21 Archiv(e) gefunden

Aktionszentrum 3. Welt e.V.

Adresse:
Bierstr. 29
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 / 260 981 -   Fax: 0541 / 288 96
Email:  aktion3welt-osnabrueck@t-online.de

Homepage:
www.a3w-os.de

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 10:00 - 18:00 ; Sa 10:00 -16:00

Entstehungsgeschichte:
Der eingetragene Verein "Aktionszentrum 3. Welt" (A3W) existiert seit 1982. Ziel des A3W ist es, die entwicklungspolitische Arbeit vor Ort zu vernetzen. Neben dem Verkauf fair gehandelter Produkte aus den Staaten der "Dritten Welt" ist es ein Bildungs- und Informationszentrum. Wir betreiben einen großen Weltladen, in dem wir fair gehandelte Produkte, die zumeist aus genossenschaftlicher Produktion in sog. Dritte-Welt-Ländern entstanden sind, verkaufen. Dieser Verkauf soll nicht nur die Projekte in diesen Ländern fördern, sondern über diese Transaktion auch die Osnabrücker Konsumenten anregen und aktivieren, über den kommerziellen Welthandel nachzudenken, der zumeist auf Kosten der Länder der sog. Dritten-Welt betrieben wird. Der Weltladen hat somit primär kein wirtschaftliches Gewinnziel, sondern ist Teil einer entwicklungspolitischen Bildungsstrategie, die zum konkreten alternativen Handel(n) auffordert. Die originäre entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist das zweite Standbein des A3W. Zu diesem Zweck wird eine umfangreiche Mediothek mit ca. 5.000 Büchern, 50 Zeitschriften, Audiovisuellen Medien und Unterrichtsmaterialien betrieben. Darüber hinaus werden Inhalte zum Themenkomplex "Dritte Welt" durch Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Filmveranstaltungen vermittelt. So ist das Aktionszentrum z.B. Mitveranstalter im "Colloquium Dritte Welt - Umwelt & Entwicklung" und beim biennal stattfindenden Afrikanischen Kultur- und Filmfestival.


Bücher: ca. 5.000
Zeitschriftentitel: ca. 50

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Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz)

Adresse:
Lausitzer Str. 10
10999 Berlin
Telefon: 030 / 611 62 49 -   Fax: 030 / 611 62 49
Email:  mail@apabiz.de

Homepage:
www.apabiz.de

Öffnungszeiten:
Do 15.00 - 19.00 und nach Vereinbarung

Gründungsjahr
Mitte der 80er Jahre als Projekt, als Trägerverein Anfang der 90er

Sammelprofil:
Wir sammeln alles von und über die (extreme) Rechte nach 1945. Schwerpunkt sind die 1980er Jahre bis zur Gegenwart, aber auch die wichtigsten Veröffentlichungen aus den Jahrzehnten davor (v.a. durch Materielen des Otto-Stammer Zentrums). Darüber hinaus sämtliche Veröffentlichungen der "Antifaschistischen Bewegung" wie Zeitschriften, Flugblätter, Plakate etc., aber auch Veröffentlichungen aus der Zeit des Nationalsozialismus, soweit diese uns angeboten werden. Sammelgebiete: Antifaschismus ; Politische Linke ; Rechte Organisierung ; Nationalsozialismus Besondere Schätze: Redaktions- und Fotoarchiv der DVZ/Die Tat sowie Sammlung vom Otto-Stammer-Zentrum der FU Berlin zu rechten Strukturen nach 1945

Nachlässe: ca. 15
Bücher: ca. 15.000
Zeitschriftentitel: ca. 3.000
Broschüren: ca. 2.000
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: einige
Plakate: ca. 400
Flugblätter: ca. 7.500
Pressearchive: 1990 bis aktuell (eigene), sowie einige weitere z.B. 50er Jahre
Fotos: ungezählt
Filme: ungezählt
Objekte: ca. 100 (nur von rechts)
Elektronische Dokumente: ungezählt

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.bibliothek.apabiz.de; Zeitschriften teilweise in der ZDB (B 1580)

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Archiv & Bibliothek Metroproletan

Adresse:
Eberhardshofstr. 11
90429 Nürnberg
Email:  metroproletan-archiv@web.de

Homepage:
www.redside.tk/cms/metroproletan/

Öffnungszeiten:
Do 19:00 -22:00

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Das Archiv will die Geschichte widerständiger Theorien und Aktivitäten bewahren, als subversives Potential in einer zunehmend eindimensionalen Gesellschaft. Eine unzensierte, breitgefächerte Sammlung an linker Literatur - von Nachschlagewerken und Zeitschriften über Klassiker und Belletristik bis hin zu Broschüren und Flugblättern - spricht ein breit gefächertes Publikum an, das vor allem eines gemeinsam hat: Den Willen nicht alles zu glauben, was die öffentlichen Medien vorplappern. Das Archiv versteht sich als richtungsübergreifendes linkes Projekt und kooperiert daher mit allen Gruppen links der Grünen. Es finanziert sich in erster Linie durch Beitragszahlungen von Mitgliedern. Neben dem Sammeln und Archivieren linker Literatur, Zeitschriften und Dokumenten wurden und werden Diskussionen, Lesungen und Ausstellungen veranstaltet. Darüber hinaus ist das Metroproletan seit 1996 auch Mitorganisator der alljährlich in Nürnberg stattfindenden Linken Literaturmesse. Das Metroproletan versteht sich als Ort linker Gegenöffentlichkeit, das Informationen gegen den Zeitgeist, gegen Zensur, Geschichtsrevisionismus und Medienmanipulation liefert. Es geht darum, Raum für alternative Gedanken und Diskussionen gegen den Strom und die uniformierten Massenmedien zu schaffen.

Sammelprofil:
Geschichte der Arbeiterbewegung, Klassiker linker Theorie, Kommunismus, Anarchismus, Bewaffneter Kampf, Hausbesetzerbewegung, Anti-Atom, neue soziale Bewegungen, Faschismusanalysen, Philosophie, Neue Theorie, Frauen, Länderanalysen, Linksradikale Zeitschriften (ca. ab 80er Jahre) u.v.m.

Nachlässe: ja
Bücher: 7.000
Zeitschriftentitel: ja
Broschüren: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja

Kataloge:
Kein Katalog; grob nach Stichworten und numerisch geordnet

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Archiv & Bücherei im AllerWeltHaus Hagen

Adresse:
Potthofstr. 22
58095 Hagen
Telefon: 02331 / 2 14 10 -   Fax: 02331 / 18 39 39
Email:  archiv@allerwelthaus.org

Homepage:
www.archiv-awh.org

Öffnungszeiten:
16.00 - 19.30 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Gerd Brodowski

Gründungsjahr
1976

Entstehungsgeschichte:
Teil des 1976 gegründeten 3. Welt-Ladens; seit 1990 mit Domizil in der Hagener Innenstadt; Ziele und Selbstverständnis siehe: www.allerwelthaus.org/verein/verein.html

Sammelprofil:
Entwicklungs- und Friedenspolitik; s. a. www.archiv-awh.org/Buecherei_im_AWH/Zeitschriften.html"> sowie www.archiv3.org/standortzeitschriften_11.htm und www.inforaum-hagen.de/bibliotheksfuehrer/hagen/Hagen_AllerWeltHaus

Angaben zum Bestand: ca. 30 Regalmeter mit über 1.500 Büchern sowie Videos, Diaserien und U-Materialien


Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.archiv3.org

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Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF)

Adresse:
Gottschalkstr. 57
34127 Kassel
Telefon: 0561 / 989 36 70 -   Fax: 0561 / 989 36 72
Email:  info@addf-kassel.de

Homepage:
www.addf-kassel.de

Öffnungszeiten:
Di - Do 11.00 - 17.00 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Cornelia Wenzel

Gründungsjahr
1983

Entstehungsgeschichte:
Das Archiv der deutschen Frauenbewegung entstand aus den Zusammenhängen der Neuen Frauenbewegung und wurde 1983 mit dem Ziel gegründet, alle noch verfügbaren Dokumente der "alten" Frauenbewegung (ca. 1800 bis 1945) zusammenzutragen. Sehr bald schon wurde der Sammelzeitraum auf die 1950er und 1960er Jahre erweitert, weil sich zeigte, dass diese Zeit von keinem anderen Frauenarchiv dokumentiert wurde. Mitte der 2000er Jahre erfolgte die nächste Erweiterung: seither bieten wir uns als Archiv für die Bestände der im Deutschen Frauenrat zusammengeschlossenen Verbände an, die die feministischen Archiven eher nicht im Blick haben, weil sie nicht zur autonomen Frauenbewegung zählen. Von Anfang an war die Zielrichtung, Archiv und Bibliothek zu sein, aber zugleich auch Forschungen zu betreiben oder zumindest anzuregen und Veranstaltungen durchzuführen.

Sammelprofil:
Gesammelt werden im Archiv und in der Spezialbibliothek alle Dokumente zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre (Nachlässe von Personen und Gruppen, Fotos, Bücher, Zeitschriften, Graue Literatur ....). In zwei Fällen wird der Sammelzeitraum bis in die Jetztzeit ausgeweitet: bei den Frauenverbänden, die im Deutschen Frauenrat zusammengeschlossen sind und bei der Kasseler Frauenbewegung. Die Sammlungen ergeben sich oft zufällig, es werden aber auch gezielt Frauen und Frauengruppen/-verbände angesprochen und - soweit das Geld reicht - Bücher und Zeitschriften über Antiquariate erworben.

Nachlässe: 36 Nachlässe von Frauen, 23 Akten- und andere Bestände von Organisationen, insgesamt ca. 450 Regalmeter
Bücher: 27.500
Zeitschriftentitel: über 1.000
Broschüren: Bei Büchern enthalten
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: Bei Büchern enthalten, ca. 500
Plakate: ungezählt, etwa 100
Flugblätter: vereinzelt in Nachlässen enthalten
Pressearchive: 33 Regalmeter
Fotos: ca. 3.000
Filme: vereinzelt in Nachlässen
Interviews: 40
Objekte: vereinzelt in Nachlässen

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.addf-kassel.de (OPAC Bibliothek und diverse Online-Findbücher);
Pressedokumentation und ein großer Teil der Nachlässe noch nicht erschlossen

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Archiv der Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG (Eden-Archiv)

Adresse:
Struveweg 505
16515  Oranienburg
Telefon: 03301 / 53 07 35 
Email:  schurmann.eden@t-online.de

Homepage:
www.eden-eg.de/archiv.htm

Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Robert Schurmann

Gründungsjahr
1893

Sammelprofil:
Das Eden-Archiv dokumentiert die historischen und aktuellen Ereignisse, die für die Entwicklung der Obstbau-Siedlung Eden und ihrer reformerischen Ideen von Bedeutung sind. Es dient den Edenern als Zugang zu ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit und ist Quelle für die Öffentlichkeitsarbeit der Genossenschaft. Das Archiv kann aber auch von Interessenten aus allen Fachbereichen für wissenschaftliche Arbeiten genutzt werden.

Angaben zum Bestand: Literatur zum Thema Boden-, Wirtschafts- und Lebensreform, Vegetarismus, Vollwert-Ernährung, Ganzheitsmedizin, Naturheilkunde, Jugendbewegung und Ökologischer Gartenbau. Bücher, Broschüren, Manuskripte, Festschriften, Dissertationen und Diplomarbeiten über Eden. Presseveröffentlichungen, Fotos, Dias, Videofilme über Eden. Ausgaben der Edener Mitteilungen 1906 - 1939 und ab 1992. Werbematerial, Verpackungen und Etiketten von Eden-Produkten (bis 1990). Urkunden und Medaillen von Auszeichnungen der Obstbau-Siedlung Eden. Manuskripte, Drehbücher und Programme der Edener Heimatbühne. Ansichtskarten, künstlerische Plakate, Werke Edener Künstler


Kataloge:
Es gibt keinen Katalog, aber eine sehr ausführliche Übersicht mit zahlreichen Bildern und Dokumenten auf der Homepage www.eden-eg.de/archiv.htm

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Archiv der Geschichtswerkstatt Dortmund

Adresse:
Zwickauer Str. 10
44139  Dortmund
Telefon: 0231 / 43 67 24 
Email:  info@geschichtswerkstatt-dortmund.de

Homepage:
www.geschichtswerkstatt-dortmund.de

Öffnungszeiten:
Nur nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Andreas Müller

Gründungsjahr
Ca. 1986

Sammelprofil:
Dortmunder soziale Bewegungen mit dem Schwerpunkt ab 1950; Dokumente aus Dortmund und Umgebung ab 1750

Nachlässe: Etwa 100 (Teil)Nachlässe, sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen mit unterschiedlichen Umfängen
Bücher: ca. 10.000
Zeitschriftentitel: ca. 2.000
Broschüren: ca. 5.000
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 3.000 (u.a. Sammlung Pädagogische Hochschule Dortmund/Lünen 1930-1960)
Plakate: mehrere Tausend
Flugblätter: über 10.000
Pressearchive: ca. 1.500 Mappen
Fotos: Tausende
Filme: unter 100
Interviews: ca. 200
Objekte: mehrere Kisten

Kataloge:
Karteikarten (Periodika, Bücher, Broschüren); Elektronischer Katalog vor Ort (Antifa-Bereich); Findbuch zum Antifa-Bereich; z.T. Findblätter zu Nachlässen und Schwerpunktbereichen

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Archiv der Jugendkulturen e.V.

Adresse:
Fidicinstraße 3
10965  Berlin
Telefon: 030 / 694 29 34 -   Fax: 030 / 691 30 16
Email:  archiv@jugendkulturen.de

Homepage:
www.jugendkulturen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10.00 – 18.00

AnsprechpartnerInnen:
Lydia Busch

Gründungsjahr
1998

Entstehungsgeschichte:
Entstanden ist das Archiv der Jugendkulturen e. V. schlicht aus dem Bedürfnis heraus, eine Einrichtung dieser Art zu haben, doch es gab sie nun einmal nicht. Wer sich in Deutschland (und, wie wir später feststellen mussten, auch überall sonst in der Welt) mit Jugendkulturen beschäftigen wollte, ob als Schüler oder StudentIn, als Theaterautor oder Lehrerin, Journalist oder Mitarbeiterin der politischen Bildung, als DJane oder Schülerzeitungsredakteur, fand nirgendwo eine Einrichtung, die sich wirklich kontinuierlich mit Punk, Techno, HipHop, Skinheads, Grufties, Fußball und Science-Fiction-Fans usw. beschäftigte und Material darüber zur Verfügung stellen konnte. Das sollte man ändern, dachte sich eine kleine Gruppe – zwei Pädagogen, ein Journalist, ein Kriminologe, ein Sozialwissenschaftler – während einer Fortbildungstagung im Bremer Lidice-Haus im September 1997. Die Idee stand: Es müsste eine Bibliothek geben, in der sich interessierte Menschen mit Informationen versorgen könnten, nicht nur mit wissenschaftlichen Arbeiten, sondern vor allem auch mit Primärquellen, mit authentischen Medien aus den Szenen selbst. Ausführliche Darstellung auf www.jugendkulturen.de

Sammelprofil:
Das Berliner Archiv der Jugendkulturen e. V. sammelt als einzige Einrichtung dieser Art in Europa authentische Zeugnisse aus den Jugendkulturen selbst (Fanzines, Flyer, Musik etc.), aber auch Bücher, Zeitschriften, wissenschaftliche Arbeiten, Medienberichte etc. und stellt diese der Öffentlichkeit in seiner Präsenzbibliothek kostenfrei zur Verfügung. Bücher und Zeitschriften werden dem Archiv zum Großteil von den Verlagen in Form von Rezensionsexemplaren und Freiabos zur Verfügung gestellt. Fanzines, Flyer und Musik werden von MitarbeiterInnen und Privatpersonen gesammelt und im Archiv abgegeben. Gelegentlich erhalten wir auch größere Sammlungen. Schwerpunkt unserer Sammlung mit allein mehr als 40.000 Titeln sind jugend- und szeneeigene Medien (Fanzines, Schülerzeitungen, also sog. Graue Literatur, die es sonst nirgendwo zu unserem Fokus gibt) ab den 70er Jahren (Schülerzeitungen und SF-Fanzines auch seit den 50er Jahren).

Nachlässe: vereinzelt
Bücher: ca. 8.000
Zeitschriftentitel: ca. 10.000 (davon 7.000 Fanzines)
Broschüren: ungezählt
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 600
Plakate: ca. 500
Flugblätter: ungezählt, aber sicher 100.000 Flyer
Pressearchive: 6 Hängeregisterschränke zu zahlreichen Themen
Fotos: kaum
Filme: ca. 2.400
Objekte: ca. 400 Buttons u. a.

Kataloge:
Bücher, Zeitschriften, Fanzines, Filme: Bestandslisten (Word, Excel); Elektronischer Katalog vor Ort in Bearbeitung; Ab September 2011 Bibliotheksdatenbank online

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Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V.

Adresse:
Ebenböckstr. 11
81241  München
Telefon: 089 / 83 44 683 -   Fax: 089 / 83 44 683
Email:  info@arbeiterarchiv.de

Homepage:
www.arbeiterarchiv.de

Öffnungszeiten:
Nur nach Absprache, dann in der Regel in der Zeit von Montag bis Donnerstag 10-17 Uhr

AnsprechpartnerInnen:
Ursula Brunner, Wolfgang Kucera

Entstehungsgeschichte:
Den Anstoß zur Gründung gab die Ausstellung "Empor zum Licht - Arbeitersänger und Arbeitersportler in München vor 1933", veranstaltet vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und vom DGB-Kreis München. Seither übernimmt das Archiv die Aufgabe der Sicherung, Archivierung und Präsentation einer über 150-jährigen Sozialgeschichte der arbeitenden Menschen und ihrer Organisationen. In Briefen, Dokumenten, Lebenserinnerungen, Fotografien und Alltagsobjekten wird die Geschichte der "einfachen Leute" in München dokumentiert und somit werden auch wichtige Aspekte der Stadt- und Regionalgeschichte beleuchtet. Die Sammlung, Aufbereitung und Katalogisierung erschließt die Archivbestände zudem der wissenschaftlichen Forschung. Langfristiges Ziel ist hierbei die Gründung eines Museums der Arbeit in München. Unterstützt wird das Archiv in seiner Arbeit vom Kulturreferat der Landeshauptstadt.

Sammelprofil:
Das Archiv der Münchner Arbeiterbewegung sammelt Zeugnisse und Dokumente aus dem Alltag arbeitender Menschen, der Arbeiterbewegung, den neuen sozialen Bewegungen und der Industriekultur in München. Wichtige Ziele sind dabei, die Geschichte der arbeitenden Menschen und ihrer Organisationen vor dem Vergessen zu bewahren. Zeitzeugnisse und Dokumente vor Verfall und Vernichtung zu schützen, zu erhalten und zu archivieren. die Archivbestände durch Ausstellungen, Vorträge und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Blick auf die Arbeiterbewegung beschränkt sich nicht nur auf Organisations- und Parteiengeschichte, sondern bezieht auch die Sozial- und Alltagsgeschichte mit ein.

Nachlässe: Persönliche Nachlässe 50 Regalmeter, Organisationsabgaben (Sammlungen, Akten) 800 Regalmeter
Bücher: 250 Regalmeter
Zeitschriftentitel: 850 Titel
Broschüren: 80 Regalmeter
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: wenige
Plakate: 6.000
Flugblätter: 8 Regalmeter
Pressearchive: wenige
Fotos: 8 Regalmeter
Filme: ca. 120 relevante Kopien auf Video, DVD, 16 mm
Interviews: 70
Objekte: 50 Regalmeter, z.T. Großobjekte
Elektronische Dokumente: 2 Regalmeter

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Archiv der sozialen Bewegungen Bremen

Adresse:
St.Pauli-Str. 10/12
28203 Bremen
Telefon: 0421 / 69 62 67 69 (Hüttner, privat) 
Email:  archivbremen@niatu.net

Homepage:
www.archivbremen.de

Öffnungszeiten:
Nach Absprache nahezu jederzeit

AnsprechpartnerInnen:
Bernd Hüttner

Gründungsjahr
1999

Entstehungsgeschichte:
Das Archiv der sozialen Bewegungen wurde Anfang 2000 gegründet, als der Infoladen der Bremer BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen (BBA) und der Infoladen Umschlagplatz sich zusammenschlossen. Ihre im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte gesammelten Dokumente bildeten den Anfangsbestand, hinzu kamen einige Privatsammlungen. Regelmässig werden Spenden von anderen (Bewegungs-) Archiven in den Bestand aufgenommen. Unter dem Motto "Von der Bewegung - für die Bewegung" wird Material aus den vielfältigen Widerstands- und Protestbewegungen der letzten Jahrzehnte bis zur Gegenwart gesammelt, erschlossen und zur Verfügung gestellt. Anders als in den Hochzeiten linker Bewegung, in denen sich mehr mit Geschichte auseinandergesetzt wird, gelingt es in Phasen ohne starke Gegenmacht von unten, Widerstandsgeschichte zu verfälschen oder zu leugnen, um die Verhältnisse "über-historisch" und als nicht veränderbar erscheinen zu lassen. Die Reste der jeweiligen Bewegungen tragen das ihrige dazu bei: Eine weitgehende Geschichtslosigkeit, das Nebeneinander von verschiedenen Strömungen und Ansätzen und eine allgemeine Unverbindlichkeit in den Bewegungen verhindern, daß politische Erfahrungen gemeinsam aufgearbeitet werden können und generationsübergreifende Lernprozesse daraus entstehen. Als Archiv können wir dem dadurch entgegenwirken, daß wir als eine Art "Gedächtnis für die Linke" fungieren, Materialien sammeln und Interessierten für Geschichtsarbeit zur Verfügung stellen. Gerade in Zeiten des Niedergangs der Bewegungen ist es für die Zukunft von großer Bedeutung, daß die Zeugnisse unserer Geschichte nicht verloren gehen. Staatliche Archive und Bibliotheken verfügen nur über wenig Material dieser Herkunft.

Sammelprofil:
Themen: Geschichte Bremens; kritische Geschichtsarbeit und Methoden (Alltagsgeschichte etc.); Archive und Bibliotheken; Deutsche Geschichte; Nationalsozialismus; APO / SDS / StudentInnenbewegung; Frauen- und Lesbenbewegung; ArbeiterInnenbewegung und -kultur; Gewerkschaften; kommunistische Gruppen, Marxismus; Bildung / Pädagogik / SchülerInnen; bewaffneter Kampf; Justiz / Polizei; Häuserkampf / Stadtentwicklung; Friedensbewegung / Antimilitarismus; Radikale Linke, Autonome; Anti-Atom-Bewegung; Internationalismus / Antiimperialismus; Soziales / Gesundheit; Männer / Schwule; Bevölkerungspolitik / Gen- und Reproduktionstechnologien; Antifaschismus; Flüchtlinge / Migration; Rassismus / Antisemitismus; traditionelle Linke/Demokratischer Sozialismus; Grüne Partei; Neue Technologien / Forschung; Ökologie/Alternativbewegung. Gezielt über 130 laufende Abonnements und die Abgaben des Infoladens, sonst zufällig.

Nachlässe: 3
Bücher: 5.000
Zeitschriftentitel: über 2.000
Broschüren: ca. 2.000
Plakate: 300
Flugblätter: unzählige
Pressearchive: viele
Fotos: kaum
Filme: ca. 200 Videos

Kataloge:
Nicht erschlossen

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Archiv der sozialen Bewegungen Hamburg

Adresse:
Achidi-John-Platz 1
20357  Hamburg
Telefon: 040 / 433 007 -   Fax: 040 / 43 25 47 54
Email:  asb@nadir.org

Homepage:
http://asb.nadir.org

Öffnungszeiten:
Mo 16.00 - 20.00 (Fotoarchiv 19.00 - 21.00) und nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1989

Entstehungsgeschichte:
Materialien und Dokumente von sozialen Bewegungen verschwinden mit dem Zerfall von Gruppen und Bewegungen; all die mühsam erarbeiteten Zeitungsausschnittssammlungen, Privatarchive und Broschürenberge landen häufig beim Altpapier oder verschimmeln als private Erinnerung auf dem Dachboden. Der Öffentlichkeit und selbst dem kollektiven Gedächtnis der sozialen Bewegungen bleiben die Quellen verborgen. Auch die staatlichen Archive und Bibliotheken verfügen nur über wenig Material dieser Herkunft. Diesem Verlust entgegenzuwirken war die Motivation zur Gründung des Archivs der Sozialen Bewegungen Hamburg. Als ein unabhängiges Archiv sehen wir es als unsere Aufgabe, die Aktivitäten der sozialen Bewegungen in der BRD (und darüber hinaus) zu dokumentieren und Materialsammlungen möglichst umfassend aufzuarbeiten. Damit sollen aktuelle und zukünftige theoretische Arbeiten und praktische Auseinandersetzungen ermöglicht werden. Das Geschichtsbewusstsein vieler Menschen unterliegt aktuellen politischen Trends; uns ist es wichtig, die Vielfalt und Kontinuität von Protest, Widerstand und Alltag der sozialen Bewegungen zu dokumentieren und zugänglich zu machen. Erst so ist die Möglichkeit gegeben, sich mit Hilfe von Quellen ein eigenes Bild der bundesrepublikanischen Zeitgeschichte machen zu können. Dies hat praktische Auswirkungen: Von Erfahrungen kann gelernt werden, alte Diskussionen können verstanden, andere Formen politischer Kämpfe überprüft oder als Anregung gesehen werden. Damit werden die eigenen politischen Formen und Sichtweisen in Frage gestellt und erweitert. Das Archiv der Sozialen Bewegungen Hamburg ist ein Ort der kritischen Reflexion ebenso wie der aktuellen Diskussion.

Sammelprofil:
zufällig; Zeitrahmen: nach 1945, besonders ab den 1960er Jahren

Nachlässe: 30 Regalmeter
Zeitschriftentitel: 4.000
Broschüren: 10.000
Plakate: 5.000
Flugblätter: zigtausend
Pressearchive: hunderte
Fotos: zigtausende
Filme: ca. 50
Objekte: ungezählt

Kataloge:
teilweise elektronisch erschlossen, Katalog im Internet: http://asb.nadir.org

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Archiv für alternatives Schrifttum (afas)

Adresse:
Schwarzenberger Str. 147
47226 Duisburg
Telefon: 02065 / 7 47 15 -   Fax: 02065 / 7 47 37
Email:  afas-archiv@t-online.de

Homepage:
www.afas-archiv.de

Öffnungszeiten:
meist vom späten Vormittag bis in den frühen Abend; mittwochs immer bis 19.00

AnsprechpartnerInnen:
Jürgen Bacia

Gründungsjahr
1985

Entstehungsgeschichte:
Das afas ist entstanden im Kontext der Idee, unabhängige Archive als Orte der Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen zu gründen. Viele Initiativen aus dem breiten Spektrum der linken und alternativen Bewegungen können aufgrund ihrer Struktur oder Kurzlebigkeit keine guten Hüter ihrer eigenen Geschichte sein. Spätestens wenn sie umziehen oder ihre Büros auflösen, geraten ihre Sammlungen in größte Gefahr, häufig landen sie in Altpapiercon-tainern. Das afas versucht, diesem Mißstand abzuhelfen. Mit dem Sammeln und Erschließen dieser Materialien wird ein Stück dezentraler, lokaler und alternativer Geschichte bewahrt und öffentlich zugänglich gemacht.

Sammelprofil:
Alle Bereiche der Neuen Sozialen Bewegungen

Nachlässe: Hunderte von Nach- und Vorlässen von Gruppen, Redaktionen und Personen
Bücher: 5.000 - 10.000 nicht erfasst
Zeitschriftentitel: 7.500
Broschüren: 10.000
Plakate: ca. 8.000 (davon bisher 1.500 erfasst)
Flugblätter: ca. 50.000
Fotos: Zahlreiche Photos der Anti-Apartheit-Bewegung
Interviews: Audiocassetten aus der Anti-Apartheit-Bewegung
Objekte: Ein Karton Buttons und eine Vielzahl von Transparenten

Kataloge:
Elektronischen Katalog im Internet (Zeitschriften und Broschüren): www.www.afas-archiv.de;
Umfassenderen elektronischen Katalog vor Ort (Plakat-Datenbank, SPEX-Register und Archivalien)

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Archiv für Umwelt und Entwicklung im Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (IFAK)

Adresse:
Wilhelmsplatz 3
37073  Göttingen
Telefon: 0551 / 487 141 -   Fax: 0551 / 487 143
Email:  r.drubig@ifak-goettingen.de

Homepage:
www.ifak-goettingen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 11.00 - 16.00

AnsprechpartnerInnen:
Dr. Roland Drubig

Gründungsjahr
1989

Entstehungsgeschichte:
Das IfaK ist seit seiner Gründung in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Es hat bereits verschiedene Materialien für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit erstellt (Broschüren, Ausstellungen, CD-ROMs) und bietet Fortbildungen und Seminare zu entwicklungspolitischen und interkulturellen Themenstellungen an. Für die öffentliche Nutzung sind die Bestände des Archivs mit entwicklungspolitischen Zeitschriften und Grauer Literatur aufbereitet und mit Buchtiteln zu einer Bücherei erweitert worden. Das IfaK ist darüber hinaus in dem Bereich der Flüchtlingsarbeit engagiert und hat in diesem Zusammenhang bereits mehrere Fachtagungen ausgerichtet sowie eine Vernetzung der zu diesem Thema arbeitenden Initiativen maßgeblich vorangetrieben. In Qualifizierungsmaßnahmen für Flüchtlinge und MigrantInnen hat das IfaK verschiedenste Seminare übernommen. Das IfaK führt seine Vorhaben überwiegend in Kooperation mit anderen NROen durch.

Sammelprofil:
Dokumente zu internationalen entwicklungspolitischen und ökologischen Themen. Zeitschriftenartikel, Zeitungsartikel, Bücher, Graue Literatur, Unterrichtsmaterialien und AV-Medien aus und zu Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa.


Bücher: ca. 1.500
Zeitschriftentitel: ca. 250
Broschüren: ca. 2.000
Filme: 50

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet www.archiv3.de

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Archiv Schwarzer Stern

Adresse:
Hermannstr. 78
44263 Dortmund
Telefon: 0231 / 412114 -   Fax: 0231/ 1502120
Email:  gidortmund@gmx.de

Homepage:
www.archiv-schwarzer-stern.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10.00 - 16.00 und nach Absprache

AnsprechpartnerInnen:
Herbert Kortländer

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Die Gefangeneninitiative als autonomes Anti-Knastprojekt verfügte bis 1990 über nur über einen Informationsdienst für Gefangenenzeitungen. Ab 1990 wurde dann die vorhandenen Materialien erfasst und das Archiv aufgebaut. Unser Archiv will ein wenig dazu beitragen, den "Schleier des Vergessens" (Vera Figner) zu zerreißen, Gegenöffentlichkeit herzustellen und allen Interessierten Texte und Materialien anzubieten, die sich mit der Geschichte der radikalen Linken seit 1967 auseinandersetzen wollen.

Sammelprofil:
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt eindeutig auf dem Thema "Fundamentalopposition in der BRD" im Zeitraum von 1967 bis heute und umfasst - Bücher, Broschüren, Flugschriften, Hektographien, Kopiensammlungen, Flugblätter, Zeitungen nur dann, wenn sie sich als Sondernummer oder schwerpunktmäßig auf die inhaltliche Ausrichtung beziehen - Teile des Peter-Paul Zahl Archivs (Briefwechsel, Bücher, Kritiken).


Bücher: ca. 4.000
Broschüren: ca. 2.000
Plakate: ca. 200
Flugblätter: ca. 1.000

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Netz: www.archiv-schwarzer-stern.de

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Archiv soziale Bewegungen

Adresse:
Adlerstr. 12
79098 Freiburg
Telefon: 0761 / 33362 -   Fax: 0761 / 2024506
Email:  archivsozialebewegungen@gmx.de

Homepage:
www.archivsozialebewegungen.de

Öffnungszeiten:
Mi 10.00 - 15.00, Do 11.00 - 18.00 und täglich nach telefonischer Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Volkmar Vogt

Gründungsjahr
1983

Entstehungsgeschichte:
Gegründet wurde das Archiv von einer Gruppe von Leuten aus unterschiedlichen pol. Strömungen, die wieder einmal feststellten, dass die Spuren Neuer sozialer Bewegungen so schnell verschwinden wie die Bewegungen selbst. Dem damit einhergehenden Gedächtnisverlust wollen wir mit unserer Arbeit entgegenarbeiten und hoffen - trotz gegenteiligen Eindrucks - dass aus der Geschichte gelernt werden kann.

Sammelprofil:
Flugblätter, Broschüren, Plakate, Photos, Filme, Tondokumente u.a. Dokumente aus dem gesamten Spektrum Neuer sozialer Bewegungen u. ihrer Organisationen. Ab 1950 laufend. Schwerpunkt Baden, Nordschweiz und Elsaß

Nachlässe: ja
Bücher: ja
Zeitschriftentitel: verzeichnet etwa 1.000 Titel
Broschüren: verzeichnet etwa 4.000 Titel
Plakate: etwa 2.000
Flugblätter: 100.000, eher mehr
Pressearchive: diverse
Fotos: ungezählt
Filme: 60
Objekte: ungezählt
Elektronische Dokumente: 28.000

Kataloge:
Elektronische Kataloge im Internet:
Broschüren: www.archivsozialebewegungen.de/brosch/index.html
Zeitschriften: www.archivsozialebewegungen.de/zeitsch/index.html
Systematik: www.archivsozialebewegungen.de/systematik/systindex.html

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Archiv und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Kultur der Roma Köln (ROM e.V.)

Adresse:
Venloer Wall 17
50672  Köln
Telefon: 0221 / 27 86 0 35 oder 0221 / 24 25 36 -   Fax: 0221 - 2401715
Email:  Dokuzentrum@romev.de

Homepage:
www.romev.de

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr 10.00 - 17.00

AnsprechpartnerInnen:
Kurt Holl

Gründungsjahr
1999

Entstehungsgeschichte:
Das Dokuzentrum ist entstanden aus der Sammlung von Büchern, Aufsätzen, Zeitungsartikeln, Flugblättern, Broschüren, Behördenschreiben, Graphiken, Realia, Dokumenten von Roma-Organisationen europaweit…etc.etc. seit Beginn der Bürgerrechtsarbeit des Rom e.V. 1986.

Sammelprofil:
Alles zum Thema Roma und Sinti (historisch, aktuell) weltweit, seit ca. 10 Jahren systematisch auch Dokumente aus dem Internet.

Nachlässe: 6
Bücher: ca. 4.300 Bücher nach 1800, sowie 70 Drucke/Edikte vor 1800
Zeitschriftentitel: 24
Broschüren: 800
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 60
Plakate: 70
Flugblätter: 1.500
Pressearchive: ca. 10.000 Artikel
Fotos: 6.000
Filme: 800

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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Archiv-Aktiv

Adresse:
Normannenweg 17-21 /Hinterhof
20537 Hamburg
Telefon: 040 / 430 20 46 -   Fax: 040 / 401 868 47
Email:  email@archiv-aktiv.de

Homepage:
www.archiv-aktiv.de

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Andrea Walter

Gründungsjahr
1987

Entstehungsgeschichte:
Die Graswurzelwerkstatt Hamburg suchte neue Räume und stand vor der Entscheidung, entweder die alten Unterlagen zu entsorgen, oder eine andere Unterbringung dafür zu finden. Man entschied sich dafür, ein ökologisch-friedenspolitisches Archiv zu schaffen, in dem Materialien dieser Art gesammelt werden können. Daraus entwickelt hat sich das Archiv Aktiv, das Materialien der Gewaltfreien Bewegung sammelt, und vor allen Dingen auch für derzeit aktive Gruppen zugänglich macht, um diesen das Wissen und die Erfahrung bereits bestehender Gruppen weiterzugeben. Ebenso soll Wissenschaftler_innen, Studierenden und anderen Interessierten ein Blick auf diesen Teil der Geschichte ermöglicht werden, der sonst nicht zur Verfügung stünde.

Sammelprofil:
Materialien der Gewaltfreien Bewegung aus den Bereichen Frieden, Ökologie und Gewaltfreiheit seit 1945 der Bundesrepublik Deutschland. Dazu gehören Zeitschriften, Bücher, Akten, Flugblätter, Plakate etc.



Kataloge:
Die Materialien sind nicht erschlossen

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AusZeiten

Adresse:
Herner Str. 266
44809 Bochum
Telefon: 0234 / 50 32 82 
Email:  info@auszeiten-frauenarchiv.de

Homepage:
www.auszeiten-frauenarchiv.de

Öffnungszeiten:
Di und Do 15.00 - 18.00 für Frauen

AnsprechpartnerInnen:
Rita Kronauer

Gründungsjahr
1995

Entstehungsgeschichte:
Entstanden aus den Kontext der Neuen Frauen- und Lesbenbewegung zur Bewahrung der eigenen Geschichte, Printmedienauswertung aus feministischer Perspektive, Materialien der Frauen/Lesbenbewegung politisch und kulturell interessierten Frauen zur Verfügung stellen.

Sammelprofil:
Feministische Zeitschriften (deutschsprachig und international), Broschüren, Plakate, Flugblätter/Flyer und sonstige Graue Materialien, Videos, seit den 70er Jahren, Zeitungsausschnitte seit Anfang der 90er Jahre, teilweise auch früher, nach einer umfangreichen Systematik (siehe. www.auszeiten-frauenarchiv.de), relativ kontinuierliche Auswertung verschiedener Tages-, Wochen- und Monatszeitungen, Nachlässe von Gruppen und (bisher wenige) Einzelfrauen.

Nachlässe: ca. 15 bis 20
Bücher: ca. 1.300
Zeitschriftentitel: ca. 800
Broschüren: über 50 laufende Regalmeter
Plakate: über 1.000
Flugblätter: ca. 500
Pressearchive: ca. 80 laufende Regalmeter Zeitungsausschnitte plus Flyer und z.T. Flugblätter
Fotos: kleinere Sammlungen für Bochum
Filme: 1.000 bis 2.000 Titel
Objekte: kleinere Sammlungen

Kataloge:
Datenbank vor Ort (Bücher und Videos); Zeitschriftenbestand in ZDB registriert: www.zdb.de

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autofocus Videowerkstatt e.V.

Adresse:
Lausitzer Str. 10, Aufgang B
10999  Berlin
Telefon: 030 / 61 88 002 
Email:  autofocus@videowerkstatt.de

Homepage:
www.videowerkstatt.de

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1988

Entstehungsgeschichte:
Die Wurzeln von autofocus Videowerkstatt e.V. liegen in der Videobewegung der späten 1970er Jahre. Parallel zur Entstehung von Bürgerinitiativen, Ökologie- und Friedensbewegung wurde Kritik an der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen und privaten Medien in der Bundesrepublik formuliert. Video- und Medienwerkstätten entstanden mit dem Ziel, Gegenöffentlichkeit herzustellen. Mit ihren Videoproduktionen wollten sie auf alternative, gesellschaftskritische, soziale Bewegungen und Proteste aufmerksam machen, boten ihnen ein Forum und berichteten selbst über die gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Arbeit von autofocus Videowerkstatt e.V. besteht in der Produktion und dem Vertrieb von unabhängigen, engagierten, politischen Dokumentarfilmen. Bildungseinrichtungen und interessierten Menschen können diese Filme bei uns als DVD bestellen und für ihre Arbeit nutzen. Außerdem verfügen wir über ein umfangreiches - mittlerweile fast vollständig digitalisiertes - Videoarchiv mit dem Schwerpunkt auf Filme von und über die sozialen Bewegungen. Aus rechtlichen Gründen können viele Filme des Archivbestandes nur in unseren Räumen gesichtet werden.

Sammelprofil:
Das Archiv von autofocus Videowerkstatt e.V. umfasst mittlerweile fast 1000 Filme aus den Jahren 1961 bis heute. Hier finden sich neben einigen Filmraritäten aus den Anfängen der Videobewegung, auch internationale Dokumentationen in Originalversion, Aufzeichnungen von herausragenden politischen Ereignissen, Sonder- und Brennpunktsendungen. Den größten Teil der Sammlung bilden die 1980er und 1990er Jahre. Themenschwerpunkte sind: Antifaschismus, Antirassismus, Migration, Arbeit, Gender, Globalisierung, Afrika, Lateinamerika, Naher Osten, Europa, Ökologie, Stadtraum/Freiraum, Repression.


Filme: ca. 1.000

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort:
Alle Filme des Archivs sind in einem elektronischen Katalog aufgeführt, der Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Herkunft, Thema, eine Inhaltsbeschreibung des Films und weitere Kriterien enthält.

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Autonomes Frauenarchiv Wiesbaden

Hinweis:
1988 gegründet, inzwischen Teil des Archivs Grünes Gedächtnis (www.boell.de/stiftung/archiv/archiv.html).

Berlin



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Avalon Frauenarchiv & -bibliothek, Augsburg

Hinweis:
1991 gegründet, 2011 geschlossen, Pressearchiv an das Bremer Frauenarchiv und Dokumentationszentrum belladonna übergeben (www.belladonna-bremen).

Augsburg



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