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Papiertiger Archiv & Bibliothek Ku-Bi

Adresse:
Cuvrystr. 25
10997 Berlin
Telefon: 030 / 618 30 51 
Email:  papier.tiger@web.de

Homepage:
www.archivtiger.de

Öffnungszeiten:
Mo + Do, 14:30 - 18:00 Uhr, zusätzlich nach Vereinbahrung , begrenzt Rollstuhl-tauglich (2 Stufen)

Gründungsjahr
1984

Entstehungsgeschichte:
Der Vorläufer des heutigen Archivs hatte seinen Ursprung in dem im Januar 1981 besetzten "Kunst und Kultur Centrum Kreuzberg", kurz 'KuKuCK' genannt. Durch die Zusammenfassung mehrerer privater Buchsammlungen entstand Mitte 1983 die 'KuKuCKs-Bibliothek'. Im Jahr 1984 wurde der Verein mit der Kurzbezeichnung 'Ku-Bi e.V.' gegründet. Durch die Räumung des KuKuCK-Komplexes im Juli 1984 war die Bibliothek erst einmal ohne Bleibe. In dieser Zeit entstand die Idee, neben der Bibliothek auch ein Archiv der sozialen Bewegung aufzubauen. Unter dem Motto 'Von der Bewegung - Für die Bewegung' sollte Material über und von den unterschiedlichsten Bewegungen zentral gesammelt, ausgewertet und für alle Interessierten zugänglich gemacht werden. Im Mai 1985 wurden Bibliothek und Archiv, nun mehr unter dem Beinamen 'Papiertiger', eröffnet. Als Archiv & Bibliothek der Sozialen Bewegungen können wir eine Aufarbeitung der eigenen Geschichte in der Form unterstützen, indem wir als eine Art 'Gedächtnis für die Linke' fungieren, Materialien sammeln und Interessierten für Geschichtsarbeit zur Verfügung stellen. Für Bewegungen 'von unten' wird es zukünftig von großer Bedeutung sein, dass die Zeugnisse ihrer Geschichte nicht verloren gehen und breiten Kreisen frei zugänglich bleiben. Archive allein können sicherlich nicht die Unzulänglichkeiten der neuen sozialen Bewegungen aufheben. Sie bieten aber für heutige Initiativen Anknüpfungspunkte zu früheren Erfahrungen und ermöglichen dadurch theoretische und praktische Kontinuität politischen Handelns, die auf Grund der spezifischen Bewegungsstrukturen sonst nur schwer hergestellt werden können. Soweit es uns möglich ist, wollen wir diesen Prozess durch unsere Arbeit unterstützen.

Sammelprofil:
Wir sammeln Druckerzeugnisse aller Art von und über sozialen Bewegungen. Im Einzelnen sind das Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, Broschüren, Flugblätter, Presseausschnitte und Plakate. Zeitlich beginnt die Sammlung in den 60er Jahren und reicht bis heute. Wir sammeln alles, was uns in die Hände fällt - letztendlich ist der Bestand abhängig von dem, was uns, nicht zuletzt von den Bewegten selbst, zugetragen wird.


Bücher: 9.000 Einzelbände
Zeitschriftentitel: ca. 3.500
Plakate: Mehr als 3.000
Pressearchive: 2.300 Aktenordner und Stehschuber (Flugblätter, Presseartikel, Textkopien und Broschüren)

Kataloge:
Die Zeitschriften sind über Bestandslisten erfaßt.
Das andere Material ist nach Themenbereichen sortiert, ansonsten nicht übergreifend erschlossen.
Der Archivbereich zu Männlichkeit ist bei Dataspace verschlagwortet: www.nadir.org/dataspace

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Posopa - Verein zur Förderung von Forschungen zur politischen Sozialisation und Partizipation

Adresse:
Geschwister-Scholl-Str. 70
15537 Neu Zittau
Telefon: 03362 / 821810 -   Fax: 03362 / 88 74 269
Email:  info@posopa.de

Homepage:
www.posopa.de

Öffnungszeiten:
Allgemein zugänglich ohne Einschränkungen. Präsenzbibliothek. Kostenlose Benutzung. Über-nachtungs- und Arbeitsmöglichkeit im Besucher-Pavillon. Terminvereinbarung erforderlich.

AnsprechpartnerInnen:
Roland Gröschel

Gründungsjahr
1990

Entstehungsgeschichte:
Der POSOPA e.V. entstand in der Zeit des Zusammenbruchs der DDR als gemeinsames Projekt von Sozial- und Geisteswissenschaftlern aus Ost- und Westdeutschland. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses standen und stehen Fragen der historischen und aktuellen politischen Sozialisationsforschung, der historischen Jugendforschung und nach Demokratisierung der Gesellschaft und Partizipationsmöglichkeiten vor allem von Jugendlichen. Um diese Fragen zu bearbeiten wurde eine Forschungsbibliothek mit derzeit etwa 110.000 Medieneinheiten, etwa 230 Zeitschriftentiteln und ein Archiv (ca. 80 lfm) aufgebaut. Besondere Bedeutung kommt dem Interviewarchiv (Jugend im 20. Jahrhundert“ zu, das Tonaufnahmen von derzeit etwa 420 in der Regel mehrstündigen narrativen lebensgeschichtlichen Interviews umfasst. Die Interviews wurden seit Mitte der 1980 er Jahre mit vergleichbarer Methodik erhoben. Befragt wurden Angehörige, Mitglieder und funktionäre von Jugendbewegungen und Jugendorganisationen in Deutschland. Die Geburtsjahrgänge umfassen den Zeitraum von 1896 bis in die 1970er Jahre. Im Rahmen einer lebensumspannenden biographischen Erzählung wird der Jugendphase ein herausragender Stellenwert eingeräumt.

Sammelprofil:
Geschichte der Kindheit und der Jugend, Jugendhilfe, Jugendbewegungen und –organisationen, politische Sozialisation, gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen; bürgerliche und proletarische Jugendbewegung, Reformpädagogik, Lebensreformbewegung, Arbeiterbewegung, deutsche Sozial- und Kulturgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

Nachlässe: Archiv ca. 80 Regalmeter
Bücher: ca. 110.000
Zeitschriftentitel: ca. 230
Fotos: wenige

Kataloge:
Elektronischer Katalog vor Ort (ca. 15.000 Titel)

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