8 Archiv(e) gefunden

Berliner Geschichtswerkstatt

Adresse:
Goltzstr. 49
10781  Berlin
Telefon: 030 / 215 44 50 -   Fax: 030 / 215 44 12
Email:  info@berliner-geschichtswerkstatt.de

Homepage:
www.berliner-geschichtswerkstatt.de

Öffnungszeiten:
Ladenöffnungszeiten: Mo - Fr 12.00 - 18.00 (Sommerhalbjahr), 15.00 - 18.00 (Winterhalbjahr), Archivnutzung nur nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Sonja Miltenberger, Jürgen Karwelat

Gründungsjahr
1981

Entstehungsgeschichte:
Der Verein knüpft an die Traditionen der skandinavischen "Grabe-wo-du-stehst"- und der angelsächsischen "history-workshop"-Bewegung an. In der kritischen Auseinandersetzung mit den traditionellen Methoden der Geschichtswissenschaft ist eine neue Bewegung zur Erforschung der "Geschichte von unten" entstanden. Wir wollen historische Fragestellungen über dem rein-akademischen Bereich hinaustragen und Geschichte zusammen mit Zeitzeugen und anderen Interessierten erforschen. Die "Seele" unseres Vereins sind die Projekte. Hier findet die aktive Aufarbeitung der historischen Themen zur Berliner Sozial-, Alltags- und Frauengeschichte statt. Wir führen Werkstattgespräche durch, organisieren Ausstellungen, geben Publikationen heraus und veranstalten historische Stadtrundfahrten mit dem Schiff.

Sammelprofil:
Die Ergebnisse der Projekte, insbesondere die biographischen Selbstzeugnisse, bilden den Hauptbestandteil unseres Archivs. D. h., es wird (fast) ausschließlich projektbezogen gesammelt. Unsere bisherigen Großprojekte lagen/liegen alle im Bereich Alltagsgeschichte, Stadt- bzw. Kiezgeschichte, hier z. B.: Geschichte der NS-Zwangsarbeit, Frauengeschichte, jüdischen Leben in einzelnen Stadtteilen, Arbeitsimmigration, aber auch die Zeit des Mauerfalls in Berlin Wir haben außer der Reihe einen Nachlass zum Thema Studentenbewegung, APO, 1968 - bis in die 1980er Jahre. Möglicherweise wird darauf aufbauend ein eigenes Projekt entstehen.

Nachlässe: 3
Bücher: ca. 5.000
Zeitschriftentitel: ca. 20 - 25
Broschüren: ca. 1.000
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ca. 50
Plakate: einige Hundert
Flugblätter: ca. 100
Pressearchive: lediglich über die eigenen Aktivitäten
Fotos: ca. 4.500
Filme: ca. 30 videografierte Interviews auf DVD
Interviews: ca. 400

Kataloge:
Bibliothek: Karteikarten nach RAK; Eingangsbücher; mehrere LIDOS-Datenbanken, die je nach personeller Situation lfd. fortgeführt werden; elektronischer Katalog im Internet ist in Vorbereitung

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Bibliothek des Aktionszentrums Dritte Welt

Hinweis:
Die Bibliothek des AZ3W wurde ca. 2012 aufgelöst.

Hamburg



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Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs BAF

Adresse:
Rümelinstr. 2
72072 Tübingen
Telefon: 07071 / 369 349 -   Fax: 07071 / 317 44
Email:  info@baf-tuebingen.de

Homepage:
www.baf-tuebingen.de

Öffnungszeiten:
Do 16.00 - 19.00 und nach tel. Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Nicola Poppe / Bea Dörr

Gründungsjahr
1987

Entstehungsgeschichte:
Das Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs BAF e.V. in Tübingen hat sich seit gut 20 Jahren als Anlaufstelle für Frauengeschichte, Frauenbildung und Frauenforschung etabliert. BAF e.V. bietet der interessierten Öffentlichkeit Zugang zur Geschichte und Gegenwart von Frauen in Stadt und Region. BAF e.V. ist ein Wissensspeicher und Dienstleistungsort zur regionalen und lokalen Frauengeschichte, ein Raritäten-Kabinett bei der Suche nach seltenen oder vergriffenen Materialien sowie ein Knotenpunkt verschiedenster Netzwerke der Kultur- und Bildungsarbeit, der Frauen- und Geschlechterforschung und der Geschichtsvermittlung in der Region. Nicht zuletzt dokumentiert BAF e.V. die Anfänge der zweiten Frauenbewegung sowie der Frauen- und Geschlechterforschung in Baden-Württemberg. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen von BAF e.V. (Historikerinnen, Sozialwissenschaftlerinnen u.a.) arbeiten an Projekten zur Tübinger Frauengeschichte sowie an der Erschließung des umfangreichen BAF-Archivguts wie etwa der Verzeichnung des Aktenbestands des Landesfrauenrats Baden-Württemberg sowie der Dokumentation von Nachlässen aus dem Kontext der Neuen Frauenbewegung in Tübingen und Baden-Württemberg. Weitere Schwerpunkte sind die Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, Erzählcafés sowie die Veranstaltung von Stadtrundgängen zur Tübinger Frauengeschichte (seit 1994).

Sammelprofil:
1)Archiv: - 'gesteuert zufällig', d.h. durch Vernetzung in institutionelle Verteiler; zufällig, über Mund-zu-Mund-Vernetzung; Presseausschnittsammlung gezielt mit fester Arbeitsgruppe - regionales und lokales Material von frauenspezifischen Aktivitäten, Initiativen, Vereinen seit den 1960er Jahren, Schwerpunkt: Neue Frauenbewegung der 1970er bis 1990er Jahre, ergänzt durch den Archivbestand des Landesfrauenrats Baden-Württemberg seit seiner Gründung 1968; - Material: Aktenbestände, Graue Literatur, Presseausschnittsammlung 2)Bibliothek: - Ankauf der wichtigsten feministischen Neuerscheinungen in geringem Umfang; vor allem Schenkungen - Belletristik und Sachbücher von und über Frauen vor allem seit den 1970er Jahren, z.T. aus den ersten deutschen Frauenbewegungen und Nachkriegszeit, Schwerpunkte sind Biographien/Autobiographien und regionale sowie lokale Frauengeschichte (Sachbücher).

Nachlässe: 50 lfm
Bücher: rd. 7.000
Zeitschriftentitel: rd. 100
Broschüren: 6 lfm
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 3 lfm
Plakate: > 100
Flugblätter: da keine Extrasammlung, sondern thematische Zuordnung Zahl unbekannt
Pressearchive: 20 lfm
Fotos: 1 lfm
Filme: 1 lfm
Interviews: 2 Kartons
Objekte: rd. 6 Kartons

Kataloge:
z.T. noch nicht erschlossen; z.T. Titellisten (Excel); z.T. Elektronischer Katalog vor Ort

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Bremer Frauenarchiv und Dokumentationszentrum belladonna

Adresse:
Sonnenstr. 8
28205 Bremen
Telefon: 0421 / 703534 -   Fax: 0421 / 703544
Email:  archiv@belladonna-bremen.de

Homepage:
www.belladonna-bremen.de

Öffnungszeiten:
Di 13.00 - 15.00; Do 15.00 - 18.30 und nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Katharina Braun

Gründungsjahr
1985

Entstehungsgeschichte:
Der Verein belladonna Kultur- und Bildungszentrum für Frauen e.V. wurde 1986 in Bremen mit der Zielsetzung gegründet, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Bildung von Frauen zu fördern. Aufgabe des Bremer Frauenarchivs ist die Dokumentation und Vermittlung der Geschichte und des Wissen von Frauen. Es ist darüber hinaus das lebendige Gedächtnis der Frauengeschichte Bremens und der bedeutenden Anteile, die Frauen zur Entwicklung der Stadt beigetragen haben. Zugleich dient es den NutzerInnen zur Information und Weiterbildung in Bezug auf die für Frauen relevanten Themen, sowohl zu historischen, als auch zu aktuellen Fragestellungen.

Sammelprofil:
Thematische Schwerpunkte der Sammlungen sind: Bremer Frauengeschichte, Frauen in Arbeitszusammenhängen, Existenzgründung, Frauen in Führungspositionen, Frauen in politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, Frauen in der Geschichte, insb. die Alte und die Neue Frauenbewegung sowie Lesben. Mal gezielt, mal zufällig, Schwerpunkt: Neue Frauenbewegung ab den siebziger/achtziger Jahren. Es gibt aber auch alte Dokumente und Medien.

Nachlässe: 7
Bücher: ca. 6000
Zeitschriftentitel: ca. 250 Reihen und hunderte von Einzeltiteln
Broschüren: tausende, bisher ungezählt
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: ungezählt
Plakate: ca. 1.200
Flugblätter: ca. 300
Pressearchive: ca. 600 000 Artikel
Fotos: wird noch erfasst
Filme: ca. 800
Objekte: 7
Elektronische Dokumente: ca. 40

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.belladonna-bremen.de

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Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz)

Adresse:
Bahnhofsplatz 13
28195 Bremen
Telefon: 0421 / 17 19 10 -   Fax: 0421 / 17 10 16
Email:  info@bizme.de

Homepage:
www.bizme.de

AnsprechpartnerInnen:
Gertraud Gauer Süß

Gründungsjahr
1979

Entstehungsgeschichte:
Unsere Arbeit gilt einer zukunftsfähigen, sozial- und umweltverträglichen Entwicklung unter Einhaltung der Menschenrechte. Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen insbesondere in Afrika, Asien und Lateinamerika im Kontext der Globalisierung. Unsere überparteilichen und sachorientierten Angebote möchten wir einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren. Wir arbeiten mit zahlreichen Initiativen, Organisationen und Institutionen zusammen und sind in entwicklungspolitischen, bildungsbezogenen und ökologischen Netzwerken aktiv. Wir ermöglichen und unterstützen ehrenamtliches Engagement der Zivilgesellschaft. Mit gezielter Informations- und Bildungsarbeit möchten wir globale Zusammenhänge und Einflussmöglichkeiten deutlich machen.

Sammelprofil:
Entwicklungs- und menschenrechtsbezogene Zeitschriften


Bücher: 1.726
Zeitschriftentitel: 35
Filme: ca. 100

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet www.archiv3.org (Zeitschriften); Elektronischer Katalog vor Ort

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BUKO Kampagne Stoppt die Rüstungsexporte

Hinweis:
Die Koordinationsstelle wurde aufgelöst; das Archiv der Kampagne befindet sich an verschiedenen Orten:
1. Alles, was dem Bewegungskontext zugerechnet werden kann, ging an das Archiv für soziale Bewegungen in Bremen in der St. Pauli-Str. www.archivbremen.de;
2. Alles, was Dritte-Welt-Haus, BUKO allgemein, Kampagne gegen Landminen, Kampagne gegen Kleinwaffen, und alles zum Bereich Südafrika/Apartheid/ Rüstung, ist jetzt in Duisburg im Archiv für alternatives Schrifttum, , dort befindet sich nunmehr auch das Archiv der Kampagne gegen Apartheid. www.afas-archiv.de ;
3. Das alte Archiv gegen Rüstungsexporte, also Rüstungsproduktions-Firmenverzeichnis, Rüstungsexporte und Regionen und Rüstungsexporte in Länder von A bis Z hat das Freiburger Archiv gegen Rüstungsexporte übernommen. Dort befindet sich auch das Archiv der früheren Idsteiner Kampagne: Produzieren für das Leben - Rüstungsexporte stoppen. Das Archiv in Freiburg ist nunmehr das größte und einzige Archiv in Deutschland zu dem Thema: Rüstungsexporte. www.rib-ev.de ;
4. Alles, was Bremen betrifft, also Werften, aber auch Luft- und Raumfahrt und der ganze Bereich: Konversion ist an die Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung hier in Bremen gegeben worden.
5. Das Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit "BITS" hat den Rest mit nach Berlin genommen. www.bits.de


Bremen



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Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., Kreisgruppe Heidelberg

Adresse:
Hauptstr. 42
69117  Heidelberg
Telefon: 06221 / 18 26 31 -   Fax: 06221 / 719 23 52
Email:  bund.heidelberg@bund.net

Homepage:
www.bund-heidelberg.de

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Fr 13.00 - 16.00; Di, Do 13.00 - 18.00

AnsprechpartnerInnen:
Brigitte Heinz, Stephan Pucher

Gründungsjahr
1976

Entstehungsgeschichte:
Die Bibliothek ist eine Sammlung von Büchern und Grauer Literatur, die wir im Rahmen unserer Arbeit für mehr Umwelt- und Naturschutz in Heidelberg gesammelt haben. Die Bibliothek stand allen Besuchern des Umweltzentrums als Präsenzbibliothek offen. In den letzten Jahren wurde sie allerdings immer weniger genutzt und daher auch immer schlechter gepflegt. Einige Werke aus der Bibliothek wurden in dieser Zeit auch ins Altpapier gegeben, um Platz für Neues zu schaffen

Sammelprofil:
Die Sammlung geschieht projektbezogen. Materialien zur Kommunalpolitik in Heidelberg sind von besonderer Bedeutung.

Angaben zum Bestand: Da bei uns wegen Umzugs vieles in Bewegung ist und vieles ausgemistet wurde, kann man den Bestand nur schwer abschätzen. Insgesamt sind es etwa 20 Meter Bücher und Broschüren und 8 Meter Zeitschriftensammlung.


Kataloge:
Nicht erschlossen

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Bund Naturschutz in Bayern, Kreisgruppe München

Adresse:
Pettenkofer Str. 10A/II
80336 München
Telefon: 089 / 51 56 76-0 -   Fax: 089 / 51 56 76-77
Email:  info@bn-muenchen.de

Homepage:
www.bn-muenchen.de

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.30 - 12.00; Do 13.30 - 17.00

AnsprechpartnerInnen:
Thomas Riediger

Gründungsjahr
1913

Entstehungsgeschichte:
Der Bund Naturschutz hat sich im Laufe seiner fast 100jährigen Geschichte von einem Experten- und Honoratiorenzirkel zu einer innovativen und professionellen Umweltlobby entwickelt. Bereits in der Aufbauphase 1913-1924 gelang es dem Verband, eine bayernweite Organisation zu schaffen und sich für ganzheitliche ökologische Ziele einzusetzen. Während des Nationalsozialismus war der Bund dem Reichsbund Volkstum und Heimat eingegliedert, nach 1945 erhielt er eine demokratische Satzung, der organisatorische Aufschwung kam mit dem Europäischen Naturschutzjahr 1970. Seit Beginn der 1990er Jahre ist der Bund Naturschutz in allen Landkreisen und kreisfreien Städten präsent und hat sich zum führenden Umwelt- und Naturschutzverband Bayerns entwickelt.

Sammelprofil:
Bücher, Hefte, Zeitungsartikel gezielt und zufällig; eigene Dokumente seit Gründung, erworbene Dokumente seit ca. 1980


Bücher: 2.000
Zeitschriftentitel: 3-5
Broschüren: bei Presseordnern enthalten
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: bei Presseordnern enthalten
Plakate: bei Presseordnern enthalten
Flugblätter: bei Presseordnern enthalten
Pressearchive: ca. 110 Ordner

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort

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