6 Archiv(e) gefunden

ID-Archiv

Hinweis:
1981 gegründet, 1988 vom Internationalen Institut für Sozialgeschichte (IISG) in Amsterdam übernommen, dort bis 2002 weiter entwickelt, heute als Bestand zugänglich (www.socialhistory.org/en/collections/id.html).

Amsterdam



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Infoladen Leipzig

Adresse:
Koburger Str. 3
04277 Leipzig
Email:  leipzig@infoladen.de

Homepage:
www.conne-island.de/infoladen.html

Öffnungszeiten:
Di - Do 17.00 - 20.00 oder nach Vereinbarung

Gründungsjahr
1992

Sammelprofil:
Sammelschwerpunkte: 1. Flüchtlinge, Asyl, Rassismus; 2. Antifa; 3. Feminismus, Sexismus, Schwule & Lesben; 4. linker Widerstand, RAF, Anarchie; 5. Repression, Polizei, Geheimdienste, Knast; 6. Militär, Rüstung, Kriegsdienstverweigerung; 7. Trikont, Etwicklungspolitik, einzelne Länder; 8. Wirtschaft, Sozialpolitik, Geschichte der sozialistischen Länder; 9. Wohnungspolitik, Hausbesetzungen; 10. Religionen, Islam, Sekten, Esoterik; 11. Biopolitik, Gentechnik, Behinderte; 12. Umwelt, Tierrechte, Drogen; Zeitraum: seit der Gründung (1992), z.T. auch ältere Jahrgänge von Zeitschriften (ab 70er Jahre), viele Zeitschriften erst ab 2000. Gezielt werden Bücher, CD-Roms und Zeitschriften bestellt, eher zufällig werden Broschüren, Plakate und Flugblätter gesammelt.


Bücher: 5.500
Zeitschriftentitel: 250, davon 110 im Abo
Broschüren: 1.300
Plakate: 1.000
Flugblätter: 500
Pressearchive: wegen Nichtnutzung sehr umfangreiche Sammlung der Jahre 1992-2002 entsorgt
Filme: 1.000
Elektronische Dokumente: 75 CD-Roms

Kataloge:
Online-Katalog www.ildb.nadir.or

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Informationsbüro Nicaragua e.V.

Adresse:
Deweerthstr. 8
42107  Wuppertal
Telefon: 0202 / 30 00 30 -   Fax: 0202 / 31 43 46
Email:  info@informationsbuero-nicaragua.org

Homepage:
www.informationsbuero-nicaragua.org

Öffnungszeiten:
In der Regel Mo - Do 10.00-17.00 ( und evtl. nach Absprache)

AnsprechpartnerInnen:
Sonja Lüddecke / Dietrich Tuschhoff

Gründungsjahr
1978

Entstehungsgeschichte:
Das Informationsbüro Nicaragua gehört zu den ältesten Organisationen der Nicaragua-Solidaritätsbewegung. Historisch gesehen lassen sich folgende Gründungsdaten dieser Bewegung festhalten: das erste Treffen der Nicaragua-Soligruppen aus Wuppertal, Hamburg, Göttingen und Berlin im April 1978, die erste Ausgabe der Nicaragua Nachrichten im Mai 1978, gemeinsam herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees der BRD und Westberlin, produziert durch das Büro Nicaragua in Wuppertal, und im August 1978 die formale Vereinsgründung des Informationsbüro Nicaragua. Die Geschichte des Informationsbüros war bis in die 90er Jahre eng verknüpft mit den Konjunkturen der Solidaritätsbewegung zu Mittelamerika und speziell zu Nicaragua. Heute liegen unsere Arbeitsschwerpunkte im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit zu Lateinamerika und in der Zusammenarbeit und Förderung von Basisinitiativen in Nicaragua. Wir stellen Informationen bereit, geben Publikationen heraus, erstellen Bildungsmaterialien, unterhalten ein öffentlich nutzbares „Dritte-Welt-Archiv“, vermitteln ReferentInnen, führen Besuchsreisen mit lateinamerikanischen Gästen durch und organisieren Aktionen, Veranstaltungsreihen und Seminare. Seit jeher hat das Informationsbüro Nicaragua internationalistische Debatten angeregt und sich nicht nur mit Nicaragua-spezifischen Themen auseinandergesetzt. Unsere Themen sind: Antirassismus und Migration, Freihandel, Privatisierung, Arbeits- und Lebensbedingungen in den Ländern des globalen Südens, Fragen der sozialen Sicherheit im globalisierten Kapitalismus, Gender und reproduktive Rechte, sowie ökologische Zukunftsfähigkeit. Themen, die wir anhand unserer Einblicke und Kontakte in Nicaragua und Lateinamerika exemplarisch für Menschen in Deutschland anschaulich machen wollen. Dabei geht es uns nicht allein darum, einen Beitrag zur Bildung zu leisten, sondern auch zur Mobilisierung und Unterstützung von Menschen und sozialen Organisationen, die für menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen: hier in Europa und in den Ländern des Südens. Das Informationsbüro hat eine offene Struktur, die in der Regel alle 14 Tage eine Bürositzung beinhaltet, an der sich zur Zeit 10 Menschen aktiv beteiligen. Gleichzeitig unterhält das Büro eine hauptamtliche Struktur.

Sammelprofil:
Das Informationsbüro Nicaragua führt ein umfangreiches und öffentlich zugängliches Archiv zu Themen der Dritten Welt mit dem Schwerpunkt auf Mittelamerika. Gezielt werden aktuell ca. 30 Zeitschriften regelmäßig gesammelt (es waren wohl mal mehr als 100, sukzessiver Abbau seit Mitte der 90er). Dazu kommen - möglichst vollständig - deutschsprachige (Buch-) Veröffentlichungen zu Nicaragua Der Rest wird mittlerweile eher zufällig gesammelt, wobei v.a. die jeweils aktuellen Themen des Büros (über einen längeren Zeitraum) ausschlaggebend sind.


Bücher: ca. 10.000
Zeitschriftentitel: ca. 40 Regalmeter, plus ca. 20 (Umzugs-)Kartons
Broschüren: ca. 40 Regalmeter, plus ca. 40 (Umzugs-)Kartons, inkl. Flugblätter und Presseausschnitte
Unveröffentlichte Wissenschaftliche Arbeiten: 30-40
Plakate: ca. 500
Flugblätter: bei Broschüren enthalten
Pressearchive: bei Broschüren enthalten
Fotos: ca. 6.000
Filme: ca. 120 Videos
Interviews: über 100 Cassetten und ca. 25 Interviews auf DVDs bzw. CDs

Kataloge:
Elektronischer Katalog im Internet: www.archiv3.org

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Informationszentrum Dritte Welt iz3w

Adresse:
Kronenstr. 16 a
79100 Freiburg
Telefon: 0761 / 74003 -   Fax: 0761 / 709866
Email:  archiv@iz3w.org

Homepage:
www.iz3w.org

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 10.00 - 1600

AnsprechpartnerInnen:
Christian Neven-du Mont

Gründungsjahr
1968

Entstehungsgeschichte:
Gegründet zur Unterstützung der Informations- und Solidaritätsarbeit des Trägervereins des iz3w, Aktion Dritte Welt e.V., insbesondere zur Informationsbeschaffung für die ehrenamtliche Redaktion der Zeitschrift iz3w. Später trat die Information einer kritischen Öffentlichkeit (lokal und überregional) in den Vordergrund, seit 1998 Mitglied des Archivverbundes Archiv3, der seit 2007 eine Online-Datenbank www.archiv3.org betreibt, die zu sozialen Preisen Dokumentkopien von über 200.000 Fundstellen vertreibt.Zum Selbstverständnis des iz3w siehe www.iz3w.org Wir über uns.

Sammelprofil:
Laufend ca. 200 Zeitschriften, insgesamt etwa 800 aus der Geschichte der Dritte-Welt- bzw. Solidaritätsbewegung,von ca. 1965-2000 hunderttausende Zeitungsausschnitte zu Ländern des Trikont (nicht bibliographisch erfaßt), laufend graue Literatur und Unterrichtsmaterialien zu Ländern und Sachthemen wie Antimilitarismus, Bevölkerungspolitik, Entwicklungspolitik, Ernährung, Gesundheit, Kinder, Kirche, Kultur, Linke u. Solibewegung, Menschenrechte, Migration, Ökologie, Politik, Rassismus, Sex & Gender, Tourismus, Wirtschaft.


Zeitschriftentitel: 1.000
Plakate: vereinzelt
Flugblätter: zahlreich
Fotos: vereinzelt
Filme: 4-5
Elektronische Dokumente: 12 Online-Zeitschriften

Kataloge:
www.archiv3.org ; www.zdb.de

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Internationale Forschungsstätte Archiv Frau und Musik

Adresse:
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt a. M.
Telefon: 069 / 95 92 86 85 -   Fax: 069 / 95 92 86 90
Email:  info@archiv-frau-musik.de

Homepage:
www.archiv-frau-musik.de

Öffnungszeiten:
Mo - Do 9.00 - 15.30; Fr 9.00 - 12.00 (nur nach Voranmeldung)

AnsprechpartnerInnen:
Teresa Blaszke

Gründungsjahr
1979

Entstehungsgeschichte:
Vor über 30 Jahren verfasste die Dirigentin Elke Mascha Blankenburg in der Zeitschrift "Emma" einen Artikel über vergessene Komponistinnen. Kurze Zeit später versammelten sich Musikerinnen aus aller Welt, um sich in einem Arbeitskreis, dem Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik e. V., zu vereinen. Sie begannen, den gesamten Noten-Bestand im musikwissenschaftlichen Institut Köln zu durchforsten, um schließlich auf eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Komponistinnen zu stoßen. Innerhalb von nur einem Jahr waren mit Hilfe der Mitglieder des Vereines rund 300 weibliche Namen in diversen Musikbibliotheken gefunden. Das Archiv Frau und Musik war geboren. Den Vorstand der ersten Stunde bildeten: Elke Mascha Blankenburg als 1. Vorsitzende, Sigrid Ernst als 2. Vorsitzende und als 3. Vorsitzende Barbara Heller. Was als Privatinitiative begann, wuchs schnell zu einer bedeutenden Institution im Bereich Frau und Musik heran. Mit Hilfe der Stadt Kassel zog das Archiv erstmals in eigene Räumlichkeiten. Nach drei weiteren Umzügen befindet sich das Archiv nun in den Hoffmanns Höfen, Frankfurt am Main, wo es nicht nur seinen festen Platz innerhalb einer hervorragenden Infrastrukur, sondern auch im Kulturleben der Mainmetropole gefunden hat.

Sammelprofil:
Die Internationale Forschungsstätte Archiv Frau und Musik widmet ihre Arbeit ausschließlich dem Schaffen, Wirken und Leben von Komponistinnen. Es pflegt weltweit den größten Bestand an Notenhandschriften und -drucken von Komponistinnen vom 9. bis 21. Jahr¬hun¬dert. Von besonderer Bedeutung sind Vor- und Nachlässe, eine umfangreiche Plakatsammlung sowie Ton- und Bildträger. Eine Präsenzbibliothek mit Literatur über Komponistinnen und Interpretinnen ergänzt den Bestand. Unter den Schätzen des Archivs befinden sich Brief-Autographe aus dem Nachlass von Clara Schumann, Früh- und Erstdrucke bislang kaum bekannter Komponistinnen und eine umfangreiche Postkartensammlung zum Thema Damenblaskapellen.

Angaben zum Bestand: Das Archiv besitzt über 20 000 Medieneinheiten.


Kataloge:
Die Bestände des Archiv Frau und Musik sind über den Online-Katalog des Verbunds Frankfurter Museumsbibliotheken recherchierbar: www.museumsbibliotheken.frankfurt.de

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Internationales Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen

Adresse:
Lothringer Str. 64
46045 Oberhausen
Telefon: 0208 / 85 36 07 
Email:  friedensa@aol.com

Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen:
Ellen Diederich

Entstehungsgeschichte:
Seit 1981 haben Fasia Jansen und ich Friedens- und Frauenarbeit in verschiedenen Teilen der Erde gemacht: Frauenfriedensmärsche von Kopenhagen nach Paris, Berlin - Wien, Dortmund - Brüssel, Aktionen im Atomtestgebiet Nevada, Blockadeaktionen an Stationierungsorten, Aktionen bei den Weltfrauenkonferenzen in Nairobi und Peking, Initiierung von Dialogen zwischen Frauen aus Ost und West, Beteiligung an den Gipfelgesprächen zwischen Reagan/Bush und Gorbatschow, Organisierung von Friedensaktionen in Kriegsgebieten, El Salvador, Nordirland, Bosnien, Chiapas, Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen, Öffentlichkeitsarbeit in Form von Artikeln, Radiosendungen, Filmen, Ausstellungen, Dia-Schauen, Bildung von Netzwerken durch die Fahrten mit dem Frauenfriedensbus, insgesamt etwa 250.000 km durch Europa und die USA und vieles mehr. Bei den Aktionen haben wir gesehen: Frauen machen den größten Teil der Friedensarbeit. Das aber wird sehr wenig dokumentiert. So begannen wir, bei den Aktionen zu sammeln: Flugblätter, Zeitungsartikel, Filme, Fotos, Plakate, Tondokumente, Kunstgegenstände, Bücher. Inzwischen ist es eine große Sammlung geworden. Nach dem Tod von Fasia Jansen haben wir dem Archiv ihren Namen gegeben.

Sammelprofil:
Frauenbewegung, Friedensbewegung, Kriege, Menschenrechtsfragen, Umwelt, gezielt länderspezifisch, Große Sammlung zum Nahostkonflikt, Bosnien, Kosovo, Nordirland, Weltfrauenkonferenzen, Frauen in verschiedenen Kontinenten und vieles mehr.

Angaben zum Bestand: Fotoausstellungen zu Palästina/Israel, Weltfrauenkonferenz Peking, Gorleben, die Region der Zapatisten in Chiapas/Mexiko, das Atomtestgebiet in Nevada, Friedensnobelpreisträgerinnen, Frauen für den Frieden. In Arbeit: 100 Jahre Geschichte des Internationalen Frauentages am 8. März. 600 themenspezifische Ordner, einige hundert Videos zu den o.a. Themen, ebenso Tondokumente, Interviews, Mitschnitte von Diskussionen und Veranstaltungen.
Nachlässe: einige
Bücher: ca. 3.000
Broschüren: viele
Plakate: ja
Flugblätter: ja
Pressearchive: ja
Fotos: ca. 5.000
Interviews: unzählige
Objekte: viele

Kataloge:
Die Materialien sind nicht erschlossen; Digitalisierung begonnen.

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