeben!


Projekt 2016/17 Im abgeschlossenen Projekt 2016/17 widmeten wir uns folgenden Arbeiten:

  • Digitalisierung und Verzeichnung von ca. 2.500 Dias aus der Anti-Apartheid-Arbeit der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) und des Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika (MAKSA); aus der El-Salvador-Solidaritätsarbeit von Radio Venceremos aus Köln; vom Rheinischen JournalistInnenbüro sowie von weiteren Dias aus dem Friedens- und Eine-Welt-Aktivismus.
  • Digitalisierung und Verzeichnung ca. 1.000 neuer Plakate in unserer auch online zugänglichen Plakatdatenbank.
  • Überarbeitung unserer internen Kataloge und Erweiterung des Online-Katalogs um die im vorigen Projekt erschlossenen Buttons, Spuckis, Aufkleber, Devotionalien und vielen weiteren Objekten.
  • Aktualisierung und Modernisierung der Website!

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