Aktuelles

Jeden Monat stellen wir besondere Fundstücke aus den Tiefen unserer Sammlungen vor. Im Mai 2019 zeigen wir in Gedenken an Peter Dohms drei Fotos.


Die heutige Ausgabe von Report Mainz (7.5.2019,21:45 Uhr, ARD) zeigt einen Beitrag über die Propaganda des südafrikanischen Apartheid-Regimes in der Bundesrepublik Deutschland. Für die Hintergrundrecherchen wurde auch das afas aufgesucht und Ingeborg Wick, die langjährige Geschäftsführerin der Anti-Apartheid-Bewegung in der BRD (AAB), interviewt, wie hier in der Multimediareportage in einem kurzen Ausschnitt zu sehen ist.


Im Februar hatte der Präsident des Bundesarchivs, Dr. Michael Hollmann, im Deutschlandfunk ein Interview über das Bundesarchiv als kulturelles Gedächtnis und über die Ressourcen für den dauerhaften Erhalt von Originalen gegeben. Ab Minute 18:42 geht er dabei auch auf die Rolle von privaten Archiven ein und nennt das Archiv für alternatives Schrifttum als Beispiel der Überlieferung im Verbund.


In der April-Ausgabe der Monatszeitung Graswurzel-Revolution ist ein Interview mit uns erschienen.


Am 19. März 2019 haben wir rund 20 Umzugskartons des Bundesverbands studentischer Kulturarbeit (BSK) übernommen. Der BSK wurde 1976 gegründet und war Anlaufstelle für studentische Kulturprojekte. Der nun im afas liegende Bestand umfasst den Zeitraum von Mitte der 1980er Jahre bis etwa Anfang der Nullerjahre.


Wir waren zu Gast beim Radio Graswurzelrevolution in Münster und haben in der Sendung unser Archiv vorgestellt und über das Archivieren Neuer Sozialer Bewegungen berichtet. Die Sendung wurde am 15. März 2019 auf Antenne Münster ausgestrahlt und ist nun in der Mediathek von nrwision abrufbar.


In der Märzausgabe 2019 der “Mitteilungen” des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e. V. haben wir das afas vorgestellt. Zum Artikel “Ein Ort für die Geschichte von unten: das Archiv für alternatives Schrifttum” von Jürgen Bacia geht’s hier entlang.


Fotostrecke zum Bestand der Anti-Apartheid-Bewegung im afas

Das Umbruch-Bildarchiv zeigt auf seiner Seite eine kleine Auswahl von unseren Fotos der westdeutschen Anti-Apartheid-Bewegung (AAB). Der Bestand der AAB im afas umfasst neben 1.000 Ordnern mit Unterlagen aus der politischen Arbeit der Gruppe, Plakaten, Broschüren, Zeitschriften und Audiokassetten auch über 2800 Fotos von Konferenzen, Demonstrationen und Mitgliederversammlungen.


Veranstaltung im Stadtteilladen Syntopia am 17.01.2019

Das afas stellt seine Arbeit am 17. Januar im Projekt- und Stadtteilladen Syntopia in Duisburg-Hochfeld vor. Hier geht’s zur Veranstaltungsankündigung.


Den Offenen Brief des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) vom 5.12.2018 zur geplanten Mittelstreichung haben noch weitere Personen nachträglich unterzeichnet.


Landtag NRW nimmt die Mittelstreichung für 2019 zurück

Bei der heutigen Haushaltssitzung des Landtags (12.12.2018) wurde zugestimmt, dass wir auch 2019 unsere Landesförderung erhalten. CDU und FDP hatten einen entsprechenden Änderungsantrag eingebracht, der nun angenommen wurde. Das ist einerseits gut: wir haben unseren Etat für das kommende Jahr sicher! Andererseits beinhaltet der Antrag eine schwerwiegende Einschränkung: er sieht vor, das afas 2019 zum letzten Mal zu fördern:

“Die Förderung des Landes für das Archiv für alternatives Schrifttum soll auch im kommenden Jahr letztmalig fortgeführt werden. Das Archiv wird damit in die Lage versetzt, die Planungen der kommenden Jahre so anzupassen, dass der Wegfall der freiwilligen Förderung des Landes kompensiert werden kann. Zusätzlich wird das federführende Ministerium damit beauftragt, ein Konzept zur Verlagerung von landeshistorisch bedeutsamen Archivgütern in beispielsweise das Landesarchiv NRW zu erarbeiten und dem Fördermittelempfänger die Verlagerung der Archivgüter anzubieten.” (Landtag Nordrhein-Westfalen – 17. Wahlperiode Drucksache 17/4548)


Weitere Nachrichten und Stimmen zur drohenden Mittelstreichung

Blogbeitrag des kulturpolitischen Reporters, 12.12.2018

Interview mit Frank Bischoff, Präsident des Landesarchivs NRW, in der Sendung “Kultur heute” beim Deutschlandfunk, 7.12.2018

Nachricht beim WDR, 9.12.2018

Artikel in der WAZ, 10.12.2018: Land will Gelder streichen: Solidarität mit Duisburger Afas

Im FAZ -Feuilleton vom 11.12.2018 ist auf Seite 11 ein Artikel von Patrick Bahners zur Mittelstreichung erschienen unter dem Titel: Spardiktat – nein danke!


Interview mit Jürgen Bacia zur geplanten Streichung der Haushaltsmittel für das afas im WDR 

Heute, am 6.12.2018, war Jürgen Bacia in der WDR 3-Sendung “Kultur am Mittag” zu Gast und sprach über die geplante Mittelstreichung. Hier geht es zur Sendung.


Haushaltsmittel des afas für 2019 in Gefahr

Teile der CDU- und der FDP-Landtagsfraktion wollen durchsetzen, dass die Haushaltsmittel des afas für 2019 auf NULL gesetzt werden. So hat es jedenfalls der Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen. Das ist schon allein deshalb unverständlich, weil die Landesregierung dem afas die Haushaltsmittel 2018 bewilligt hat. Bereits 2017 hat sie den Umzug des afas in deutlich teurere Räumlichkeiten in der Duisburger Innenstadt befürwortet. Mit dieser Verpflichtung sollen wir nun “im Regen stehengelassen” werden.

Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) hat aus Protest gegen diese Maßnahme am 5. Dezember einen Offenen Brief an die Landesregierung und alle Landtagsabgeordneten geschrieben und um Rücknahme dieses Beschlusses in der 3. Lesung des Haushalts am 12. Dezember gebeten. Zahlreiche prominente UnterstützerInnen haben diesen Brief mitgezeichnet.

Hier geht es zur Presseerklärung des VdA und hier direkt zum Offenen Brief.

Wenn Ihr uns unterstützen mögt, könnt Ihr zum Beispiel an die Fraktionsvorsitzenden der Landtagsparteien NRW schreiben:
Bodo Löttgen (CDU): bodo.loettgen@landtag.nrw.de
Thomas Kutschaty (SPD): thomas.kutschaty@landtag.nrw.de
Christof Rasche (FDP): christof.rasche@landtag.nrw.de
Monika Düker (Die Grünen): monika.dueker@landtag.nrw.de


Lesung und Gespräch mit Gretchen Dutschke in der Zentralbibliothek Duisburg am 10.10.2018

Am 10. Oktober 2018 veranstaltet die Duisburger Stadtbibliothek in Kooperation mit dem afas eine Lesung und Gespräch mit Gretchen Dutschke zu ihrem Buch “1968. Worauf wir stolz sein können”. Der Abend wird moderiert von Jürgen Bacia.


Tag der Archive 2018 am 3. März, 11-17 Uhr: Demokratie und Bürgerrechte

Auch 2018 beteiligten sich die Duisburger Archive wieder beim bundesweiten Tag der Archive. Im Landesarchiv NRW und im Stadtarchiv waren Ausstellungen zu sehen. Das afas zeigte Plakate aus seinem großen Fundus sowie einige Fotos und Dokumente vom Kampf der BewohnerInnen der Rheinpreußensiedlung um den Erhalt ihrer Zechenhaussiedlung in Duisburg-Homberg in den 1970er Jahren. Außerdem boten das afas, das Landesarchiv und das Stadtarchiv Führungen an! Für die lokale Presseberichterstattung zum Tag der Archive klicke hier, hier und hier.


Eröffnungsfeier des afas am 24.2.2018

Nach dem Umzug in die Stadtmitte konnten wir am letzten Samstag die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten mit vielen WeggefährtInnen und FreundInnen feiern. Nach der Begrüßung durch Julia Kathke (afas-Vorstand) und Jürgen Bacia gab es Redebeiträge von Beate Möllers (Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Oliver Keymis (Vizepräsident des Landtags), Thomas Krützberg (Dezernent für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg), Frank Bischoff (Präsident des Landesarchivs NRW), Ralf Jacob (Vorsitzender des VdA), sowie Ingeborg Wick (ehemalige Geschäftsführerin der Anti-Apartheid-Bewegung) und Bernd Drücke (Redakteur der Graswurzel-Revolution). Abgerundet wurde die Veranstaltung durch zwei Beiträge des Duisburger Liedermachers Frank Baier. Danach hatten unsere Gäste die Möglichkeit, die neuen Magazine kennenzulernen und bei Sekt und Snacks den Nachmittag ausklingen zu lassen.
Hier einige Eindrücke:

                 

           

Die WAZ berichtete in einem kleinen Artikel über den Umzug und die Eröffnungsfeier.


Für die Dezemberausgabe der “Graswurzelrevolution – Monatszeitung für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft” haben wir einen Artikel über die Selbstorganisation der Zivildienstleistenden beigesteuert.


Die Hoffnung stirbt zuletzt! Wir ziehen tatsächlich um! Im Frühjahr haben wir einen Mietvertrag für unsere neue Bleibe in der Duisburger Innenstadt unterschrieben, in die wir voraussichtlich im August 2017 einziehen werden. Dank finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Duisburg haben wir in den neuen Räumlichkeiten eine vielversprechende Perspektive: es gibt ausreichend Platz, in zwei großen Magazinen mit Rollregalanlagen werden die Materialien geschützt aufbewahrt und wir werden besser für unsere NutzerInnen erreichbar sein.


 

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